Mon, 07. Jun. 10

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Nikons 24–70mm Objektiv, mit durchgehender Lichtstärke ƒ2.8, dürfte wohl zur unverzichtbaren Standardausrüstung vieler Nikon-Fotografen zählen. Im Trio mit dem Nikon 14–24mm ƒ2.8 und dem 70–200mm ƒ2.8 erreicht der investitionsfreudige Fotograf einen Brennweitenbereich von 14–200mm bei durchgehender Lichtstärke 2.8 und exzellenter Bildqualität.

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Seit ich vor ein paar Monaten das 14–24mm bekommen habe, fotografiere ich viel und gerne damit. Doch das 24–70mm bietet natürlich einen viel weiteren Einsatzbereich. Von der Landschaftsaufnahme bis zum Portrait – dieser Brennweitenbereich ist mit dieser Lichtstärke ziemlich universal einsetzbar. Deshalb ist es auch das Objektiv, das ich bei Fotosafaris und Shootings am häufigsten vor meiner großen Kamera habe.

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Natürlich ist das Objektiv weder leicht noch billig. Gutes Glas hat seinen Preis und sein Gewicht. Aber die Abbildungsqualität die sich dadurch erzielen lässt hat schon etwas für sich. Zwar leben gute Aufnahmen vor allem vom Motiv, von der Bildidee und von Komposition und Bildaufteilung. Doch wenn diese Paramater stimmen, dann ist es vor allem das Material und die gekonnt eingesetzte Technik die einer Aufnahme den letzte Schliff verleiht. Mit dem Nikon AF-S 24–70mm ƒ2.8 ist dieser Schliff besonders fein.

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Weitere Bilder mit dem Nikon AF-S 24–70 ƒ2.8

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Wed, 19. May. 10

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In meiner Serie über meine Objektivausrüstung möchte ich heute das Nikon AF-S DX 35mm ƒ1.8 vorstellen.

Einmal eine kurze Erklärung das die Buchstabenkürzel zu bedeuten haben: AF steht für Autofocus. Das S heißt, dass ich nach dem automatischen Einstellen die Fokussierung von Hand verstellen kann, ohne, dass das AF-Getriebe Gefahr läuft Schaden zu nehmen. Bei älteren Objektiven ohne diesen S-Zusatz ist das nicht zu empfehlen. Dort sollte man es tunlichst unterlassen am Fokusring zu drehen, nachdem die Kamera fokussiert hat – also so lange man den Auslöser halb durchgedrückt hat.

DX bedeutet, dass das Objektiv für Kameras mit kleinem APS-Sensor ausgelegt ist und auf Kameras mit Kleinbildsensor (der Volksmund spricht vom Vollformatsensor – Nikon nennt es FX)nur einen recht kleinen Bildbereich abdeckt.

Meine Arbeitskamera ist die D700, ihres Zeichens eine FX-Kamera mit Kleinbildsensor, weshalb ich dieses Objektiv daran auch nicht verwende.

Meine immer-dabei-Kamera jedoch ist eine D80 und die hat den kleineren DX-Sensor und auf dieser Kamera ist das 35mm 1.8 mein liebster Begleiter. Zur immer-dabei-D80 also das immer-dabei-35mm. Grandkoses Gespann!

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Das obere Bild entstand in dunkelster Nacht aus freier Hand mit der D80. Bei einer Lichtstärke von 1.8, 35mm und ISO800 lässt sich das machen.

Vor dem AF-S 35mm 1.8 war das AF 50mm 1.8 mein ständiger Begleiter. Ein etwas betagtes Objektiv, das aber noch immer einen sehr guten Ruf genießt, vor allem da es schon ab etwa 100 Euro zu haben ist. Allerdings entsprechen die 50mm dieses Objektivs an der D80 einer Brennweite von 75mm und das ist praktisch ein Tele. Immer mit Tele fotografieren ist schon eine arge Einschränkung. Also habe ich mich entschieden es mit dem neuen 35mm-Objektiv zu versuchen und ich habe es nicht bereut.

Neben der Brennweite war das alte AF 50mm mein einziges Objektiv, das mir nicht erlaubt manuell nachzufokussieren. Das ist lästig, wenn man die Nachfokussiererei erst einmal gewöhnt ist.

Das AF-S 35mm 1.8 bildet schön scharf ab, bei der großen maximalen Blendenöffnung kann man aber auch sehr schöne Unschärfen erzielen und die Schärfentiefe kurz halten, auf was ich halt stehe. Die 35mm Brennweite entsprechen auf Kleinbild umgerechnet knapp der Normalbrennweite von 50mm und das soll so ungefähr der menschlichen Wahrnehmung am nächsten kommen.

Ich kann das Objektiv nur jedem empfehlen, der eine Nikon mit kleinerem Sonsor hat und nach einem guten, Lichtstarken Objektiv mit Festbrennweite Ausschau hält. Und eine Festbrennweite kann ich ohnehin jedem Fotografen empfehlen.

Ein paar Alltagsschnappschüsse, die mit dem AF-S 35mm entstanden sind, habe ich in einer mobileMe-Galerie zusammengestellt.

Richtigstellung: Ein Besucher hat mich in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass nicht bei jedem S-Nikkor (also nicht jedes AF-S) manuell nachfokussiert werden kann.

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Mon, 10. May. 10
Autor: Markus Kategorien: Nikon Tags: ; ; ; ; ; ; Kommentare: 0

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Sagte ich nicht einmal das Objektiv müsse besser als die Kamera sein? Was macht denn eine 500-Euro-Scheben an meiner D700? Antwort: Die Ausnahme der Regel bestätigen.

Das Nikon AF-S 70–300mm ƒ4.5–5.6 ist zwar kein Killerobjektiv in Sachen Lichtstärke, aber es liefert eine für seinen Preis absolut beeindruckende Abbildungsleistung. Neben dem 70–300 besitze ich auch das 70–200mm ƒ2.8 – ein lichtstarkes, überall gepriesenes Ungetüm, mit dem man Passanten unheimlich beeindrucken kann und das in der Tat eine geniale Abbildungsleistung schafft. Es liegt preislich in einer Region von etwa 2000 Euro und kostet damit praktisch das vierfache des 70–300.

Trotz des immensen Preisunterschieds ertappe ich mich immer wieder, dass ich beim Stöbern in meiner Bilddatenbank auf Aufnahmen stoße, bei denen ich mir denke »Wow! Mein teures 70–200 ist einfach ein Hammerobjektiv« und wenn ich dann einen Blick auf die Metadaten zum Bild werfe, dann steht da ganz unverschämt AF-S 70–300!

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Nicht umsonst habe ich letzten Urlaub das schwere 70–200mm ƒ2.8 zuhause gelassen und statt dessen das 70–300 eingepackt. Es ist (viel) leichter und handlicher, bietet 100mm mehr Brennweite und ein bisschen der geringeren Lichtstärke kann man durch die ausgezeichnete Verwackelungsreduzierung wieder wett machen. Darüber hinaus ist das 70–300 eines der preiswertesten FX-Objektive von Nikon, ist also mit Kleinbildsensor kompatibel.

Selbst der Autofokus lässt nichts zu wünschen übrig und arbeitet leise und außerordentlich schnell. Damit habe ich auch schon flotte Flieger auf der Adlerwarte in Bregenz gut ablichten können.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Das Nikon AF-S 70–300mm ƒ4.5–5.6 ist für mich einer der heißesten Tipps für alle Nikon-Fotografen, nicht nur für die Preisbewussten und nicht nur für die Besitzer einer Kamera mit Kleinbildsensor.

Mehr Aufnahmen mit dem 70–300mm habe ich in einer mobileMe-Gallerie zusammengestellt und veröffentlicht.

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Sat, 01. May. 10
Autor: Markus Kategorien: Nikon Tags: ; ; ; ; ; ; ;

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Vierzehn Monate sind ins Land gezogen, seit mein Buch über die Nikon D700 veröffentlicht wurde. Schon während ich am Buch schrieb habe ich mir vorgenommen anschließend Artikel über Objektive im Blog zu posten. Dazu gekommen ist es bisher nicht. Zu sehr haben andere Projekte meine Zeit in Beschlag genommen. Aber was lange währt wird endlich gut: Mein erster (völlig subjektiver Blick) auf ein Objektiv.

Subjektiv ist mein Blick allemal, da ich seit jeher mit Nikon fotografiere und mir so der direkte Vergleich zu den Produkten anderer Hersteller fehlt. Da ich kein Händler oder Tester bin ist meine einzige Möglichkeit Objektive zu testen ohnehin meist sie zu kaufen. Subjektiv auch deshalb, weil ich nicht zu den Anwendern gehöre, der seine Objektive anspruchsvollen Labortests unterzieht. Mich interessieren die Resultate in Form von Fotos.

Mit den Resultaten des Nikon AF-S 14—24mm ƒ2.8 (Abbildung oben mit freundlicher Genehmigung durch Nikon Deutschland) bin ich vollauf zufrieden. Ein hervorragendes Objektiv, wie das ganze Nikon-Lineup vom 14—24mm über das 24—70mm bis zum 70—200mmm. Dabei ist der extreme Weitwinkelbereich eines 14—24mm extrem schwer zu beherrschen.

Erstens hat man in meiner direkten Umgebung kaum einmal die Möglichkeit Landschaft zu fotografieren, ohne dass irgendwo störende Objekte wie eine Hochspannungsleitung oder ein hässliches Gebäude das Bild verschandelt. Zweitens sind die meisten Verzerrungen, die durch den extrem weiten Winkel entstehen alles andere als schön und man muss schon sehr bewusst komponieren, damit ein Bild nicht schlicht und einfach hässlich verzerrt wirkt. Wenn man aber die Komposition gemeistert und die Linienführung eines Motivs bewusst und gekonnt in Szene gesetzt hat, dann entwickeln Weitwinkelfotos eine Spannung und Dynamik, die mit anderen Brennweitenbereichen nicht zu erreichen ist.

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Das Nikon 14–24mm ist ein schweres Teil dessen Glas am weitwinkligen Ende (also bei 14mm) schon fast aus der fix verbauten Streulichtblende herausragt. Mehr Blende geht aber aufgrund des weiten Bildwinkels nicht. Der bei manchen Fotografen beliebte UV-Filter um die Frontlinse zu schützen geht auch nicht — ein Gewinde gibt es nicht.

Das somit recht schutzlose Glas des teuren Objektivs, das mit einem Listenpreis von über 2.000 Euro notiert und bei Amazon im Moment ab etwa 1.600 Euro zu haben ist, und das Gewicht von einem Kilo, machen es zu einem etwas umständlichen Begleiter — ich behelfe mir zum Schutz der Frontlinse damit, dass ich das Objektiv wieder auf den 24mm-Anschlag zurückschraube, sobald ich eine Aufnahme gemacht habe, um dadurch das Glas der Frontlinse soweit als möglich hinter der Streulichtblende zu versenken.

Vor ein paar Wochen konnte ich zehn Tage Urlaub auf Madeira verbringen. Bei Reisen gehöre ich zu den Fotografen, die immer fettes Equipment mit schleppen. Diesmal habe ich mich zusammengerissen und beschränkt: D700, 24—70mm ƒ2.8 (wohl meine Lieblingsobjektiv), 70—300mm ƒ4.5—5.6 (nicht besonders Lichtstark, aber bomben Abbildungsqualität — in meinen Augen ein absoluter Preis/Leistungs-Hammer — und deutlich weitere Brennweite als das schwere 70—200mm ƒ2.8) und eben 14—24mm, über das ich heute hier schreiben.

Weil ich ja weiß, wie schwer der Weitwinkelbereich zu beherrschen ist, war ich etwas zerrissen, ob es sinnvoll sei, das schwere Objektiv in die Reisetasche zu packen. Klar: Für ein paar tolle Landschaftsaufnahmen wäre es sicher gut — da macht bei entsprechender Landschaft dem Weitwinkel kein anderer Brennweitenbereich etwas vor. Aber stünde es dafür, das Ding ständig mit sich rum zu schleppen nur um ein paar klassische Postkartenkitsch-Landschaftsaufnahmen einzufangen?

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Ich habe es nicht bereut das Objektiv mit zu schleppen. Ich war sogar äußerst überrascht wie viel Spaß es macht damit zu arbeiten und wie toll, ungewohnt und andersartig die Resultate ausfallen — keineswegs nur bei Landschaft oder besser gesagt, gerade Abseits der Landschaftsfotografie. Man braucht halt den Willen zum Experimentieren und muss sich etwas anstrengen — dann wird ein 14—24mm zu einem phantastischen Arbeitsgerät.

Ein Objektiv mit einem Brennweitenbereich das etwa dem 14—24mm entspricht ist nicht die erste Wahl die man jemandem empfiehlt, der in die Fotografie einsteigt. Zu schwierig im Einsatz und bei der Bildkomposition. Zu extrem und eingeschränkt in der Anwendung. Ab 24mm wird es bedeutend einfacher zu handhaben. Darüber hinaus ist ein Preis von weit über 1.000 Euro ohnehin für die meisten Einsteiger kein Thema.

Ambitionierte Fotografen sollten aber auf die Möglichkeiten des weiten Winkels nicht verzichten und für das AF-S 14—24mm ƒ2.8 dürfte es für Nikons kaum eine Alternative geben. Damit und mit den beiden Geschwistern 24—70mm ƒ2.8 und 70—200mm ƒ2.8 erhält der ambitionierte und investitionsfreudige Fotograf einen Brennweitenbereich von 14—200mm mit erstklassiger Abbildungsqualität und durchgehender Lichtstärke 2.8.

Das ist mein Dreamteam der rundum glücklich und ultimative Qualität Zooms für Nikon-Kameras. Mehr braucht eigentlich nur noch, wer spezielle Anforderungen hat (Makro, Architektur, Tierfotografie, Available Light bei sehr wenig Licht oder Fisheye) oder einfach nicht weiß wohin mit der Kohle.

Ein paar Bilder mehr habe in in eine mobileMe-Gallerie gestellt, damit ihr nicht nur lesen müsst, was ich meine, sondern euch auch einen eigenen Eindruck der Resultate des 14—24mm ƒ2.8 machen könnt.

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