Der Kern von MFT ist Kompaktheit

Micro FourThirds hat auch zur diesjährigen photokina ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Sowohl Panasonic als auch Olympus haben neue MFT-Kameramodelle und -Objektive angekündigt. Und wieder fragen Kommentatoren, weshalb Olympus nicht endlich ein Voll- oder Mittelformatsystem lanciert?

Wer solche Fragen stellt, hat den Kern von MFT nicht verstanden. Beim System von Olympus und Panasonic dreht sich alles um Kompaktheit! Kein anderes kann vergleichbare Transportabilität bei gleichzeitiger Erfüllung professioneller Ansprüche bieten. Zwar sind die Gehäuse von Sonys APS-C-Kameras auch kaum größer, doch spätestens wenn es darum geht auch Objektive einzubeziehen ist MFT klar im Vorteil.

Natürlich bieten größere Sensoren mehr Reserven in Sachen Schärfentiefe (Bokeh), High-ISO und Auflösung. Aber wie viel ISO und Auflösung brauchen wir denn überhaupt?

Folgt man der Kritik mancher Experten müsste man glauben, dass Fotos auf professionellem Niveau vor wenigen Jahren noch unmöglich waren. Vor einer Dekade waren mehr als 12 Megapixel selbst in der Profiklasse eher Ausnahme als Regel, und bereits geringes Anheben der Empfindlichkeit führte zu Rauschen wie die Sau. Die Profimodelle von damals steckt heute jede Einsteigerkamera in die Tasche.

Gespiegelt sehe ich die enorme technologische Entwicklung der letzten Jahre in der Qualität dessen was uns täglich auf Postern, Plakaten, in Anzeigen, Inseraten und im Internet begegnet nicht. Die Ästhetik mag sich geändert haben, doch qualitativ lässt sich kein relevanter Unterschied ausmachen. Professionelle Aufnahmen waren vor zehn Jahren so bestechend wie heute. Man muss Aufnahmen schon am Monitor in der 100-%-Ansicht unter die Lupe nehmen, um markante Unterschiede zu identifizieren.

Es ist keine Frage: Voll- und Mittelformat schlagen MFT qualitativ um Längen. Allerdings erst in den Bereichen wo MFT an seine Grenzen stößt. Doch um jenseits dieser Grenzen aus einer Kamera herauszuholen was in ihr steckt, genügt es nicht sie draufzuhalten und abzudrücken! Um den Mehrwert leistungsfähigerer Sensoren zu nutzen muss man neben der fotografischen Kompetenz auch den Willen aufbringen aufwändiger zu arbeiten.

Die Kernkompetenz von MFT findet sich nicht in der hochpräzisen Arbeit, sondern in spontaner Leichtigkeit. Das System kann einen unbeschwert auf allen Wegen begleiten, ist stets zur Hand und ist auch nach Stunden nicht ermüdend – weder beim Transport noch bei der Fotosession. In gewisser Weise ist MFT das System zum draufhalten und abdrücken.

Weshalb sollten Panasonic und Olympus auf Voll- oder Mittelformatsysteme umstellen? Letzteres kann sich ohnehin kaum jemand leisten. Und Vollformat? Gibt es  nicht genug davon!? Nikon hat es, Canon hat es, Pentax ebenso, und Sony und Leica bieten es spiegellos.

Noch größer ist die Auswahl bei APS-C. Neben Canon, Nikon, Sony und Pentax findet man hier auch von Fuji erfolgreiche und eigenständige Modelle.

Selbst im Mittelformat ist die Auswahl groß: Zu Phase One, Hasselblad, Pentax und Leica gesellt sich nun auch Fuji. Finden sich in diesem Nischenmarkt nicht schon genug Systeme?

Panasonic und Olympus teilen sich gemeinsam ein einzigartiges System, das sich von Voll- und Mittelformat völlig unterscheidet und auch noch zu APS-C einen sinnvollen Kontrast bildet. Dabei sind die beiden Marken unterschiedlich genug echte Alternativen zueinander zu bilden und den unterschiedlichen Typen von Fotografen für die das kompakte System in Frage kommt gerecht zu werden.

Ein Umstieg der beiden auf Systeme mit größeren Sensoren wäre ein Verlust für den Fotomarkt, denn eine besonders kompaktes System ginge dadurch verloren. Ein zweites System parallel zu MFT zu entwickeln und zu pflegen würde wohl die Ressourcen spalten und weder einem neuen System noch MFT nutzen.

MFT ist gut wie es ist und wie es sich entwickelt und wir alle sollten froh sein es zu haben.

Ich schätze die Innovationen von Sony und Fuji sowie die Kameras von Nikon aus eigener Erfahrung. Ich respektiere und bewundere Leute die mit Mittelformat fotografische Kunstwerke gestalten. Dasselbe gilt für die Künstler die mit Leica die Straßen heimsuchen und uns berührende Impressionen aus dem Leben der Menschen einfangen. Trotzdem bin ich ein anderer Fotograf und arbeite am liebsten mit MFT, weil mir das System Leichtigkeit, Spontanität und Freude vermittelt.

Natürlich beginnt MFT an seine technischen Grenzen zu stoßen. Zwar gibt es noch Potenzial bei Rauschverhalten und Dynamikumfang. Doch in Sachen Auflösung sehe ich nicht mehr viel Raum nach oben. Jenseits der 20 Megapixel wird die Beugungsunschärfe sehr wahrscheinlich ein unüberwindliches Hindernis darstellen, sofern die Programmierer keine Wunderwaffe dagegen erfinden. Olympus regelt nicht umsonst bei seinen Kamera im hochauflösenden Modus bei Blende ƒ8 ab. Bei 40 Megapixel nimmt der kleine Sensor über ƒ8 nur mehr Matsch auf.

Ein Drama ist die Grenze der Auflösungsfähigkeit allerdings nicht.

Mit 20 Megapixel erreicht der Fotograf ganz locker A3 bei 300ppi Auflösung. Höhere Druckauflösungen als 300ppi sind zwar möglich, bringen aber nicht mehr viel, da auch unsere Augen Grenzen im Auflösungsvermögen haben. Schärfere Details in der Wiedergabe würden also quasi in der Unschärfe unserer Augen untergehen.

Natürlich muss man mit 20MP Abstriche bei der Auflösung bei Wiedergaben über A3 machen. Doch noch bei A1 (immerhin 594×841mm) ergibt sich damit eine Auflösung von 150ppi. Wer jetzt glaubt, dass die Hälfte der empfohlenen Auflösung eine absolute Katastrophe sein muss, sollte sich einmal einen Druck eines 150-ppi-Bildes genau ansehen. Sehr genau! Denn man muss schon sehr nahe hingehen und sehr genau hinsehen, den Qualitätsmangel der geringen Auflösung zu erkennen. Aus der Distanz aus der ein A1-Poster normalerweise betrachtet wird ist die Frage ob 300ppi oder 150ppi völlig irrelevant.

Um noch einmal früher zu zitieren: Kann sich jemand erinnern vor zehn Jahren unscharfe Großflächenplakate gesehen zu haben? Damals hatten selbst professionelle Digitalkameras wie gesagt oft nur 12MP. Für ein 16-Bogen-Plakat musste diese Auflösung auf 336×238cm aufgeblasen werden. Bei 12MP ergibt sich dann eine Auflösung von 30ppi. Ist jemals jemandem aufgefallen, dass diese Plakate damals nur mit 30ppi gedruckt wurden?

Genau genommen werden sie auch heute noch mit 30ppi gedruckt, denn die Druckraster dieser Plakate sind so grob, dass mehr als 30ppi gar nichts bringen würde. Trotzdem sehen wir keinen Qualitätsmangel, da wir die Plakate aus so großer Distanz betrachten, dass unsere Augen die grobe Auflösung nicht erfassen.

Natürlich ist eine MFT-Kamera kein Arbeitsgerät für einen Werbefotografen der Motive für Plakatwände von drei und mehr Metern Breite aufnimmt. Natürlich gibt es Motive die von der präziseren Detailschärfe von Voll- und Mittelformatkameras auch bei Postern unter Plakatwandformat profitieren. Doch diese Präzision erreicht man nicht mehr indem an aus freier Hand fotografiert.

Hochauflösende Aufnahmen wirken beim Fotografieren aus freier Hand wie eine Lupe für das Zittern unserer Hände. Wer glaubt Bildstabilisierung könne das kompensieren irrt! Bildstabilisierung ermöglicht aus freier Hand bei deutlich längeren Verschlusszeiten relativ scharfe Aufnahmen. Sie ist aber gleichzeitig keine gute Zutat für absolut scharfe Aufnahmen.

Wer maximale Detailschärfe aus einem Bildsensor heraus kitzeln möchte, stellt seine Kamera am besten auf ein massives Stativ und die Bildstabilisierung ab. Nutzt man dann auch noch Spiegelvor- und Fernauslösung steht bestechend scharfen Aufnahmen nichts mehr im Wege.

Doch genau das ist nicht die Arbeitsweise für eine Kamera die auf Kompaktheit und Leichtigkeit getrimmt ist. Wer ein schweres Stativ mit zur Location schleppt hat nur mehr wenig Grund bei der Kamera und den Objektiven Gramm zu zählen.

Die Lupenwirkung der Auflösung für Verwackelung der Kamera ist übrigens auch der Grund weshalb die Sache mit dem Crop aus dem Bild schneiden wenn die Brennweite wieder einmal nicht reicht nicht so recht funktioniert, denn einen scharfen Crop gibt es nur bei einer scharfen Aufnahme. Leider werden umso mehr Aufnahmen nicht so 100% scharf ausfallen je höher die Auflösung ist.

Es gibt Mittelformatkamerasysteme mit denen sich bei fachgerechter Anwendung und dem notwendigen Aufwand Kunstwerke gestalten lassen die mit anderen Kameras unerreichbar sind. Vollformatkameras bieten Spitzenleistungen ohne, dass für sie der Preis eines Mittelklassewagens zu bezahlen ist – sie sind gut und dennoch nicht übergroß. Und es gibt kompakte Systeme wie MFT, die dadurch glänzen, dass sie auch ohne krummen Rücken professionelle Qualität bieten, auch wenn ihre Grenzen etwas enger gesteckt sind.

Freuen wir uns über die Auswahl, und dass jeder Fotograf findet, was am besten zu ihm passt, und hören wir auf Dinge zu kritisieren die außerhalb unseres individuellen Horizonts liegen. Dinge sind nicht deshalb schlecht, nur weil sie nicht das Richtige für uns sind!

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MFT ist quicklebendig!

So lange es MFT gibt wird die Plattform in regelmäßigen Abständen totgesagt. Dass das System tatsächlich quicklebendig ist hat der gestrige Tag im Vorprogramm der photokina einmal mehr bewiesen.

Panasonic hat mit der GH5 die Nachfolgerin seines Top-Modells und mit der G81 eine spritzwasserfeste Semipro-Kamera angekündigt. Olympus ergänzt die Pen-Serie um die kompakte E-PL8 (Amazon-Affiliate-Link) und stellt das neue Flaggschiff OM-D E-M1 Mk2 vor.

Das Duo Panasonic und Olympus ergänzt sich perfekt. Während Panasonic in der Regel etwas voluminösere aber leichtere MFT-Kameras mit stark funktionaler Ausrichtung baut und in Sachen Video die meisten anderen Kamerahersteller in den Sack steckt, platziert sich Olympus mit meist kompakteren Modellen die verhältnismässig schwerer sind und dadurch massiver wirken als Fotografen-zentrierte Marke mit stylisheren Modellen.

Doch ein System lebt nicht nur von Kameras. Wer seine Wahl ohne Blick auf die angebotenen Linsen macht, macht seine Rechnung ohne den Wirt. MFT ist dabei kaum eine schlechtere Wahl als die Systeme der seit Jahrzehnten etablierten Systeme.

Olympus hat gerade gestern angekündigt sein 19 Objektive umfassendes Angebot um ein preiswertes Makro (Amazon-Affiliate-Link) und zwei Pro-Objektive (25mm ƒ1.2 (Amazon-Affiliate-Link) und 12–100mm ƒ4 (Amazon-Affiliate-Link)) zu erweitern. Panasonics Objektivangebot umfasst sogar schon 27 Linsen zu denen sich bald schon drei weitere gesellen sollen: ein 12-60mm Standardzoom, ein Super-Weitwinkel mit 8-18mm und ein Telezoom mit 50-200mm – alle mit Lichtstärke 2.8–4.0. Solchen Fleiß würden die Hersteller kaum an den Tag legen wenn sie nicht an eine langfristige Zukunft ihrer Systeme glaubten.

 

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Druckvorstufe mit Adobe CC – nächster Kurs: 7.11.–21.12.16

Unter dem Titel »Die komplette Druckvorstufe – Desktop Publishing mit InDesign, Photoshop, Illustrator und Acrobat« unterrichte ich an der epos Akademie alle notwendigen Techniken und Kniffe um mit Adobes Gestaltungsprogrammen Drucksachen umzusetzen.  InDesign, Photoshop und Illustrator bieten alle Werkzeuge, die für die Erstellung professioneller Druckaufgaben erforderlich sind.

Zielgruppe: Alle, die mit der Erstellung druckreifer Bilder, Grafiken und Layouts befasst sind, vom angehenden Grafikdesigner, über Mitarbeiter von Marketing- und Werbeabteilungen bis zu Selbständigen, die die Umsetzung ihrer Drucksachen in die eigenen Hände nehmen wollen.

Kursinhalt

Satz und Layout mit InDesign: Arbeitsbereich und Grundeinstellung, Arbeiten mit Layoutrahmen, Grundlagen der Druckproduktion, Bilder platzieren, Dateiformate, Textformatierung und Textfluss, Tabellen, Spezialeffekte, Daten für die Produktion prüfen und aufbereiten.

Digitale Bildbearbeitung mit Photoshop: Arbeitsbereich und Grundeinstellung, Bildgröße und Auflösung, Farb- und Tonkorrekturen, auswählen und maskieren, Arbeiten mit Ebenen und Pfaden, Montage, Collage, Filter, Schriftzüge und Texte, Retusche, Automatisierung.

Vektorgrafik mit Illustrator: Arbeitsbereich und Grundeinstellungen, Farben, Konturen und Verläufe, Pfade zeichnen, Pathfinder, transformieren und vervielfältigen, automatisch Abpausen.

Kursauer:  98 Stunden aufgeteilt auf 14 Tage

Kursbeitrag: EUR 1.890,– inkl. MwSt., inklusive Kursunterlagen, maximal zehn Teilnehmer!

Termine:
Tagesseminar: 07.11. bis 21.12.16, Mo u. Mi, 08.30–16.30 Uhr
Tagesseminar: 31.01. bis 21.03.17, Di u. Do, 08.30–16.30 Uhr
Tagesseminar: 18.04. bis 06.06.17, Di u. Do, 08.30–16.30 Uhr

Für Fragen zum Kurs einfach eine E-Mail schicken. Anmeldung ist über die Webiste der epos Akademie möglich, ich nehme sie aber gerne ebenso entgegen und leite sie an epos weiter.

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Affinity Photo – nächster Kurs: 12.10.–19.10.16

Affinity Photo ist angetreten um Adobe Photoshop Konkurrenz zu machen und in allen wesentlichen Bereichen gelingt das überraschend gut. Mit meinem Basiskurs vermittle ich die Grundlagen der Bildbearbeitung mit Affinity Photo und zeige wie man Fotos verbessern und retuschieren kann.

Zielgruppe sind Hobby-Fotografen und alle die an Bildbearbeitung interessiert sind sowie Berufsfotografen und Grafikdesigner die sich einen Eindruck von den leistungsfähigen Werkzeugen des Photoshop-Herausforderers machen wollen.

Kursinhalt: Bildgröße und Auflösung, auswählen und maskieren, Farb- und Tonkorrekturen an Bildern, Arbeiten mit Ebenen und Ebenenmasken sowie Bild- und Beauty-Retusche. Basis für die Beispiele des Workshops bildet mein Buch »Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild«.

Kursdauer: 7 Stunden aufgeteilt auf 2 Abendkurse

Kursbeitrag: EUR 249,– inkl. MwSt., maximal zehn Teilnehmer.

Termine
Abendseminar: 12.10. – 19.10.16, Mittwoch, 18.30–22.00
Abendseminar: 27.04. – 04.05.17, Donnerstag, 18.30–22.00

Anmeldungen sind über die Website der epos Akademie möglich, ich leite Anmeldungen die via Mail bei mir einlangen aber auch gerne an die Akademie weiter.

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Grafik und Gestaltung – nächster Kurs: 29.09.–20.10.16

Mein Buch »Grafik und Gestaltung« hat sich seit der Erstausgabe 2010 zu einem Standardwerk für Grafikdesigner entwickelt. Natürlich bot es sich für mich an das geballte Wissen des Buches auch als Kurs anzubieten. In 28 Stunden aufgeteilt auf vier Tagen oder acht Abende vermittelt der Crash-Kurs die wichtigsten Grundlagen der Gestaltung. Die Inhalte sind in acht Module eingeteilt und behandeln im Detail:

Modul I: Grundlagen:

  • Kriterien guter Gestaltung
  • Funktion und Ästhetik
  • Harmonie und Kontrast
  • Gestaltgesetze der Wahrnehmung

Modul II: Formenlehre:

  • Die Grundfläche in der Gestaltung
  • Formate
  • Linienführung
  • Fläche und Form
  • Proportion und Seitenverhältnis (Goldener Schnitt, DIN und andere Seitenverhältnisse)
  • Anordnung und Gewichtung
  • Symbolik und Assoziation
  • Perspektive und räumliche Wirkung

Modul III: Farbenlehre:

  • Psychologische Grundfarben
  • Farbe und optische Täuschungen
  • Farbenspektrum
  • Farbräume: RGB, CMYK und HSB
  • Licht- und Pigmentfarben
  • Farbe und Tonwert
  • Farbkreise
  • Komplementärfarben
  • Farbkontraste
  • Farbharmonien
  • Farben und Assoziationen

Modul IV: Bildgestaltung:

  • Bildwirkung
  • Bildanschnitt
  • Bildkomposition
  • Architektur und Bild
  • Schärfe und Schärfentiefe
  • Bildagenturen

Modul V: Schrift:

  • Grundbegriffe und Anatomie der Satzzeichen
  • Geschichte der Schrift
  • Schrift am Bildschirm
  • Schriftgruppen nach DIN 16518
  • Schriftmischung

Modul VI: Lesetypografie:

  • Zielgruppenorientierte Typografie
  • Mengentext lesefreundlich gestalten
  • Titel und Überschriften gestalten
  • Text auszeichnen und hervorheben
  • Typografische Dos and Don’ts

Modul VII: Arbeiten mit Gestaltungsrastern:

  • Warum mit Rastern arbeiten?
  • Satzspiegel
  • Raster anlegen

Modul VIII: Corporate Design:

  • Was ist Corporate Design?
  • Was bringt Corporate Design?
  • Basisbausteine von Corporate Design
  • Corporate Design Manual

Interessant ist das Seminar für alle die im Bereich von Marketing und Werbung arbeiten, erfahrene Grafiker die Ihr Design-Know-how auffrischen und erweitern wollen sowie für alle die generell an grafischer Gestaltung interessiert sind. Am runden Tisch werden die Themen nicht nur in Form eines Monologs frontal präsentiert sondern in der Gruppe besprochen und diskutiert.

Interessierte Unternehmen können den Kurs für ihre Mitarbeiter als Individualschulung buchen. Er kann dann sowohl in den Räumlichkeiten der epos Akademie in Götzis oder im Unternehmen vor Ort stattfinden.

  • Tagesseminar: 29.09. bis 20.10.16, Do, 08.30–16.30
  • Abendseminar: 28.11. bis 21.12.16, Mo u. Mi, 18.30–22.00
  • Tagesseminar: 13.02. bis 06.03.17, Mo, 08.30–16.30
  • Abendseminar: 28.03. bis 20.04.17, Di u. Do, 18.30–22.00
  • Tagesseminar: 12.06. bis 03.07.17, Mo, 08.30–16.30

Als Kursunterlagen wird mein Buch ausgegeben.
Kursbeitrag: 640,– Euro inkl. MwSt., maximal 10 Teilnehmer

Eine Anmeldung kann über die Website der epos Akademie erfolgen, ich nehme Anfragen und Anmeldungen aber auch gerne via Mail entgegen.

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Affinity-Photo-Buch: Korrektur 2

Auch für diesen Workshop ist der Anlass, dass ich in meinem Affinity-Photo-Buch einen Schritt ausgelassen bzw. nicht erwähnt habe und zwar auf Seite 222 bei Schritt 3 – hier fehlt die Erwähnung des Aufhebens der Auswahl nachdem die Maske erstellt wurde.

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Photoshop CC WS21: What’s new in CC 2015.5?

Adobe hat Mitte 2016 Photoshop auf 2015.5 aktualisiert. Das jährliche große Update! Und was gibt es Neues? In diesem Workshop beschreibe ich die drei in meinen Augen »wesentlichen« Neuerungen.

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Affinity-Photo-Buch: Korrektur

In meinem Buch über Affinity Photo auf Seite 220 ist mir ein Fehler unterlaufen: In Schritt 2 habe ich vergessen zu erwähnen, dass nach dem Erstellen die Maske die Auswahl aufzuheben ist, bevor mit dem Umkehren der Maske fortgefahren werden kann. In diesem Workshop führe ich den gesamten Arbeitsablauf des Beispiels vor.

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Infoabend zum 12. epos Werbelehrgang

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Absolventinnen des 11. epos Werbelehrgangs

Interesse an einem berufsbegleitenden Lehrgang in die Welt der Werbung? In acht Monaten sehr viel erreichen? Gestaltung, Werbung und Marketing verstehen? Dann ist unser Werbelehrgang genau das Richtige!

Am Donnerstag, den 22.9.2016 findet um 19:30, findet in der epso Akademie in Götzis ein Infoabend statt. Direkt bei mir anmelden oder einfach spontan der Akademie vorbei schauen!

Und das sagen Teilnehmerinnen:

Jasmin Marte, ausgezeichnet mit Gold für die beste Abschlussarbeit 2016: »Ich habe neben dem Umgang mit den Programmen Photoshop, Illustrator und Indesgin vor allem ein aufmerksames Auge für Design bekommen. Man nimmt nach diesem Lehrgang die Welt ein bisschen mit anderen Augen wahr.«

Andrea Kugler, ausgezeichnet mit Bronze: »Ich habe sehr viel gelernt und will in dieser Richtung weitermachen und mein Wissen in meine berufliche Zukunft einbauen.«

Anja Schäfler, ebenfalls Teilnehmerin 2015/16: »Ich bin mit voller Vorfreude in den Kurs gestartet und alle meine Erwartungen wurden erfüllt! Die vielen Praxisbeispiele und Übungen bauen einen Schritt für Schritt auf und ich hätte nie gedacht, dass sich so tolle Abschlussarbeiten so einer kurzen Zeit erstellen lassen. Der Kurs ist in allen Bereichen weiterzuempfehlen.«

Mehr Infos:

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TfP? What the f***!

OK, zugegeben: Begriffe sind dehnbar und man kann darüber diskutieren was jetzt wohl was genau zu bedeuten hat. Aber wenn jemand auf einer TfP-Modell-Seite nachfragt welcher Fotograf Fotos seines Neugeborenen auf TfP-Basis mache finde ich die »TfP« weit über die Grenzen hinaus überstrapaziert.

TfP bedeutet Time for Prints. Das ist eine gute Sache. Es bedeutet, dass sich Leute die Spaß einer bestimmten Sache haben zusammen tun um gemeinsam Spaß zu haben. Wer gerne Menschen fotografiert braucht ein Modell, wer sich gerne fotografieren lässt braucht einen Fotografen. Natürlich kann man Selbstporträts anfertigen, aber auf die Dauer ist das so unterhaltsam wie alleine Fußball spielen. Eine TfP-Session ist wie gemeinsam aus reinem Spaß Fußball oder Musik spielen.

Ich finde es ebenso unseriös wenn Fotografen Modelle auf TfP-Basis ködern und ihre Werke dann kommerziell nutzen, wie ich es unseriös finde Fotografen für einen Auftrag zu angeln, für den man nur kein Geld ausgeben möchte. Und um das geht es doch: »Ich hätte gerne schöne Fotos meines Neugeborenen, möchte aber nichts dafür zahlen.« Das ist iO. Aber dann nenn es doch auch so. Suche nach einem Fotografen der dir schöne Fotos für Lau macht aber hänge nicht deinem Neugeborenen um, dass es Spaß an einer TfP-Foto-Session hätte. Das ist heuchlerisch und lächerlich!

Wir können den TfP-Gedanken natürlich gerne in dieser Richtung weiter spinnen: »Ich suche einen Fotografen der mir meine Hochzeit auf TfP-Basis fotografiert.« Oder: »Ich würde gerne meine Firmenzentrale auf TfP-Basis ablichten lassen.« »Unser Magazin sucht TfP-Fotografen die Aufnahmen für eine Modestrecke machen wollen.«

Cool! Man kann natürlich darauf eingehen. Für Amateure ist das die beste Möglichkeit sich einen potenziellen Arbeitsmarkt zu ruinieren, lange bevor sie die Fähigkeit zur Selbständigkeit haben. Ambitionierte Fotografen die etwas können sollten darauf aber eher nicht eingehen. So bekommen die Sparefrohs wenigstens was sie verdienen: Amateurqualität.

Wie gesagt: TfP ist eine tolle Sache. Aber man sollte den Begriff nicht überstrapazieren.

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