MFT ist quicklebendig!

So lange es MFT gibt wird die Plattform in regelmäßigen Abständen totgesagt. Dass das System tatsächlich quicklebendig ist hat der gestrige Tag im Vorprogramm der photokina einmal mehr bewiesen.

Panasonic hat mit der GH5 die Nachfolgerin seines Top-Modells und mit der G81 eine spritzwasserfeste Semipro-Kamera angekündigt. Olympus ergänzt die Pen-Serie um die kompakte E-PL8 (Amazon-Affiliate-Link) und stellt das neue Flaggschiff OM-D E-M1 Mk2 vor.

Das Duo Panasonic und Olympus ergänzt sich perfekt. Während Panasonic in der Regel etwas voluminösere aber leichtere MFT-Kameras mit stark funktionaler Ausrichtung baut und in Sachen Video die meisten anderen Kamerahersteller in den Sack steckt, platziert sich Olympus mit meist kompakteren Modellen die verhältnismässig schwerer sind und dadurch massiver wirken als Fotografen-zentrierte Marke mit stylisheren Modellen.

Doch ein System lebt nicht nur von Kameras. Wer seine Wahl ohne Blick auf die angebotenen Linsen macht, macht seine Rechnung ohne den Wirt. MFT ist dabei kaum eine schlechtere Wahl als die Systeme der seit Jahrzehnten etablierten Systeme.

Olympus hat gerade gestern angekündigt sein 19 Objektive umfassendes Angebot um ein preiswertes Makro (Amazon-Affiliate-Link) und zwei Pro-Objektive (25mm ƒ1.2 (Amazon-Affiliate-Link) und 12–100mm ƒ4 (Amazon-Affiliate-Link)) zu erweitern. Panasonics Objektivangebot umfasst sogar schon 27 Linsen zu denen sich bald schon drei weitere gesellen sollen: ein 12-60mm Standardzoom, ein Super-Weitwinkel mit 8-18mm und ein Telezoom mit 50-200mm – alle mit Lichtstärke 2.8–4.0. Solchen Fleiß würden die Hersteller kaum an den Tag legen wenn sie nicht an eine langfristige Zukunft ihrer Systeme glaubten.

 

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Druckvorstufe mit Adobe CC – nächster Kurs: 7.11.–21.12.16

Unter dem Titel »Die komplette Druckvorstufe – Desktop Publishing mit InDesign, Photoshop, Illustrator und Acrobat« unterrichte ich an der epos Akademie alle notwendigen Techniken und Kniffe um mit Adobes Gestaltungsprogrammen Drucksachen umzusetzen.  InDesign, Photoshop und Illustrator bieten alle Werkzeuge, die für die Erstellung professioneller Druckaufgaben erforderlich sind.

Zielgruppe: Alle, die mit der Erstellung druckreifer Bilder, Grafiken und Layouts befasst sind, vom angehenden Grafikdesigner, über Mitarbeiter von Marketing- und Werbeabteilungen bis zu Selbständigen, die die Umsetzung ihrer Drucksachen in die eigenen Hände nehmen wollen.

Kursinhalt

Satz und Layout mit InDesign: Arbeitsbereich und Grundeinstellung, Arbeiten mit Layoutrahmen, Grundlagen der Druckproduktion, Bilder platzieren, Dateiformate, Textformatierung und Textfluss, Tabellen, Spezialeffekte, Daten für die Produktion prüfen und aufbereiten.

Digitale Bildbearbeitung mit Photoshop: Arbeitsbereich und Grundeinstellung, Bildgröße und Auflösung, Farb- und Tonkorrekturen, auswählen und maskieren, Arbeiten mit Ebenen und Pfaden, Montage, Collage, Filter, Schriftzüge und Texte, Retusche, Automatisierung.

Vektorgrafik mit Illustrator: Arbeitsbereich und Grundeinstellungen, Farben, Konturen und Verläufe, Pfade zeichnen, Pathfinder, transformieren und vervielfältigen, automatisch Abpausen.

Kursauer:  98 Stunden aufgeteilt auf 14 Tage

Kursbeitrag: EUR 1.890,– inkl. MwSt., inklusive Kursunterlagen, maximal zehn Teilnehmer!

Termine:
Tagesseminar: 07.11. bis 21.12.16, Mo u. Mi, 08.30–16.30 Uhr
Tagesseminar: 31.01. bis 21.03.17, Di u. Do, 08.30–16.30 Uhr
Tagesseminar: 18.04. bis 06.06.17, Di u. Do, 08.30–16.30 Uhr

Für Fragen zum Kurs einfach eine E-Mail schicken. Anmeldung ist über die Webiste der epos Akademie möglich, ich nehme sie aber gerne ebenso entgegen und leite sie an epos weiter.

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Affinity Photo – nächster Kurs: 12.10.–19.10.16

Affinity Photo ist angetreten um Adobe Photoshop Konkurrenz zu machen und in allen wesentlichen Bereichen gelingt das überraschend gut. Mit meinem Basiskurs vermittle ich die Grundlagen der Bildbearbeitung mit Affinity Photo und zeige wie man Fotos verbessern und retuschieren kann.

Zielgruppe sind Hobby-Fotografen und alle die an Bildbearbeitung interessiert sind sowie Berufsfotografen und Grafikdesigner die sich einen Eindruck von den leistungsfähigen Werkzeugen des Photoshop-Herausforderers machen wollen.

Kursinhalt: Bildgröße und Auflösung, auswählen und maskieren, Farb- und Tonkorrekturen an Bildern, Arbeiten mit Ebenen und Ebenenmasken sowie Bild- und Beauty-Retusche. Basis für die Beispiele des Workshops bildet mein Buch »Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild«.

Kursdauer: 7 Stunden aufgeteilt auf 2 Abendkurse

Kursbeitrag: EUR 249,– inkl. MwSt., maximal zehn Teilnehmer.

Termine
Abendseminar: 12.10. – 19.10.16, Mittwoch, 18.30–22.00
Abendseminar: 27.04. – 04.05.17, Donnerstag, 18.30–22.00

Anmeldungen sind über die Website der epos Akademie möglich, ich leite Anmeldungen die via Mail bei mir einlangen aber auch gerne an die Akademie weiter.

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Grafik und Gestaltung – nächster Kurs: 29.09.–20.10.16

Mein Buch »Grafik und Gestaltung« hat sich seit der Erstausgabe 2010 zu einem Standardwerk für Grafikdesigner entwickelt. Natürlich bot es sich für mich an das geballte Wissen des Buches auch als Kurs anzubieten. In 28 Stunden aufgeteilt auf vier Tagen oder acht Abende vermittelt der Crash-Kurs die wichtigsten Grundlagen der Gestaltung. Die Inhalte sind in acht Module eingeteilt und behandeln im Detail:

Modul I: Grundlagen:

  • Kriterien guter Gestaltung
  • Funktion und Ästhetik
  • Harmonie und Kontrast
  • Gestaltgesetze der Wahrnehmung

Modul II: Formenlehre:

  • Die Grundfläche in der Gestaltung
  • Formate
  • Linienführung
  • Fläche und Form
  • Proportion und Seitenverhältnis (Goldener Schnitt, DIN und andere Seitenverhältnisse)
  • Anordnung und Gewichtung
  • Symbolik und Assoziation
  • Perspektive und räumliche Wirkung

Modul III: Farbenlehre:

  • Psychologische Grundfarben
  • Farbe und optische Täuschungen
  • Farbenspektrum
  • Farbräume: RGB, CMYK und HSB
  • Licht- und Pigmentfarben
  • Farbe und Tonwert
  • Farbkreise
  • Komplementärfarben
  • Farbkontraste
  • Farbharmonien
  • Farben und Assoziationen

Modul IV: Bildgestaltung:

  • Bildwirkung
  • Bildanschnitt
  • Bildkomposition
  • Architektur und Bild
  • Schärfe und Schärfentiefe
  • Bildagenturen

Modul V: Schrift:

  • Grundbegriffe und Anatomie der Satzzeichen
  • Geschichte der Schrift
  • Schrift am Bildschirm
  • Schriftgruppen nach DIN 16518
  • Schriftmischung

Modul VI: Lesetypografie:

  • Zielgruppenorientierte Typografie
  • Mengentext lesefreundlich gestalten
  • Titel und Überschriften gestalten
  • Text auszeichnen und hervorheben
  • Typografische Dos and Don’ts

Modul VII: Arbeiten mit Gestaltungsrastern:

  • Warum mit Rastern arbeiten?
  • Satzspiegel
  • Raster anlegen

Modul VIII: Corporate Design:

  • Was ist Corporate Design?
  • Was bringt Corporate Design?
  • Basisbausteine von Corporate Design
  • Corporate Design Manual

Interessant ist das Seminar für alle die im Bereich von Marketing und Werbung arbeiten, erfahrene Grafiker die Ihr Design-Know-how auffrischen und erweitern wollen sowie für alle die generell an grafischer Gestaltung interessiert sind. Am runden Tisch werden die Themen nicht nur in Form eines Monologs frontal präsentiert sondern in der Gruppe besprochen und diskutiert.

Interessierte Unternehmen können den Kurs für ihre Mitarbeiter als Individualschulung buchen. Er kann dann sowohl in den Räumlichkeiten der epos Akademie in Götzis oder im Unternehmen vor Ort stattfinden.

  • Tagesseminar: 29.09. bis 20.10.16, Do, 08.30–16.30
  • Abendseminar: 28.11. bis 21.12.16, Mo u. Mi, 18.30–22.00
  • Tagesseminar: 13.02. bis 06.03.17, Mo, 08.30–16.30
  • Abendseminar: 28.03. bis 20.04.17, Di u. Do, 18.30–22.00
  • Tagesseminar: 12.06. bis 03.07.17, Mo, 08.30–16.30

Als Kursunterlagen wird mein Buch ausgegeben.
Kursbeitrag: 640,– Euro inkl. MwSt., maximal 10 Teilnehmer

Eine Anmeldung kann über die Website der epos Akademie erfolgen, ich nehme Anfragen und Anmeldungen aber auch gerne via Mail entgegen.

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Affinity-Photo-Buch: Korrektur 2

Auch für diesen Workshop ist der Anlass, dass ich in meinem Affinity-Photo-Buch einen Schritt ausgelassen bzw. nicht erwähnt habe und zwar auf Seite 222 bei Schritt 3 – hier fehlt die Erwähnung des Aufhebens der Auswahl nachdem die Maske erstellt wurde.

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Photoshop CC WS21: What’s new in CC 2015.5?

Adobe hat Mitte 2016 Photoshop auf 2015.5 aktualisiert. Das jährliche große Update! Und was gibt es Neues? In diesem Workshop beschreibe ich die drei in meinen Augen »wesentlichen« Neuerungen.

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Affinity-Photo-Buch: Korrektur

In meinem Buch über Affinity Photo auf Seite 220 ist mir ein Fehler unterlaufen: In Schritt 2 habe ich vergessen zu erwähnen, dass nach dem Erstellen die Maske die Auswahl aufzuheben ist, bevor mit dem Umkehren der Maske fortgefahren werden kann. In diesem Workshop führe ich den gesamten Arbeitsablauf des Beispiels vor.

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Infoabend zum 12. epos Werbelehrgang

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Absolventinnen des 11. epos Werbelehrgangs

Interesse an einem berufsbegleitenden Lehrgang in die Welt der Werbung? In acht Monaten sehr viel erreichen? Gestaltung, Werbung und Marketing verstehen? Dann ist unser Werbelehrgang genau das Richtige!

Am Donnerstag, den 22.9.2016 findet um 19:30, findet in der epso Akademie in Götzis ein Infoabend statt. Direkt bei mir anmelden oder einfach spontan der Akademie vorbei schauen!

Und das sagen Teilnehmerinnen:

Jasmin Marte, ausgezeichnet mit Gold für die beste Abschlussarbeit 2016: »Ich habe neben dem Umgang mit den Programmen Photoshop, Illustrator und Indesgin vor allem ein aufmerksames Auge für Design bekommen. Man nimmt nach diesem Lehrgang die Welt ein bisschen mit anderen Augen wahr.«

Andrea Kugler, ausgezeichnet mit Bronze: »Ich habe sehr viel gelernt und will in dieser Richtung weitermachen und mein Wissen in meine berufliche Zukunft einbauen.«

Anja Schäfler, ebenfalls Teilnehmerin 2015/16: »Ich bin mit voller Vorfreude in den Kurs gestartet und alle meine Erwartungen wurden erfüllt! Die vielen Praxisbeispiele und Übungen bauen einen Schritt für Schritt auf und ich hätte nie gedacht, dass sich so tolle Abschlussarbeiten so einer kurzen Zeit erstellen lassen. Der Kurs ist in allen Bereichen weiterzuempfehlen.«

Mehr Infos:

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TfP? What the f***!

OK, zugegeben: Begriffe sind dehnbar und man kann darüber diskutieren was jetzt wohl was genau zu bedeuten hat. Aber wenn jemand auf einer TfP-Modell-Seite nachfragt welcher Fotograf Fotos seines Neugeborenen auf TfP-Basis mache finde ich die »TfP« weit über die Grenzen hinaus überstrapaziert.

TfP bedeutet Time for Prints. Das ist eine gute Sache. Es bedeutet, dass sich Leute die Spaß einer bestimmten Sache haben zusammen tun um gemeinsam Spaß zu haben. Wer gerne Menschen fotografiert braucht ein Modell, wer sich gerne fotografieren lässt braucht einen Fotografen. Natürlich kann man Selbstporträts anfertigen, aber auf die Dauer ist das so unterhaltsam wie alleine Fußball spielen. Eine TfP-Session ist wie gemeinsam aus reinem Spaß Fußball oder Musik spielen.

Ich finde es ebenso unseriös wenn Fotografen Modelle auf TfP-Basis ködern und ihre Werke dann kommerziell nutzen, wie ich es unseriös finde Fotografen für einen Auftrag zu angeln, für den man nur kein Geld ausgeben möchte. Und um das geht es doch: »Ich hätte gerne schöne Fotos meines Neugeborenen, möchte aber nichts dafür zahlen.« Das ist iO. Aber dann nenn es doch auch so. Suche nach einem Fotografen der dir schöne Fotos für Lau macht aber hänge nicht deinem Neugeborenen um, dass es Spaß an einer TfP-Foto-Session hätte. Das ist heuchlerisch und lächerlich!

Wir können den TfP-Gedanken natürlich gerne in dieser Richtung weiter spinnen: »Ich suche einen Fotografen der mir meine Hochzeit auf TfP-Basis fotografiert.« Oder: »Ich würde gerne meine Firmenzentrale auf TfP-Basis ablichten lassen.« »Unser Magazin sucht TfP-Fotografen die Aufnahmen für eine Modestrecke machen wollen.«

Cool! Man kann natürlich darauf eingehen. Für Amateure ist das die beste Möglichkeit sich einen potenziellen Arbeitsmarkt zu ruinieren, lange bevor sie die Fähigkeit zur Selbständigkeit haben. Ambitionierte Fotografen die etwas können sollten darauf aber eher nicht eingehen. So bekommen die Sparefrohs wenigstens was sie verdienen: Amateurqualität.

Wie gesagt: TfP ist eine tolle Sache. Aber man sollte den Begriff nicht überstrapazieren.

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Sony a7RII vs. Olympus Pen-F II

Bereits vor einigen Tagen habe ich einen Test veröffentlicht in dem ich meine Pen-F mit 50 Megapixel im Hochauflösenden Modus  gegen eine Sony a7R II mit 42 Megapixel antreten ließ. Leider konnte mir mein freundlicher Fachhändler zu dem Zeitpunkt nur ein preiswertes Normalobjektiv zur Kamera zur Verfügung stellen. In der Zwischenzeit ist unter anderem das Zeiss Sonnar® T* FE 55 mm F1,8 ZA eingetroffen und ich konnte meinen Versuch damit wiederholen.

Mir ging es dabei nicht darum herauszufinden, welches die bessere Kamera oder das bessere Objektiv ist. Mich interessierte rein wie sich meine MFT-Objektive und Sensoren im Vergleich zu hochauflösenden Vollformat-Sensoren und -Objektiven schlagen.

Meine Testaufstellung ist kein echter Objektivtest. Ich habe lediglich mit Stativ auf einen bestimmten Punkt nahe des Zentrums eines Test-Charts fokussiert. Zur generellen Aussage über die Qualität der Schärfeleistung der verwendeten Linsen müssten auch die Randbereiche getestet werden. Dies mit einer Aufnahme zu erreichen ist für mich nicht möglich, da schon eine winzige Abweichung vom rechten Winkel vor allem bei offener Blende zu einer Verfälschung des Resultats in den Randbereichen führen würde.

Ebensowenig sagt mein Versuch etwas über die Neigung zu chromatischer Aberration und Vignettierung aus oder über die Vorteile die größere Bildsensoren bei Dynamikumfang oder Rauschverhalten gegenüber MFT zweifellos bieten. Wer also einen fundierten Test sucht, muss ich bei einschlägigen Labors, Online- oder Printmedien schlau machen.

Generell mache ich meine Tests aus persönlichem Interesse, da ich gelernt habe mich so weit als möglich niemals vollständig auf etwas zu verlassen das ich nicht selbst überprüft habe. Bei meiner Olympus 17mm ƒ1.7 Linse hätte ich das beispielsweise viel früher machen sollen, denn ein vor kurzem erst durchgeführter Vergleich hat gezeigt, dass sie sehr schwach abbildet – ganz im Gegensatz zu dem was dxomark.com veröffentlicht hat (einer früheren Empfehlung muss ich deshalb hier ein Hände weg! entgegen setzen).

Als Design- und Foto-Blogger ist es für mich natürlich sinnvoll die Ergebnisse meiner Untersuchungen mit meinen Lesern zu teilen, auch wenn ich nicht in Anspruch nehmen kann die Präzision professioneller Labore zu erreichen. Ein weiterer Grund für die Veröffentlichung ist aber auch, dass mir vergleichbare Tests genau für die Ausrüstung – z.B. ein gutes Dutzend MFT-Objektive – sonst nicht bekannt sind, sonst würde ich darauf verweisen.

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Nun aber zum eigentlichen Test. Wieder habe ich meinen Test-Chart an die Tür gehängt und die Kameras auf Stativ davor positioniert. Ich wählte eine Ausleseverzögerung von 8 bis 10 Sekunden um auch sicher keine Erschütterungen mehr aufzunehmen. Zur Sicherheit habe ich die Aufnahmereihen einmal manuell fokussiert und einmal mit AF aufgenommen um keine Verfälschung durch eine Fehlfokussierung abzufotografieren – im Vergleich konnte ich keinen Unterschied erkennen.

An der Pen-F habe ich wieder eine meiner besten MFT-Linsen eingesetzt, das M.Zuiko 12–40 ƒ2.8. An der Sony kam diesmal besagtes Zeiss Sonnar 55mm ƒ1.8 zum Einsatz. Beide Objektive liegen laut Liste bei knapp 1000 Euro.

Zu meinem letzten Test wurde kommentiert, dass die Sony am Ende doch die bessere Kamera sei, was ich keinesfalls in Frage stellen möchte – das muss man für den dreifachen Preis einfach auch erwarten. Hinzugefügt sei allerdings, dass mir die Ergonomie meiner OM-Ds und der Pen besser liegt. Beide Einstellräder liegen bei der Sony nach meinem Empfinden sehr unglücklich. Ebenso unglücklich finde ich auch den Knopf zum Entriegeln des Objektiv-Bajonetts platziert – aber das ist ein anderes Thema.

Zusätzlich habe noch einmal das Sony 50mm ƒ1.8 mit in den Test aufgenommen. Dieses wird um knapp 250 Euro gehandelt. In Anbetracht dieses Preises und den Ergebnissen meines Versuchs empfinde ich die magere Bewertung bei Amazon etwas unangemessen. Aber wie gesagt: Dinge wie chromatische Aberration, Vignettierung und Detailschärfe an den Rändern habe ich nicht überprüft.

Die Reihenfolge der Abbildungen ist jeweils oben Sony 50mm ƒ1.8, Mitte Zeiss Sonnar 55mm ƒ1.8 und unten M.Zuiko 12–40mm ƒ2.8.

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Blende ƒ1.8: Oben: Sony 50mm ƒ1.8; unten: Zeiss Sonnar 55mm 1.8. Das M.Zuiko-Zoom kennt keine Blende ƒ1.8. Das M.Zuiko 12–40mm kennt keine Blende ƒ2.8.

Der Unterschied fällt für mich überraschenderweise gering aus, wenn man bedenkt, dass das Zeiss das Vierfache kostet. Aber noch einmal: Detailschärfe an einem Punkt alleine sagt nichts über die Qualität eines Objektivs als Ganzes aus.

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Blende ƒ2.8: Der Unterschied ist gering. Als MFT-User würde ich sagen, Pen und M.Zuiko schlagen sich etwas besser als die Sony-Kombinationen. Aber bei dem geringen Unterschied kann der Sony-Freund das auch als Wunschdenken betrachten.

Vorteil der Pen-Kombi: 50MP statt 42MP, was der Grund für die etwas größere Abbildung des Ausschnitts bei der Pen ist. Der Vergleich macht aber auch klar, dass MFT-Objektive zumindest bei der Detailschärfe und dieser Blendeneinstellung mit Vollformatobjektiven mithalten können.

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Blende ƒ4: Auch bei Blende ƒ4 zeigen die Ergebnisse wenig Unterschied.
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Blende ƒ5.6: Die beiden Sony-Objektive zeigen noch immer dieselbe Detailschärfe wie bei offeneren Blenden, was auch zu erwarten war, da üblicherweise zwischen ƒ5.6 und ƒ8 der ideale Bereich dafür angenommen wird. Die Abbildung der Pen hingegen beginnt zuzusumpfen, da sich die sogenannte Beugungsunschärfe bemerkbar macht. Ein klarer Nachteil kleiner Sensoren.
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Blende ƒ8: Die Sony-Linsen zeigen auch bei ƒ8 noch maximale Schärfeleistung, während die Pen mit dieser Blende schon deutlich zusumpft.

Wie gesagt: Der Grund dafür ist die sogenannte Beugungsunschärfe die umso mehr zunimmt, je kleiner die Blenderöffnung ist. Bei kleineren Sensoren tritt dieses Phänomen deutlich früher auf als bei größeren und zwar im Verhältnis des Crop-Faktors. Das heißt, während sich eine Kleinbildkamera mit 20 Megapixel problemlos bis ƒ16 nutzen lässt, ist es bei APS-C lediglich ƒ11 und bei MFT ƒ8. ƒ22, ƒ16 und ƒ11 sind bei den jeweiligen Systemen bereits an der Grenze des Akzeptablen.

Bei höheren Auflösungen wird das Problem der Beugungsunschärfe früher schlagend. Das heißt, während ƒ8 an meinen MFT-Kameras mit 16MP oder 20MP noch problemlos genutzt werden kann, sind die Resultate bei 50MP und ƒ8 schon deutlich verwaschen. Das ist sicher auch der Grund, weshalb Olympus bei hochauflösenden Aufnahmen keine kleineren Blendenöffnungen als ƒ8 erlaubt. Mich hat das zu der Überzeugung gebracht, dass Auflösungen über 20MP für eine MFT-Kamera nur mehr bedingt sinnvoll sein dürften.

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Blende ƒ11: Für MFT ist das Rennen bei ƒ8 gelaufen. Bei ƒ11 zeigt das Zeiss Sonnar etwas mehr Schärfe als die billige Normalbrennweite.

Der Vergleich mit den Abbildungen von ƒ8 und größeren Blendeneinstellungen wird ersichtlich, dass bei sehr hohen Auflösungen auch Vollformat Grenzen kennt.

ILCE-7RM2_FE-50mm-F1-8_16
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Blende ƒ16: Wo die Pen bei ƒ8 vor der Beugungsunschärfe kapitulieren muss, stößt Vollformat bei ƒ16 an die Grenze. Mit geringeren Auflösungen sicher noch problemlos zu nutzen, muss man bei 42MP schon ein bisschen ein Auge zudrücken um noch zufrieden sein – zumindest wenn man ein Schärfenfetischist ist (das trifft auf mich zwar nicht zu aber deshalb bin ich auch mit 20MP glücklich).
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Blende ƒ22: Matsch as Matsch can! Bei ƒ22 helfen weder Vollformat noch Zeiss. Die Physik ist ein Schwein!

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