Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet die populistische und extreme Rechte das Rezept gegen Streitereien in der österreichischen Bundesregierung sein soll.
Wer Google hat, der google mal nach Verunglimpfungen, Unwahrheiten, Streitereien, Skandalen, Prozessen,Gesetzesverstößen, Umfallern und Kehrtwendungen manch einer Führungsperson in diesen Reihen. Das Internet vergisst nicht. Wir offensichtlich viel zu schnell.
Wort zum Sonntag Tags:
Hoffnung;
Kapitalismus;
Krise;
Optimismus;
Wirtschaft Kommentare: 0
»Wenn jemand jetzt glaubt Licht am Ende des Tunnels zu sehen, können das leicht die Lichter des D-Zuges sein, der auf ihn zu rast.«
So eine Aussage des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück, zur aktuellen Finanzkrise.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass wir hier gerade eine der grundlegendsten Veränderungen der letzten Jahre mit zu erleben – vielleicht grundlegender, als 9/11. Und ich versuche diese Veränderung mit einem optimistischen Auge zu betrachten. Mit diesem Auge sehe ich eine Welt, in der an der Börse investiert und nicht spekuliert, und schon gar nicht gezockt, wird. Eine Welt, in der Unternehmen wieder einen Nutzen für die Menschen produzieren und nicht nur Geld für jene, die eh schon zu viel haben. Eine Welt, in der eine Supermacht ihre alleinige Führungsposition verloren hat und sich mit gleichberechtigten Partnern den Problemen dieser Welt stellen muss, anstatt alles, was gegen den eigenen wirtschaftlichen Interessen und philosophischen Anschauungen entgegen steht, mit massiver Waffengewalt zu überrollen. Eine Welt, in der der Kapitalismus den Turbo wieder verloren hat, und nicht ein Teil der Bevölkerung über zu viel Arbeit klagen muss und am sich am Rande des Burn-out von Sonntag zu Sonntag rettet, während der andere Teil der Bevölkerung keine Arbeit findet.
Ich bin alt genug, nicht mehr an eine bessere Welt zu glauben. Aber ich hoffe doch auf eine Veränderung, und dass wir – zumindest für ein Weilchen – Konsequenzen aus der Krise ziehen. Ich hoffe vor allem, dass wir das Beste aus der Veränderung machen und uns nicht wieder in Depression vergraben.
»Der Betrachter mag nichts
über Design-Grundlagen wissen –
doch durch das Betrachten zahlreicher Bilder
ist er intuitiv mit den Regeln vertraut.
Enttäuschen Sie ihn nicht!«
Michael Freeman, „Der fotografische Blick“
… oder, um es mit Hape Kerkeling zu sagen: »Ich bin dann mal weg«. Zwei Wochen Cabrio-Tour durch Europa. Wollen mal hoffen, dass uns der gute Petrus gnädig ist und es viele geschenkte Open-Air-Tage gibt.
Das ist doch grad eine gute Gelegenheit zu tun, was ich schon lange auch einmal machen wollte, nämlich euch, liebe Leser, einmal die drei Eckpfeiler meiner Lebensphilosophie vorzustellen. Auch, damit meine Rubrik »das Wort zum Sonntag« wieder einmal einen Eintrag erhält.
- Der Weg ist das Ziel.
- Der Weg eröffnet sich beim gehen.
- Wer kein Ziel hat, kann es auch nicht verfehlen.
Diesen drei Weisheiten werde ich in den kommenden zwei Urlaubswochen in besonderem Maße frönen. ![]()
»LEBEN ist ein Aktivwort –
mit Trägheit geht da gar nichts.«
Judith Holzmeister




(4 Wertungen, durchschnittlich mit 2.75 von 3 bewertet)
(2 Wertungen, durchschnittlich mit 2 von 3 bewertet)
Letzte Kommentare