E-Book: Lighting101

Mon, 19. Dec. 11

Wer sich für Lichtführung mit Blitzen interessiert, sollte auch einmal das E-Book ‘Lighting101’ von Krolop und Gärst ansehen. Darin wird zwar das Beleuchten mit entfesselten Systemblitzen erklärt; aber abgesehen davon, dass Studioblitze kräftiger beleuchten, dürften sich die Grundlagen nicht wesentlich von der Lichtführung mit den kleinen Aufsteckblitzen unterscheiden. Das PDF sollte demnach für alle interessant sein, die sich für Blitzlicht interessieren und einsteigen wollen.

Für 9,99 kann man das E-Book bei Krolop und Gerst einkaufen. Wer Mitglied bei FotoTV ist, oder mit dem Gedanken spielt eine Mitgliedschaft zu testen, kann sich den Preis auch sparen, denn Mitglieder von FotoTV bekommen das E-Book als Weihnachtsgeschenk gratis.

Für alle, die FotoTV noch nicht kennen: FotoTV ist eine Lernplattform für Fotografen mit mittlerweile wohl hunderten Videos und Tutorials zum Thema Fotografie. Für eine Abbo-Gebühr ab etwa 15 Euro im Monat kann man sich Fotografie-Info rein ziehen bis zum Abwinken.

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Titel kreativ fotografieren

Zugegeben: Mein Buch ist teuer. Schon vor ein paar Wochen habe ich in einem Artikel beschrieben, weshalb es kostet was es kostet. Doch ich bin sicher, dass es seinen Preis wert ist. Nur: Wer weiß das denn? Jene paar Leute die über meine Website, durch Empfehlungen der ersten Leser oder zufällig auf das Werk stoßen, stehen noch immer vor der Frage, weshalb sie für 45 Euro ein Buch kaufen sollen, wo es doch schon um ein Drittel weniger Werke mit der doppelten Seitenanzahl gibt. Von etablierten Verlagen.

Ich kann natürlich niemandem seine Skepsis, dass der Kauf ein lohnender ist, nehmen. Aber vielleicht solltet ihr es einfach versuchen. Schließlich ist es mit seinem Preis zwar teurer, als bei den Mitbewerbern. Es verfolgt aber auch einen ganz anderen Ansatz. Statt sich voll auf Technik und Theorie zu stürzen, wie es bei Fotoschulen allgemein üblich ist, steht die kreative Gestaltung im Mittelpunkt.

Dahinter wird natürlich Technik und Theorie auch ausführlich, und mit vielen einfachen Grafiken bebildert, beschrieben. Aber immer vor dem Hintergrund der praktischen und kreativen Fotografie. Es ist sozusagen zwei Bücher in einem. Ein Werk für die theoretischen Grundlagen und eines für die praktische Anwendung.

Der Bonus für den Leser ist dabei, dass er die Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis nicht selbst herzustellen braucht, sondern dass gerade die Zusammenhänge den Kern des »Vier Schritte zum Bild«-Konzepts bilden. Es ist sozusagen ein Buch der Zusammenhänge. Deshalb sind auch alle Seiten voller Querverweise, die direkt zu verwandten Themen führen.

Wer gar nicht gerne liest und für wen ein Buch, um Fotografie zu lernen, eh schon mehr als genug ist, der sollte einen Blick in mein Buch werfen. Wer bereits Einiges über Fotografie gelesen hat und immer noch nicht recht weiß, wie man Brennweiten, Blenden und Histogramm praktisch einsetzen kann, der sollte es auch in Betracht ziehen. Und wer dafür nicht gleich 45 Euro investieren will, der kann ein ganzes Demo-Kapitel von meiner Website runter laden.

Vielleicht hilft es euch auch, ein paar Rezensionen über meine anderen Bücher zu lesen. Zwar hat »Kreativ fotografieren« bislang erst zwei Kommentare erhalten, aber die Rückmeldungen zu meinen anderen Büchern sind beinahe durchgehend sehr positiv.

Ich glaube auf das Buch trifft ein Werbespruch aus den 1980er Jahren zu: »Es ist sauteuer, aber es wirkt.«

Titel

Der Inhalt dieser Online-Fotoschule ist in erweiterter Form auch als Buch erhältlich:
»Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«
Books on Demand, 1. Auflage Oktober 2011;
240 Seiten, in Farbe, Hardcover;
ISBN: 9783842373938;
Link zu Amazon
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Ladenpreis: 44,90 (D);
Ladenpreis E-Book: 35,99 (D)
Mehr Info und ein kostenloses Demokapitel.

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Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

In der Abbildung unten sieht man noch einmal ein Histogramm. Darunter habe ich das Zonensystem 90° gedreht platziert. Zone 0 steht für reines Schwarz ohne die geringste Zeichnung. Das ist Unterbelichtung. Zone 10 ist reines Weiß ohne Zeichnung – sprich: Überbelichtung.

Histogramm und Zonensystem

Histogramm und Zonensystem

Aus dem Histogramm lassen sich Unter- und Überbelichtung ganz einfach ablesen. Läuft das Tonwertgebirge ins linke Ende des Histogrammfeldes ➀ bedeutet das, dass unterbelichtete ­Bereiche im Bild sind. Je größer die Anhäufung, desto größere Bereiche sind unter­belichtet. Eine Anhäufung am rechten Ende ➁ sagt uns, dass Bildbereiche überbelichtet ausgefallen sind.

Optimaler Kontrastumfang | Die folgende Abbildung zeigt ein Motiv mit beinahe optimalen Lichtbedingungen, praktisch optimal belichtet. Das Histogramm reicht von ganz links bis ganz rechts. Das heißt, dass das Bild von ganz dunklen zu ganz hellen Tonwerten reicht. Der Tonwertumfang des Digitalbildes wird in voller Breite genützt – das Bild ist Kontrastreich. Mit so einer Vorlage bleiben auch für die Nachbe­arbeitung am Computer alle Wege offen.

Optimal belichtet

Das Histogramm zeigt: Dieses Bild ist optimal belichtet.

Histogramm eines unterbelichteten Bildes | Die nächste Abbildung zeigt ein unterbelichtetes Ergebnis – das Tonwertgebirge hat am ­linken Ende des Histogrammfeldes einen großen ›Haufen‹ ge­bildet. Wenn der Fotograf eine Aufnahme in der Bildrückschau prüft, und das Histogramm sieht so aus, dann sollte er mittels einer Belichtungskorrektur eingreifen und eine neuerliche Aufnahme machen.

Unterbelichtet

Das Histogramm zeigt links einen Haufen und ist angeschnitten: Unterbelichtung!

Histogramm eines überbelichteten Bildes | Das folgende Beispiel ist hoffnungslos überbelichtet – der große Haufen türmt sich am weißen Ende des Histogrammfeldes auf. Auch hier sind ein Eingriff über eine Belichtungskorrektur und eine zweite Aufnahme notwendig.

Ueberbelichtet

Anhäufung und angeschnittenes Tonwertgebirge auf der rechten Seite: Überbelichtung!

Zu großer Kontrastumfang

Die beiden vorangegangenen Motive konnte ich auf Grund der Lichtverhältnisse durch eine Belichtungskorrektur dann doch noch relativ gut ­belichtet einfangen. Anders sieht es mit der folgenden Szene aus.

Zu viel Kontrast

Schwierige Lichtsituation: Helle Lichter im Hintergrund und dunkle Schatten in den Ecken im Vordergrund.

Bei diesem Motiv haben wir es mit tiefen Schatten im Vordergrund und sehr hellen Lichtern im Hintergrund zu tun. Der Kontrastumfang der Szene ist deutlich höher als der Kontrastumfang, der für das Digitalbild aufgenommen werden kann. Das Tonwertgebirge des Histogramms ist sowohl am schwarzen Ende als auch am weißen Ende des Histogrammfeldes angeschnitten.

Histogramm zeigt zu viel Kontrast

Histogramm links und rechts angeschnitten: Die Szene beinhaltet mehr Kontrast zwischen hell und dunkel, als der Bildsensor aufzeichnen kann.

Mit Belichtungskorrektur ist hier nicht gleichzeitig weder Über- noch Unterbelichtung zu er­reichen. Würde man dunkler belichten, um der Überbelichtung zu entgehen, würden sich die unterbelichteten Bereiche ausdehnen. Würde man heller belichten, um der Unterbelichtung entgegen zu wirken, ­dehnen sich die überbelichteten Bereiche aus. Die Frage nach der technisch optimalen Belichtung stellt sich hier nicht mehr, sondern lediglich: Bei welcher Einstellung sieht es besser aus? Keine Unterbelichtung, dafür große, überbelichtete Bereiche? Keine Überbelichtung, dafür große, unterbelichtete Schatten? Oder ein bisschen von Beidem?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Man muss von Bild zu Bild entscheiden. Doch Unterbelichtung fällt meist weniger negativ auf, als Überbelichtung.

Das menschliche Wahrnehmungssystem in der Lage ist, etwa zehn Lichtwerte von Schwarz bis Weiß auf einmal zu unterscheiden – eine Digitalkamera etwa zehn bis zwölf. Die Natur jedoch umfasst etwa zwanzig Lichtwerte.

Glücklicher Weise ist der Kontrastumfang der meisten Szenen nicht wesentlich größer als zehn Lichtwerte. So lange die hellsten Bereiche in einem Bild nicht mehr als zehn Mal heller sind als die dunkelsten, haben wir kein Problem, sowohl die Lichter der Szene als auch die Schatten in einer Belichtung einzufangen. ­Problematischer wird es jedoch mit Szenen, in denen der Unterschied zwischen ganz dunkel und ganz hell deutlich mehr als das Zehn­fache beträgt.

Mehr als zehn Lichtwerte | Eine Vollmondnacht repräsentiert eine solche Problemszene. Der Mond ist Reflektor des Sonnenlichts und ist hell erleuchtet. Der Nachthimmel hingegen ist rabenschwarz.

Vollmondnacht Histogramm

Eine Vollmondnacht weist einen hohen Kontrastumfang auf.

Unserer Wahrnehmung nach ist die Szene etwa so, wie in der Abbildung oben. Zwar sind wir nicht in der Lage den natürlichen Kontrast­umfang von mehr als zehn Lichtwerten mit einem einzigen Blick auf­zunehmen, doch unsere Wahrnehmung baut sich die ­Ein­drücke einfach aus mehreren Blicken zusammen. Deshalb scheint es, als könnten wir sowohl die helle Topographie des Mondes als auch das Muster der Wolken am Himmel zugleich wahrnehmen.

In der Fotografie ist es nicht möglich mit einer einzigen Belichtung Szenen von Schwarz bis Weiß zu erfassen, die den Kontrast­umfang des Bildsensors (die Anzahl an Lichtwerten) überschreiten. Die Konsequenz ist, dass wir uns entscheiden müssen, ob wir die dunklen Bereiche korrekt belichten wollen oder die hellen oder einen Bereich da­zwischen. Letzteres hat natürlich zur Folge, dass wir sowohl im Dunkeln Unterbelichtung, als auch im Hellen Überbelichtung in Kauf nehmen müssen.

Entscheiden wir uns, die dunklen Bereiche korrekt zu belichten, können wir zwar den Wolkenhimmel gut belichtet einfangen, der helle Bereich jedoch, der den Kontrastumfang des ­Sensors überschreitet, muss abgeschnitten werden. Deshalb erscheint der Mond nur mehr als weiße Scheibe (überbelichtet).

Belichtung auf dunkle Bereiche

Auf die dunklen Bereiche belichtet.

Entscheiden wir uns, den Mond korrekt zu belichten, können wir die Struktur im Mond abbilden, doch die dunklen Be­reiche des Wolkenhimmels fallen aus dem Kontrastumfang des Sensors und werden abgeschnitten – sie erscheinen im Bild als schwarze Flächen ohne Kontrast (unterbelichtet).

Belichtung auf helle Bereiche

Auf die hellen Bereiche belichtet.

Kein Kraut gegen zu hohen Kontrastumfang | Leider gibt es kein Mittel gegen zu hohen Kontrastumfang. Der Fotograf versucht deshalb in der Regel Situationen zu meiden, in denen der Kontrast zu hoch ausfällt. Weitaus häufiger als in der Vollmondnacht tritt das Problem unter direktem Sonnenlicht auf. Direkt unter der Sonne ist der Kontrastumfang von Licht zu Schatten sehr hoch und sorgt für harte Kontraste. Unter bedecktem Himmel, mit einer Wolke vor der Sonne oder im Schatten, verringert sich der Kontrast hingegen, sorgt für weicheres Licht und sanftere Kontraste.

In der Sonne

Zu hoher Kontrastumfang entsteht auch bei direktem Sonnenlicht.

Im Schatten

Deshalb wenn möglich lieber im Schatten fotografieren.

Titel

Der Inhalt dieser Online-Fotoschule ist in erweiterter Form auch als Buch erhältlich:
»Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«
Books on Demand, 1. Auflage Oktober 2011;
240 Seiten, in Farbe, Hardcover;
ISBN: 9783842373938;
Link zu Amazon
Link zu Books on Demand
Ladenpreis: 44,90 (D);
Ladenpreis E-Book: 35,99 (D)
Mehr Info und ein kostenloses Demokapitel.

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And the Winner is …

Fri, 11. Nov. 11

Titel kreativ fotografieren

Die Zufalls-Generator-Glücksfee hat heute die Gewinnerin der »Kreativ fotografieren«-Verlosung gezogen. Ideenkind Sabrina darf sich in den nächsten Tagen auf die Zusendung des Buches freuen. Ich wünsche schon mal viel Spaß beim Lesen und Erfolg beim Fotografieren.

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Seit mein Photoshop CS3 Buch vergriffen ist, sind immer wieder Anfragen an mich herangetragen worden, ob es denn nicht noch irgendwo erhältlich sei. Die Antwort ist: nein, und es wird auch nicht mehr aufgelegt, weil sich das nach dem Erscheinen einer neuen Programmversion einfach nicht mehr rechnet.

Ich glaube aber mit gutem Gewissen das neue Buch über Photoshop CS5 auch für alle CS3 und CS4 Anwender empfehlen zu können. Ich glaube auch, dass sich das Buch weiter entwickelt hat und, dass es besser geworden ist als die Vorgänger.

In diesem Screencast von Juli 2009 zeige ich die wesentlichen Unterschiede zwischen CS3 und CS4 die wichtig sind, um die ältere Version auch mit dem Buch zum neueren erlernen zu können. Da es von CS4 auf CS5 keine gravierenden Änderungen mehr gegeben hat, sollte das Tutorial auch Lesern des CS5-Buches helfen, die noch immer mit CS3 arbeiten.

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