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	<title>Markus Wäger &#124; Kreativ fotografieren und gestalten &#187; Fototechnik</title>
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	<description>Fotografie &#38; Grafikdesign &#124; seit 2006</description>
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	<itunes:summary>Im Designworks VideoPodcast erklärt Markus Waeger, Grafikdesigner DA, Trainer, Buchautor und Blogger, die Grundlagen zu InDesign, Illustrator und Photoshop der Adobe Creative Suite.</itunes:summary>
	<itunes:author>Markus Waeger</itunes:author>
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	<itunes:subtitle>Tipps, Tricks und Tutorials zu Photoshop, InDesign, Illustrator und Grafikdesign</itunes:subtitle>
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		<title>Markus Wäger | Kreativ fotografieren und gestalten &#187; Fototechnik</title>
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		<title>Neues Gesicht aus dem Hause Olympus</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[micro four thirds]]></category>
		<category><![CDATA[Olympus]]></category>
		<category><![CDATA[systemkamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich halte mich normalerweise ja etwas zurück hier Produkt-Neuvorstellungen durch zu reichen. Aber ich glaube es gibt im Moment so viel Wind um Nikon, Fuji, Sony und Pentax, dass ich hier ruhig einmal etwas Aufmerksamkeit auf das lenken darf, was aus dem Hause Olympus angekündigt wurde. Die E-M5 OM-D ist eine digitale Neuinterpretation eines klassischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.olympus.de/digitalkamera/om-d-kamera_e-m5_17170.htm"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500OM-D_still_5.jpg" alt="OM D still 5" title="OM-D_still_5.jpg" border="0" width="580" height="419" /></a></p>
<p>Ich halte mich normalerweise ja etwas zurück hier Produkt-Neuvorstellungen durch zu reichen. Aber ich glaube es gibt im Moment so viel Wind um Nikon, Fuji, Sony und Pentax, dass ich hier ruhig einmal etwas Aufmerksamkeit auf das lenken darf, was aus dem Hause Olympus angekündigt wurde.</p>
<p>Die <a href="http://www.olympus.de/digitalkamera/om-d-kamera_e-m5_17170.htm">E-M5 OM-D</a> ist eine digitale Neuinterpretation eines klassischen Gehäuses. Ausgestattet mit einem Micro Four Thirds Sensor dürfte sie sehr kompakt sein und somit ein guter Begleiter. Objektive gibt es ja mittlerweile einige für Micro Four Thirds (auch in meiner Kollektion befindet sich eines). So zum Beispiel ein <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/G+Micro+System+Zubehör/G+Micro+System+Objektive/H-X025E/Übersicht/7728826/index.html">Leica Summilux von Panasonic</a> (das zwar nur ein bisschen Leica sein soll, aber eben doch ein bisschen) oder ein <a href="http://www.voigtlaender.de/cms/voigtlaender/voigtlaender_cms.nsf/id/pa_mft-objektive.html">25mm Nokton ƒ0.95</a> (!) von Voigtländer – ein <a href="http://www.fotointern.ch/archiv/2012/02/07/neuer-lichtriese-fur-mft-voigtlander-nokton-1095175-mm/">17,5mm Nokton ƒ0.95</a> soll folgen.</p>
<p><a href="http://www.voigtlaender.de/cms/voigtlaender/voigtlaender_cms.nsf/id/pa_mft-objektive.html"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500nokton_25mmf0.jpg" alt="Nokton 25mmf0" title="nokton_25mmf0.jpg" border="0" width="290" height="398" /></a></p>
<p>Was die Kamera als permanenten Begleiter auch unter unwirtlicheren Bedingungen macht, ist eine gute Spritzwasser- und Staubabdichtung, was die Wassertropfen auf der Produktabbildung oben erklärt.</p>
<p><a href="http://www.dpreview.com/previews/olympusem5/">dpreview.com</a> hatte die Kamera auch schon in der Hand und hat einen ersten Artikel dazu veröffentlicht. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt mehr über sie zu erfahren und möchte sie selbst einmal zur Hand nehmen, sobald sie in den Märkten verfügbar ist.</p>
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		<title>Megapixel? Es kommt drauf an</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/megapixel-es-kommt-drauf-an/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/megapixel-es-kommt-drauf-an/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Auflösung]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Megapixel]]></category>
		<category><![CDATA[spiegelreflex]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin sauer auf Nikon. Ich hätte jederzeit gewettet, dass die Gerüchte über eine D800 mit 36 Megapixel die Substanz einer Fata Morgana aus dem Land der feuchten Träume haben. 24 Megapixel. Vielleicht. Aber 36? Pah! Logische Produktentwiklung Erwartet hätte nach der D4 eine D4x (die eventuell mit 36 Megapixel) und eine D800 als kleinere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin sauer auf Nikon. Ich hätte jederzeit gewettet, dass die Gerüchte über eine D800 mit 36 Megapixel die Substanz einer Fata Morgana aus dem Land der feuchten Träume haben. 24 Megapixel. Vielleicht. Aber 36? Pah!</p>
<h4>Logische Produktentwiklung</h4>
<p>Erwartet hätte nach der D4 eine D4x (<em>die</em> eventuell mit 36 Megapixel) und eine D800 als kleinere Schwester zur D4, mit einem einfacheren Gehäuse. Dann als nächstes  eine D400 – quasi als D800, aber mit kleinerem FX-Sensor. Das wäre mir logisch erschienen.</p>
<h4>Nikon-Produktlinie und Logik – ein Widerspruch?</h4>
<p>Blöd von mir, in den Produktlinien von Nikon Logik zu erwarten. Das war früher schon schwierig, als eine D50 die Kamera für den Einsteiger und die D80 die Kamera für den Aufsteiger war, während der Profi und Semiprofi eine 0 mehr in der D200 haben durften. Dann das Topmodell D3 – wieder mit zwei Nullen weniger – und dann die D700. Ich meine, D700? Wo kommen die Name her? Werden bei Nikon Produktnamen vom Zufallsgenerator ermittelt? Würfelt sie die Oma? Ich jedenfalls verstehe die Logik nicht. Aber wie gesagt: Mein Fehler.</p>
<h4>Ich mag Nikon</h4>
<p>Aber wisst ihr was: Es ist mir egal. Ich mag Nikon und ihre DSLRs. Ich mag ihre Haptik, ihre Optik und ihr Bedienkonzept. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt damit.</p>
<p>Ob Nikon dabei besser oder schlechter ist, als die Mitbewerber, kann ich nicht sagen. Ich mag weder die Haptik noch die Bedienung von Canon und auch bei einer Olympus DSLR habe ich mich <em>damals</em> nicht wohl gefühlt. Über Sony und Pentax kann ich nichts sagen.</p>
<h4>Gut liegt im Auge des Betrachters</h4>
<p>Ein wirklich einigermaßen objektives Urteil kann in meinen Augen ohnehin nur abgeben, wer über längere Zeit intensiv mit mehreren verschiedenen Systemen gearbeitet hat. <em>Er</em> kann vergleichen. Doch auch so ein Urteil bleibt natürlich immer noch vom primären Einsatzbereich und von subjektiven Vorlieben gefärbt. Persönlich glaube ich, dass alle Hersteller mit Wasser kochen und ordentliche Geräte anbieten.</p>
<p>Ich bin mit meiner Nikon-DSLR-Ausrüstung äußerst zufrieden, und sehe keinen Grund mehrere Tausend Euro zu investieren um herauszufinden, ob es bei der Konkurrenz nicht vielleicht doch noch einen Zacken besser ist. Oder eben schlechter.</p>
<p>So wie ich mit Nikon zufrieden bin, bin ich mit der D700 glücklich. Da ich nur eine DSLR-Kamera habe ist das eh ein und dasselbe. Auch wenn die D800 keine gigantische Auflösung hätte, wäre sie kein Thema für mich, weil ich keinen Grund sehe die D700 zu ersetzen. Das Einzige was ich überhaupt an der Kamera vermisse, sind konfigurierbare User-Einstellungen, wie an der D7000 (bitte, bitte, Nikon: reicht das doch endlich als Firmware-Updage für das Menü nach; kann doch nicht so schwierig sein). Doch auch dafür würde ich die D700 nicht verkaufen und drei Kilo für ein Nachfolgemodell investieren.</p>
<h4>Der einzig sinnvolle Grund für ein Kamera-Upgrade</h4>
<p>Der einzig vernünftige Grund eine neue Kamera zu kaufen ist in meinen Augen, wenn man mit dem aktuellen Gerät an klare Grenzen stößt. Grenzen, die klar identifizierbar sind und die man benennen kann.</p>
<p>Das wäre für mich an der D7000 zum Beispiel das Fehlen einer AF-On-Taste (wer jetzt nicht weiß, für was eine AF-On-Taste gut ist, sollte lieber über mehr Know-how, als über eine teurere Kamera nachdenken). Hätte ich noch eine Kamera <em>ohne</em> AF-On-Taste würde ich sofort ein Upgrade machen. Ein anderes Thema ist zum Beispiel, wenn jemand Landschaftsaufnahmen macht, oder Gärten fotografiert, diese als Poster ausdruckt und die Blumen und Blüten nicht mehr scharf abgebildet werden, weil die Auflösung nicht reicht. Wenn so etwas mein Genre wäre, könnte ich es nicht erwarten die D800 mit meinen Objektiven zu testen.</p>
<h4>Keine Poren in hoch aufgelöster Detailschärfe</h4>
<p>Aber Landschaft, Gärten oder Architektur sind nicht mein Thema. Ich fotografiere am liebsten Menschen mit der D700 und ich sehe keinen Sinn darin die Poren meiner Modelle noch höher aufgelöst abzubilden. Schon jetzt erreiche ich mit 12 Megapixel und hochwertigen Objektiven eine Detailzeichnung, die die Modelle lieber nicht so genau sehen wollen. Und auch wenn ich aus den Porträts große Poster machen würde, gehe ich nicht davon aus, dass jemand auf Zentimeter an das Bild herangehen würde, um sich Nasenhaare im Detail vor Augen zu führen.</p>
<h4>Wie viel Megapixel braucht eine Kamera, ist eine sinnbefreite Frage</h4>
<p>Was ich sagen will: Ich finde die, an der D800 aktuell wieder hochgekochte Frage, wie viel Auflösung eine Kamera braucht ziemlich entbehrlich. Die Frage alleine ist schon völlig sinnentleert. Genauso sinnvoll wäre zu fragen, wie viel PS braucht ein Kraftfahrzeug. Es kommt nämlich drauf an: Mit einer Lotus Elise kann man mit wenig PS die meisten hochgezüchteten Sportwaren abhängen, aber ein Sattelschlepper würde mit den paar Pferdchen der Elise nicht weit schleppen.</p>
<p>So wie mit leichtem Sportwagen und schwerem Sattelschlepper, verhält es sich auch mit der Auflösung von Kameras. Der eine braucht eine hohe Auflösung für seine Aufgaben, der andere nicht. Doch die Freaks, Nerds und Puristen bekämpfen sich wieder einmal aus zwei konträr gegenüberliegenden Schützengraben, als könnte nur eine Antwort die richtige auf alle Fragen sein.</p>
<h4>Die die Antwort auf alle Fragen wissen</h4>
<p>Das ganze ist eine Schlacht, die man bei jeder neuen Produktvorstellungen in den verschiedensten Produktbereichen beobachten kann. So wie damals alle Naseweisse bereits nach der ersten Vorstellung wussten, dass das iPhone ein voller Flop sein würde und dass das Gerät völliger Schwachsinn sei – die meisten davon nutzen jetzt wohl Android (sorry, der kleine Seitenhieb musste mal wieder sein).</p>
<p>Ähnlich emotional wie die Schlachten bei Apple, Google und Microsoft geführt werden, verlaufen sie auch durch die Linien der Fotografen. Kaum wird ein neues Gerät angekündigt, gibt es schon eine breite Schar fleißiger bloggender, twitternder und kommentierender Fotografen, die genau wissen, was an dem kommenden Gerät klasse oder scheiße sein wird und die nicht davor zurück schrecken, das jedem mit der Überzeugung des Propheten aufs Auge zu drücken. Ich denke mir dabei oft »Junge, hast du Scheuklappen? Ich verstehe ja, dass das Teil, um das es geht, nicht dem entspricht, was du für <em>deine</em> Art zu fotografieren brauchst. Aber kannst du dir vorstellen, dass es Leute auf der Welt gibt, die anders fotografieren, andere Themen und andere Vorlieben haben?«</p>
<h4>Die tatsächlich richtige Antwort auf die meisten Fragen</h4>
<p>Die richtige Antwort auf die meisten Fragen ist doch: Es kommt drauf an. Es gibt nicht <em>die</em> perfekte Kamera. Es gibt nur ein paar Geräte, die für manches besser und für manches weniger gut geeignet sind. Und es gibt subjektive Unterschiede in den Vorlieben. Man sollte immer sagen was man denkt, aber man muss es deswegen keinem Anderen aufs Auge drücken. Schon gar nicht, wenn man mit der Materie, um die es geht, gerade einmal Null Erfahrung gemacht habt.</p>
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		</item>
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		<title>Digitalfotografie: Spannende Zeiten</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/digitalfotografie-spannende-zeiten/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten fand ich Innovationen und Neuankündigen in der Digitalfotografie so spannend, wie in den letzten Wochen und Monaten. Dabei spreche ich nicht von erwartbaren Weiterentwicklungen, wie einer Nikon D4 oder D800, sondern viel mehr von gänzlich neuen Konzepten und Produktlinien. Nikon So zum Beispiel die Nikon 1, die als komplett neues System im letzten Herbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten fand ich Innovationen und Neuankündigen in der Digitalfotografie so spannend, wie in den letzten Wochen und Monaten. Dabei spreche ich nicht von erwartbaren Weiterentwicklungen, wie einer Nikon D4 oder D800, sondern viel mehr von gänzlich neuen Konzepten und Produktlinien.</p>
<h4>Nikon</h4>
<p>So zum Beispiel die Nikon 1, die als komplett neues System im letzten Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/5002562352210.jpg" alt="2562352210" title="2562352210.jpg" border="0" width="580" height="432" /></p>
<p>Derzeit sind die beiden verfügbaren <a href="http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/nikon-1/nikon-1-j1">Modelle J1</a> und V1 für ambitionierte und professionelle Fotografen wahrscheinlich noch nicht besonders interessant. Direkten Zugriff auf Blendeneinstellung, Zeiteinstellung, manuelle Einstellung usw. sucht man vergebens an der Oberfläche. Das Meiste muss, sofern überhaupt möglich, über Menüs justiert werden. Und soweit ich es mitbekommen habe, sind die Optionen eher spartanisch angelegt. Doch Nikon geht damit für diese beiden Modelle den richtigen Weg: Die Kameras sind sehr einfach gehalten und konzentrieren sich auf die Optionen, die für Einsteiger und Gelegenheitsfotografen interessant sind, anstatt den Anwender, wie bei <em>Panasonic</em> und <em>Sony</em> üblich, mit einer unüberschaubaren Anzahl an Optionen zu überfordern.</p>
<p>Sowohl die Nikon V1 als auch die J1 fühlen sich gut und hochwertig an, was man bei dem Preis allerdings auch erwarten sollte. Auch die Objektive, die ich bislang in Händen hatten, machen haptisch einen guten Eindruck auf mich, was ich zum Beispiel vom <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/G+Micro+System+Zubehör/G+Micro+System+Objektive/H-FS014042E/Übersicht/3593803/index.html">14–42mm Objektiv</a>, das zu meiner <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/G+Micro+System/DMC-G3/Übersicht/7495845/index.html">G3</a> geliefert wurde, nicht sagen kann. Das fühlt sich eher an, als wäre es einem Kinderüberraschugnsei, einem Yps-Comic oder einem Pack Katz-im-Sack entsprungen. Und es hört sich auch so an.</p>
<p>Einsteiger, die eine Kamera suchen, die die Qualität ihrer Aufnahmen im Vergleich zu einer Kompaktkamera verbessern möchten, dabei aber nach einer kompakten, einfachen und leicht zu bedienenden Kamera suchen, sollten also unbedingt einen Blick auf das Angebot von Nikon werfen. Und die Kameras vor allem einmal in die Hand nehmen. Ausprobieren sagt mehr über eine Kamera aus, als Leistungsdaten studieren und Testberichte lesen.</p>
<p>Der Vorteil der neuen Nikon-Linie gegenüber Kompaktkamera: Objektive lassen sich wechseln und der Bildsensor ist größer als bei Kompaktkameras üblich. Allerdings finden viele am Sensor eben auch den Haken an der neuen Linie: Denn er ist deutlich kleiner, als beim Großteil der Konkurrenz an Kameras, bei denen sich die Objektive wechseln lassen.</p>
<p>Meine Betrachtung zum doch relativ kleinen Sensor der Nikon 1s: Zum Einen hat er den Vorteil, dass man extrem lange Brennweiten erhält, wenn man eines der, über einen Adapter kompatiblen Objektive für Nikon Spiegelreflexkameras, ansetzt. So bekäme man Beispielsweise beim Umrechnungsfaktor von 2,7 des Nikon-1-Formats auf Kleinbild mit einem 200mm ƒ2.8 Objektiv ein sehr lichtstarkes 540mm-KB-Objektiv.</p>
<p>Zum Anderen kann ich Nikons Strategie auch nachvollziehen. Ich rechne damit, dass Nikon (wie andere Hersteller auch) mittel- bis langfristig Kameras vorstellen wird, die zu Objektiven und Anschlüssen der bisherigen Spiegelreflex-Linie kompatibel sind, aber keinen Spiegel haben, sondern einen elektronischen Sucher verwenden. Da würde es wenig Sinn machen, wenn Nikon jetzt ein System vorstellen würde, das einen ebenso großen Sensor nutzt, wie die aktuellen DX- oder gar FX-Modelle. So gesehen macht ein komplett anderes System, dass vor allem auf Kompaktheit hin ausgerichtet ist, durchaus Sinn.</p>
<h4>Canon</h4>
<p>Von Canon ist bislang überhaupt nichts zu hören, dass ein neues System mit Wechselobjektiven aber ohne Spiegel ansteht. Stattdessen hat Canon vor kurzem eine bemerkenswerte Kompaktkamera der Öffentlichkeit präsentiert: Die PowerShot G1 X.</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/84Sasb703Dk?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/84Sasb703Dk?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das besondere dieser Kamera ist vor allem ein großer Sensor, wie er bei kaum einer anderen Kompakten derzeit zu finden ist. Mit 18,7×14mm ist er deutlich größer, als der Sensor der Nikon-1-Serie und auch größer, als bei Spiegelrefexkameras von Olympus und Panasonic.</p>
<p>Ein größerer Sensor hat nicht nur den Vorteil besserer Abbildungsqualität; er bietet dem Fotografen vor allem mehr Spielraum mit Schärfentiefe zu gestalten. Etwas, was bei üblichen Kompaktkameras mit kleineren Bildsensoren kaum möglich ist und der Grund, weshalb Porträts mit Kompakter nur selten so gut aussehen, wie mit SLR.</p>
<p>Wer also nach maximaler Bildqualität sucht und auf Wechselobjektive verzichten kann oder will, der sollte der G1 X durchaus etwas Aufmerksamkeit schenken.</p>
<p>Es gibt aber ein Manko an diesem Modell, über das ich nur den Kopf schütteln kann. Nach dem was ich gelesen habe, soll die G1 denselben Sucher nutzen, wie er in der G12 verbaut wurde. Die G12 konnte ich letztes Jahre mehrere Wochen testen. Eine tolle Kamera, aber ein Sucher zum Vergessen. Er ist so klein, dass ich den Eingang in seinen Schacht mit meinem Auge oft gar nicht gleich gefunden habe. Man mag ihn vielleicht als etwas betrachten, das man in höchster Licht- oder Energiekriese vielleicht einmal als Notnagel nutzen kann. Aber ich würde meinen, dass Canon in diesem Fall der Kamera einen fatalen Konstruktionsfehler mit auf den Weg gegeben hat, der sie für mich somit uninteressant macht. Mit einem vernünftigen Sucher hingegen könnte mich das Modell reizen – egal ob optisch oder elektronisch. Canon sollte sich bei Fuji einmal ansehen, wie man Sucher so konzipieren kann, dass ambitionierte Fotografen in Begeisterung ausbrechen.</p>
<h4>Fuji</h4>
<p>Fuji hat 2010 mit der Ankündigung der X100 für Aufsehen in der Fotografenwelt gesorgt.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500X100_Black-Edition_Still1-k.jpg" alt="X100 Black Edition Still1 k" title="X100_Black-Edition_Still1-k.jpg" border="0" width="580" height="413" /></p>
<p>Was Amateure an der Kamera wohl zunächst abschrecken dürfte: Ein Preis von etwa 1000 Euro (für das Sondermodell oben sogar 1500 Euro), dabei kann man noch nicht einmal das Objekt wechseln und das verbaute Objektiv ist eine Weitwinkel-Festbrennweite, das heißt mit Zoomen ist Essig. Doch gerade das macht dem fotografischen Feinspitz die Kamera fast unwiderstehlich (für mich vor allem im schwarzen Dress – in Silber konnte ich mich nie zu 100% mit der Retro-Optik anfreunden); Objektiv und Sensor sind bei dieser Kamera optimal aufeinander abgestimmt und garantieren exzellente Abbildungsqualität. Darüber hinaus verfügt die Kamera über einen innovativen Sucher, der es ermöglicht zwischen elektronischer Ansicht und optischer Durchsicht umzuschalten.</p>
<p>Der Retro-Stil dürfte übrigens nicht reine Spielerei sein: Vielmehr hat die Kamera alles, was der Analogfotograf an analogen Kameras schätzt: Die Blende wird über einen Blendenring am Objektiv eingestellt und für die Belichtungszeit gibt es ein ebenso übersichtliches Rad oben an der Kamera, wie für die Belichtungskorrektur. Manuelle Einstellräder und -knöpfe sind in Sachen Effizienz menügeführter Einstellung einfach Haushoch überlegen.</p>
<p>Ähnlich begeistert sind Foto-Freaks auch von Fujis Kompaktkamera X10, die in Design und Konzept eindeutig an die X100 angelehnt ist, aber eher einer <em>normalen</em> Kompaktkamera entspricht.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500X10_28mm_front_High_angle_2.jpg" alt="X10 28mm front High angle 2" title="X10_28mm_front_High_angle_2.jpg" border="0" width="580" height="459" /></p>
<p>Neben dem meisten, was sonst an Kompakten erhältlich ist, nimmt sich die X10 als ausgesprochene Schönheit aus. Auch hier stehen alle wichtigen Einstelloptionen für den Fotografen in direktem Zugriff über Einstellräder. Einen Blendenring sucht man am Objektiv vergebens. Eine Idee die mich jedoch begeistert: Anders, als bei kompakten üblich, erfolgt das Zoomen über einen Ring am Objektiv, so wie wir es von Zoomobjektiven für Spiegelreflexkameras gewohnt sind. Dreht man den Ring unter der kürzesten Brennweite auf Anschlag, rastet er ein und die Kamera wird ausgeschaltet. Einschalten und Zoomen ist somit ein Schritt. Wie geil ist das denn? <img src='http://www.markuswaeger.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einzig der kleinere Sensor ist ein kleines Manko der Kamera wenn es um kreative Gestaltung mit Schärfentiefe geht. Allerdings ist das Objektiv dafür recht Lichtstark.</p>
<p>Doch mit der X100 und der X10 ist das Innovations-Feuerwerk bei Fuji noch lange nicht zuende. Im Gegenteil: Der große Knall kam erst mit der Vorstellung der X-Pro1.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500FUJIFILM_X-Pro1_Presse1.jpg" alt="FUJIFILM X Pro1 Presse1" title="FUJIFILM_X-Pro1_Presse1.jpg" border="0" width="501" height="600" /></p>
<p>Die X-Pro1 ist eine Kamera, die das funktionale Retro-Design und den Innovativen Sucher der X100 weiter führt und verbessert und um Wechselobjektive erweitert und mit einem ganz neu entwickelten Sensor mit innovativer Pixelanordnung verbessert. Noch ist die Kamera nicht erhältlich, doch die Erwartungen sind hoch. Fuji unterstreicht den professionellen Anspruch dadurch, dass fürs erste <em>nur</em> drei Festbrennweiten angekündigt sind. Zoomobjektive, die in der Regel ja nicht ganz die Abbildungsqualität von Festbrennweiten erreichen, sind erst für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt. (Leider) unterstreicht auch der Preis der X-Pro1 die professionellen Ambitionen von Fuji.</p>
<h4>Sony</h4>
<p>Während Nikon nicht unbedingt nur positive Resonanz für die 1-Serie erntete und Canon im Moment wohl auf Grund fehlender vollkommen neuer Produkte eher wenig Beachtung in der Presse findet, bekam Sony für die neue NX-7 besonders positives Feedback. Sowohl Presse als auch Blogger scheinen sich für das Modell begeistern zu können.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500165480.jpg" alt="165480" title="165480.jpg" border="0" width="556" height="420" /></p>
<p>Ich hatte die NX-7 bislang nicht in der Hand und so ist meine Meinung dazu als sehr oberflächlich zu werten.</p>
<p>Mein Test einer NX-5 fiel enttäuschend aus. Nicht bezogen auf die Bildqualität – soweit bin ich nicht gekommen. Aber das Bedienkonzept der Kamera ist so auf fotografisch ungebildete Laien ausgerichtet, dass man sich als ambitionierter Fotograf kaum in den Menüs zurecht findet. Sony hat statt der in der Fotografie üblichen Bezeichnungen oft Namen gewählt, die für den Einsteiger einleuchtender sein mögen, nach denen der ambitionierte Fotograf aber einfach nicht sucht. Ob das der richtige Weg ist? Ich weiß nicht. Ich glaube nicht. Jedenfalls sind Kameras, mit denen ich nicht spontan zurecht komme kein Thema für mich. Ich will eine Kamera intuitiv benützen können und keine Einschulung benötigen um die Einstellungen zu verstehen.</p>
<p>Diese Erfahrung belastet mich natürlich negativ vor, was die NX-7 betrifft. Aber es gibt für mich noch weitere Fragezeichen. Welchen Sinn machen kompakte Kameras, wenn die Objektive riesig sind? Abgesehen vielleicht von der Fuji X-Pro1 glänzen alle Kamerakonzepte hier durch Kompakte Baumaße. Die X-Pro1 wiederum dürfte wohl etwa vergleichbar große Objektive haben, aber durch einen größeren Body wohl auch etwas satter in den Händen liegen. Vor allem aber dürfte wohl eine klassische SLR deutlich besser in Händen liegen, als die Sony Nex-Kameras, vor allem, wenn man mit etwas größeren Objektiven auf Weg geht.</p>
<p>Der nächste Punkt ist in meinen Augen die übertrieben hohe Auflösung der Nex-7 mit etwa 24 Megapixel. Zwar habe ich in einem Vergleichstest gelesen, dass die Nex-7 in der Abbildungsqualität durchaus nahe an die professionelle und deutlich teurere Nikon D3 herankommt. Allerdings sehe im aktuellen Angebot an Objektiven für Sony Nex-Kameras bestenfalls <em>ein</em> Objektiv, bei dem ich mir vorstellen kann, dass es der Auflösung der Nex-7 gerecht wird. Der Rest liegt in preislichen Regionen, in der ich höchste Abbildungsleistung eher nicht erwarten würde.</p>
<p>Wie gesagt: Da ich weder die Nex-7 noch passende Objektive bislang in Händen hatte, stellt die angeführte Kritik nichts anderes als oberflächliche Vorurteile dar. Am Ende ist für mich vor allem Ausschlaggebend, dass ich nicht besonders scharf auf gewaltige Auflösungen bin und mit 10 bis 18 Megapixel absolut glücklich werden kann. Die Qualität von Bildern lässt sich nicht an Pixeln abzählen, auch wenn ich weiß, dass es Aufgaben gibt, für die eine hohe Auflösung unerlässlich ist. Nur ist das halt eher die Ausnahme, als die Regel.</p>
<p>Bei aller Kritik und allen Vorbehalten dem Sony-Nex-Angebot gegenüber, stellt es in meinen Augen dennoch eine interessante Entwicklung dar.</p>
<h4>Pentax</h4>
<p>Was die Miniaturisierung angeht, ist Pentax mit ihrem Q-System für Kameras mit Wechselobjektiven eindeutig einen Schritt zu weit gegangen.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500Q_a3_black__Custom_.jpg" alt="Q a3 black Custom" title="Q_a3_black__Custom_.jpg" border="0" width="600" height="413" /></p>
<p>Wo ich Nikons Schritt zu etwas kleineren Kameras noch nachvollziehen kann, gelingt mir das bei Pentax Q-Kameras nicht ganz. Der winzige Bildsensor dürfte sowohl was die Bildqualität, als auch was das kreative Spiel mit Schärfentiefe angeht, nur Probleme mit sich bringen. Manuelle Einstellungen für die Blende an der Kamera bringen nicht wirklich viel, wenn sich zwischen Offenblende und geschlossener Blende kaum mehr ein optischer Unterschied ergibt.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500K01_front_flash_opened_without_cap.jpg" alt="K01 front flash opened without cap" title="K01_front_flash_opened_without_cap.jpg" border="0" width="580" height="394" /></p>
<p>Das nächste Rätsel gibt dem Beobachter die neue vorgestellte K-01 auf. Ob einem das Design nun gefällt oder nicht wollen wir einmal dahin gestellt lassen. Ich würde es zumindest als mutig bezeichnen, auch wenn ich ihm wenig Aussicht auf Erfolg prognostiziere. Es ist einfach zu extrem. Mut alleine zeichnen ein Produkt aber nicht unbedingt aus, wenn es nicht in der Lage ist Begehrlichkeiten bei einer Zielgruppe zu erwecken. Ob <em>mir</em> das Design gefällt entscheide ich später, wenn ich mich daran gewöhnt habe.</p>
<p>Man fragt sich allerdings, weshalb jetzt Pentax so kurz nach der Einführung des spiegellosen Q-Systems schon wieder ein neues System einführt. Nun, immerhin ist das System nicht ganz neu, sondern ohne Adapter kompatibel zu den bisherigen Pentax-Objektiven mit K-Mount.</p>
<h4>Olympus</h4>
<p>Olympus hat in den letzten Monaten vor allem mit kompetenter Produktpflege der Pen-Reihe ein bisschen Aufmerksamkeit und Beachtung gefunden. Was mir aber bei Olympus in jüngster Zeit besonders ins Auge gestochen ist, ist eine Abbildung, die ausschließlich mit einem Gerücht verbunden ist. Ein <a href="http://photorumors.com/2012/02/03/olympus-om-d-em-5-brochure/">Gerücht um eine neue Kamera, die OM-D E-M5</a> heißen soll.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/02/500Olympus-OM-D-brochure.jpeg" alt="Olympus OM D brochure" title="Olympus-OM-D-brochure.jpeg" border="0" width="580" height="379" /></p>
<p>Sollte Olympus tatsächlich ein Modell mit diesem Look auf den Markt bringen, dann werde ich mir die Kamera sicher etwas genauer ansehen; in der Hoffnung, dass sie kompatibel zu Micro Four Thirds ist und deutlich günstiger, als die begehrenswerte Fuji X-Pro1.</p>
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		<title>Raw-Entwicklung ist nicht gleich Raw-Entwicklung</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/raw-entwicklung-ist-nicht-gleich-raw-entwicklung/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[RAW]]></category>
		<category><![CDATA[raw-entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Regelmäßige Leser, Follower und Freunde werden bereits mitbekommen haben, dass ich seit kurzem euphorisch für die Raw-Entwicklungsumgebung Capture One Pro von Phase One schwärme. Seit ich dieses Tool verwende bin ich mit einem Drittel meiner Bilder auf Anhieb und ohne manuelles Nachbessern zufrieden. Die Hälfte vom Rest bringe ich mit einem Shortcut für das automatische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßige Leser, <a href="https://twitter.com/#!/markuswaeger/followers">Follower</a> und <a href="https://www.facebook.com/markuswaeger">Freunde</a> werden bereits mitbekommen haben, dass ich seit kurzem euphorisch für die Raw-Entwicklungsumgebung <a href="http://www.phaseone.com/en/Software/Capture-One-Pro-6/About/Pro-Overview.aspx">Capture One Pro</a> von Phase One schwärme. Seit ich dieses Tool verwende bin ich mit einem Drittel meiner Bilder auf Anhieb und ohne manuelles Nachbessern zufrieden. Die Hälfte vom Rest bringe ich mit einem Shortcut für das automatische Einstellen zu einem Resultat, das mich zufrieden stellt. Bei dem was übrig bleibt komme ich mit den manuellen Nachbesserungen schneller zu Ergebnissen die mir gefallen, als ich es bei Apple Aperture oder Adobe Camera Raw jemals erlebt habe. Die fertigen Resultate gefallen  mir so gut wie immer besser, als das, was ich von Aperture oder Camera Raw kenne. Begeisterung!</p>
<p>Nun könnte man einwenden »Fotografier halt von vornherein besser, dann  musst du auch nicht zwei Drittel deiner Aufnahmen automatisch oder manuell nachbessern!« Wer aber glaubt die Entwicklung von Digitalbildern wäre an der Kamera abgeschlossen, verkennt die Möglichkeiten der Digitalfotografie. Natürlich kann man: Wenn man für das Speichern der Bilder JPEG als Dateiformat wählt. Aber JPEG ist für mich irgendwie wie Sofortbilder. Mancheiner mag Polaroids reizend finden – ich meine das Wertungsfrei; mir persönlich gefallen auch viele Polaroid Aufnahmen ebenso, wie mir Lomographien gefallen können, oder Resultate die mit den zahlreichen Apps aus dem iPhone oder anderen Smart Phones zu erzielen sind. Es reizt mich aber nicht, mich selbst damit zu befassen.</p>
<p>JPEGs werden ebenso wie Sofortbilder in der Kamera automatisch entwickelt. Man hat als Gestalter nicht mehr viel Möglichkeiten auf das Resultat einzugreifen. Mit Raw habe ich diese Möglichkeit. Aber ebenso entscheidend wie für die Entwicklung eines analogen Fotos das Labor ist (das gilt ja eigentlich auch für Digitalbilder), ebenso ist für die Entwicklung einer Raw-Datei die Entwicklungsumgebung wichtig. Ob man ein Foto beim einen Labor oder beim anderen entwickeln lässt, führt zu unterschiedlichen Resultaten führen.</p>
<p>Manche Labore liefern generell lausige Resultate. Andere Labore liefern Ergebnisse, für die sich der eine Fotograf begeistern kann, der andere aber nicht. Letzterer zieht ein weiteres Labor vor, das wieder dem Fotografen davor nicht gefällt. Es ist also oft auch subjektiv.</p>
<p>Genau so verhält es sich auch mit Raw-Dateien. <a href="http://www.adobe.com/de/products/photoshoplightroom/?promoid=DTEPG">Lightroom</a> entwickelt Bilder anders als <a href="http://www.apple.com/de/aperture/">Aperture</a>, beide anders als <a href="http://www.dxo.com/intl/photo">DxO Optics</a>, alle wieder anders als das neue <a href="http://www.corel.com/corel/product/index.jsp?pid=prod4670071&#038;cid=catalog3540066&#038;segid=6000006">After Shot</a> und nicht zuletzt liefern diese wieder andere Resultate als die Raw-Entwicklungs-Tools der Kamerahersteller. Ich habe mit <a href="http://www.phaseone.com/en/Software/Capture-One-Pro-6/About/Pro-Overview.aspx">Capture One Pro</a> <em>mein</em> Entwicklungslabor gefunden, mit dem ich endlich rundum zufrieden bin, wenn man einmal davon absieht, dass dem Werkzeug im Moment sinnvolle Retusche-Tools noch fehlen. Aber ich hoffe auf eine Weiterentwicklung, die der Qualität der aktuellen Version gerecht wird und solche Werkzeuge in Zukunft zur Verfügung stellt. Wenn dann noch ein RGB-Kanalmixer dazu käme, die Möglichkeiten die Deckkraft der Ebenen für selektive Anpassungen, die selektiven Anpassungen so wie in Aperture auch auf das ganze Bild anzuwenden, und die Werkzeuge für die selektive Bearbeitung generell verbessert würden, dann wäre das fast schon zu schön um wahr zu sein. <img src='http://www.markuswaeger.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Neues Tool zur Raw-Entwicklung: Corel AfterShot Pro</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/neues-tool-zur-raw-entwicklung-corel-aftershot-pro/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 05:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[corel]]></category>
		<category><![CDATA[raw-entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Heise meldet hat Corel Bibble übernommen und stellt sein erstes Tool zur Raw-Entwicklung mit dem Namen AfterShot vor. Das Programm ist neben Windows auch für Mac und Linux erhältlich und kostet 90 Euro. Umstiegswillige Nutzer von Bibble 5, Lightroom oder Aperture können es für 70 Euro haben (irgendwie finde ich solche Angebote ja ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.corel.com/corel/product/index.jsp?pid=prod4670071&amp;cid=catalog3540066&amp;segid=6000006"><img src='http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/01/aftershot_screen_sm.jpg' alt='' /></a></p>
<p>Wie <a href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Corel-stellt-Raw-Entwickler-vor-1406543.html">Heise meldet</a> hat Corel Bibble übernommen und stellt sein erstes Tool zur Raw-Entwicklung mit dem Namen AfterShot vor. Das Programm ist neben Windows auch für Mac und Linux erhältlich und kostet 90 Euro. Umstiegswillige Nutzer von Bibble 5, Lightroom oder Aperture können es für 70 Euro haben (irgendwie finde ich solche Angebote ja ein bisschen unmoralisch).</p>
<p>Hier geht es zu Corel und AfterShot: <a href="http://www.corel.com/corel/product/index.jsp?pid=prod4670071&amp;cid=catalog3540066&amp;segid=6000006">Corel AfterShot Pro – photo management software</a>.</p>
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		<title>Fujifilm X-Pro1</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/fuji-guys-fujifilm-x-pro1-hands-on-preview-12-youtube/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 06:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[aps-c]]></category>
		<category><![CDATA[Fuji]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Der will-haben-Faktor für diese Kamera ist bei mir am oberen Anschlag. Ich bin schon gespannt auf erste Testberichte. Wenn die Kamera hält was sie verspricht und der Preis tatsächlich, wie meine erste Recherche ergeben hat, bei etwa 1300 Euro inklusive Normal-Objektiv liegen wird, dann ist das Teil so gut wie gekauft. Der Preis sollte für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xyEH4UcSSZo&amp;feature=youtu.be" /><embed width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/xyEH4UcSSZo&amp;feature=youtu.be" wmode="transparent" /></object></p>
<p>Der will-haben-Faktor für diese Kamera ist bei mir am oberen Anschlag. Ich bin schon gespannt auf erste Testberichte. <del>Wenn die Kamera hält was sie verspricht und der Preis tatsächlich, wie meine <del>erste</del> Recherche ergeben hat, bei etwa 1300 Euro inklusive Normal-Objektiv liegen wird, dann ist das Teil so gut wie gekauft.</del> Der Preis sollte für die Kamera bei etwa $1700 liegen, die Objektive sollen in einem Bereich von etwa $600 auf den Markt kommen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xyEH4UcSSZo&amp;feature=youtu.be">Fuji Guys &#8211; Fujifilm X-Pro1 &#8211; Hands-on Preview (1/2) &#8211; YouTube</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Da kommt was Feines: Fuji X-Pro 1</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/da-kommt-was-feines-fuji-x-pro-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 06:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was von Fuji da durch sickert sieht sehr lecker aus. Bereits mit der X100 hat Fuji bei Insidern und Foto-Feinspitzen Aufmerksamkeit erregt und hervorragende Kritiken einfahren können. Die X100 kommt aber mit einem fest verbauten Objektiv. Die X-Pro 1 hingegen ist ein System mit Wechslobjektiven. Wenn ich es recht verstanden habe, dann baut das System [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was von Fuji da durch sickert sieht sehr lecker aus. Bereits mit der <a href="http://www.finepix-x100.com/de">X100</a> hat Fuji bei Insidern und Foto-Feinspitzen Aufmerksamkeit erregt und hervorragende Kritiken einfahren können. Die X100 kommt aber mit einem fest verbauten Objektiv. Die X-Pro 1 hingegen ist ein System mit Wechslobjektiven. Wenn ich es recht verstanden habe, dann baut das System auf <del>Kleinbild-Sensoren (Vollformat)</del> APS-C Sensoren, die darüber hinaus noch äußerst innovativ konzipiert sein sollen. Dass Fuji Sensoren bauen kann weiß man ja.</p>
<p>Zwar sind im Moment nur drei Objektive angekündigt, aber diese scheinen dafür ebenso vom Feinsten zu sein. Alle drei sind Festbrennweiten. Eines davon, mit 35mm Brennweite und Lichtstärke ƒ1.4, ist bereits auf meiner Wunschliste gelandet. Positioniert Fuji den Preis des X-Pro 1 Bodys nicht zu hoch, wird diese Kamera mit höchster Wahrscheinlichkeit in meine Fototasche. Kann es kaum erwarten mehr zu erfahren und eine in die Hände zu nehmen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://photorumors.com/2012/01/08/two-new-images-of-the-fuji-x-pro-1-camera/"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2012/01/Fuji-X-Pro1-camera-leneses.jpg" alt="Two new images of the Fuji X-Pro 1 camera | Photo Rumors" /></a></p>
<p>Weitere Grüchte zur X-Pro 1 hier: <a href="http://photorumors.com/2012/01/08/two-new-images-of-the-fuji-x-pro-1-camera/">Two new images of the Fuji X-Pro 1 camera | Photo Rumors</a>.</p>
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		<item>
		<title>Nikon 1 – Überrascht?</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/nikon-1-%e2%80%93-uberrascht/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/nikon-1-%e2%80%93-uberrascht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 19:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[1]]></category>
		<category><![CDATA[dx]]></category>
		<category><![CDATA[fx]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[one]]></category>
		<category><![CDATA[systemkamera]]></category>

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		<description><![CDATA[© Nikon Wenn ich mir Reaktionen über Nikons neues Kamerasystem mit dem schlichten Namen 1 ansehe, dann scheinen die meisten Beobachter überrascht zu sein und die wenigsten davon positiv. Nikons neues System baut auf einen Sensor, der mit 13,2×8,8mm deutlich kleiner ist, als das übliche Format für Amateur-Spiegelreflexkameras, 16×24mm (mit dem auch die Systemkameras von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500Nikon_1_J11_Nikkor_10-Pancake_WH.jpg" alt="Nikon 1 J11 Nikkor 10 Pancake WH" title="Nikon_1_J11_Nikkor_10-Pancake_WH.jpg" border="0" width="580" height="500" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">
<p>© Nikon</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wenn ich mir Reaktionen über Nikons neues Kamerasystem mit dem schlichten Namen 1 ansehe, dann scheinen die meisten Beobachter überrascht zu sein und die wenigsten davon positiv.</p>
<p>Nikons neues System baut auf einen Sensor, der mit 13,2×8,8mm deutlich kleiner ist, als das übliche Format für Amateur-Spiegelreflexkameras, 16×24mm (mit dem auch die Systemkameras von Sony und Samsung ausgestattet sind), und das im Profi-Bereich übliche Kleinbildformat (Vollformat), mit 24×36mm. Allerdings ist das Format auf der anderen Seite doch deutlich größer als die größten Bildsensoren, die derzeit in Kompaktkameras verbaut werden – ca. 7,3×5,7mm.</p>
<p>Nun ist natürlich ein kleinerer Sensor technisch und bildgestalterisch ein unbestreitbarer Nachteil. Zum einen verschlechtert sich das Rauschverhalten bei schwachem Umgebungslicht und entsprechend erhöhten ISO-Werten. Viel dramatischer wiegt aber, dass das Spiel mit geringer Schärfentiefe nur eingeschränkt möglich ist, was jedoch wertvoll wertvoll wäre um die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt zu lenken. Wer daran jedoch seine gesamte Kritik am Nikon 1 System aufhängt, denkt zu kurz.</p>
<p>Wer von einer Kamera einen großen Sensor erwartet, muss eine große Kamera in Kauf nehmen. Zwar hat das Nachteile beim Transport, aber ambitionierte Fotografen wissen, dass die Vorteile einer großen, griffigen und satt in der Hand liegenden Kamera für komfortables Fotografieren ohnehin unverzichtbar ist.</p>
<p>Klar ist es möglich Kameragehäuse heute auch mit größeren Sensoren sehr kompakt zu gestalten. Doch von der Größe des Sensors hängt auch die Größe des Objektivs ab und dessen Volumen lässt sich nicht so leicht schrumpfen. Was aber soll ein winziges Kameragehäuse bringen, wenn das Objektiv groß ist?</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500nx100_presse04.jpg" alt="Nx100 presse04" title="nx100_presse04.jpg" border="0" width="580" height="471" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">
<p>© Samsung</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Ziel aktueller Systemkameras ist vor allem Geräte <em>mit</em> Wechselobjektiven im kleinen Volumen anbieten zu können. Wer eine Kamera mit einem großen Sensor, und dafür angemessene Objektiv nutzen will, ist mit den aktuellen Spiegelreflexmodellen besser bedient. Man muss auch nicht über Cabrios mosern, nur weil man die Vorteile von Kombis schätzt.</p>
<p>Nikons Entscheidung, das neue System mit einem verhältnismäßig kleinen Bildsensor auszustatten, ergibt durchaus einen vernünftigen Sinn, wenn man ein paar Jahre in die Zukunft denkt.</p>
<p>In den letzten Monaten sind immer mehr Kameras mit elektronischen Suchern auf den Markt gekommen. Die aktuellen Modelle haben gegenüber optischen Suchern noch Nachteile. Aber sie haben auch bereits Vorteile. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis die Nachteile durch technische Weiterentwicklung ausgemerzt werden können. Schon wird diskutiert, dass elektronische Sucher in nicht allzu ferner Zukunft die optischen Sucher verdrängen könnten. Das heißt also aus mit Spiegelreflex.</p>
<p>Eine Kamera mit elektronischem Sucher ohne Spiegel ist eine Systemkamera. Wenn also Nikon in einigen Jahren seine semiprofessionellen und professionellen Modelle nur mehr mit elektronischem Sucher ausstatten sollte, dann wäre <em>jede</em> Nikon eine <em>Systemkamera</em>. Das heißt die aktuellen Nikon DX- und FX-Spiegelreflexkameras würden sich linear und fließend zu DX- und FX-Spiegelreflexkameras entwickeln. Welchen Sinn würde es für Nikon (und den Anwender) dann machen, parallel ein zweites System zu fahren, mit den mittelgroßen DX- oder großen FX-Sensoren?</p>
<p>Vor diesem Blick in eine durchaus wahrscheinliche Zukunft beginnt das neue Nikon 1 System plötzlich einen klaren Sinn zu ergeben. Wer einen großen Sensor für seine Arbeit wünscht und braucht, wird weiterhin auf Nikon FX-Modelle setzen können und kann alle Objektive der letzten fünfzig Jahre nutzen. Wer mit etwas weniger auskommt, kann die DX-Reihe mit kleineren Bildsensoren und preiswerteren Objektiven nutzen, kann ebenso alle Objektive seit den 1950er Jahren ansetzen und auch die hochwertigen und teuren FX-Objektive verwenden.</p>
<p>Für jene, die vor allem eine kleine Kamera, zum komfortablen mitnehmen, suchen gibt es nun das neue CX-System der Nikon 1. Zwar kann der Fotograf auch hier mittels Adapter DX- und FX- und alle Objektive der letzen fünfzig Jahre nutzen, aber – he! – das ist eigentlich nur eine mögliche Option, nicht der wirkliche Zweck der Kamera. Der Zweck der Nikon 1 ist es vor allem klein zu sein und diesen Zweck erfüllt das neue System perfekt. So wie ein Cabrio seinen Zweck erfüllt. Wer Ladefläche mit Dach sucht, muss sich halt bei den Kombis umsehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Panasonic Lumix G3 – die optimale immer-dabei-Kamera</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/panasonic-lumix-g3-%e2%80%93-die-optimale-immer-dabei-kamera/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/panasonic-lumix-g3-%e2%80%93-die-optimale-immer-dabei-kamera/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 17:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[evil]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Lumix]]></category>
		<category><![CDATA[Panasonic]]></category>
		<category><![CDATA[systemkamera]]></category>

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		<description><![CDATA[© Panasonic © Panasonic Seit Juli habe ich nun die Panasonic Lumix G3 in Besitz und im Einsatz. Ich habe mich sogar getraut sie als alleine Kamera mit auf meine dreiwöchige Urlaubsreise mit dem Cabrio durch Österreich zu nehmen, was ich keinen Moment bereut habe. In sofern war die Kamera für mich ein guter Zuwachs, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/Panasonic_DMC-G3k_front1442.jpg" alt="Panasonic DMC G3k front1442" title="Panasonic_DMC-G3k_front1442.jpg" border="0" width="580" height="442" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">
<p>© Panasonic</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/Panasonic_DMC-G3k_back.jpg" alt="Panasonic DMC G3k back" title="Panasonic_DMC-G3k_back.jpg" border="0" width="580" height="455" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">
<p>© Panasonic</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Seit Juli habe ich nun die Panasonic Lumix G3 in Besitz und im Einsatz. Ich habe mich sogar getraut sie als alleine Kamera mit auf meine dreiwöchige Urlaubsreise mit dem Cabrio durch Österreich zu nehmen, was ich keinen Moment bereut habe. In sofern war die Kamera für mich ein guter Zuwachs, auch wenn ich im Weiteren einiges zu bekritteln habe.</p>
<p>Die G3 sieht auf Bildern größer aus als sie tatsächlich ist. Sie ist sogar sehr kompakt und gar nicht so viel größer als zum Beispiel oder die Nikon P7000. Um Unterschied zu diesen beiden Modellen hat man aber einen um ein vielfaches größeren Bildsensor, einen Sucher, der mehr als ein Placebo darstellt und die Möglichkeit Objektive zu wechseln. Für viele ist wohl letzteres ein Grund sich für die G3 zu entscheiden. Für mich gar nicht so unbedingt, obwohl es natürlich alles andere als ein Nachteil ist.</p>
<p>Trotz ihrer Kompaktheit ist die G3 überraschend schwer, was eine absolut positive Eigenschaft für eine Kamera ist, weil sie so gut und satt in der Hand liegt, sich gut stabilisieren lässt und sich darüber hinaus wertig anfühlt.</p>
<p>Nimmt man die G3 zur Hand macht sie einen sehr soliden Eindruck und man empfindet ein <em>metalleneres</em> Gehäuse, als man bei genauerer Analyse tatsächlich entdeckt. Einiges an der Kamera ist Plastik und nicht alles macht einen <em>so</em> soliden Eindruck. So frage ich mich zum Beispiel wie lange es wohl dauern wird, bis ich den Schalter zum Einschalten der Kamera wohl abbreche.</p>
<p>Die Knöpfe machen einen recht billigen Eindruck, sind zum Teil kaum zu ertasten und damit nur schwer blind anzuwenden, liegen schlecht positioniert oder zu dicht aufeinander und ich würde mir wünschen die Taste zum Starten der Video-Aufnahme und die iA-Taste (›intelligent Auto‹) per Menü mit anderen Funktionen versehen zu können. Sollte ja eigentlich für die Programmierer kein Problem darstellen. Diese beiden Tasten liegen günstiger und sind besser zu ertasten, als die beiden Fn-Tasten, die man frei mit Funktionen belegen kann.</p>
<p>Etwas fummelig ist auch das Einstellrad am Rücken und es macht auch einen etwas billigen Eindruck. In der Praxis lässt es sich aber relativ gut, wenn auch nicht perfekt, bedienen. Genial finde ich daran, dass man dieses Rad nicht nur Drehen, sondern auch Drücken kann, und so zwischen Blendeneinstellung und Belichtungskorrektur, im Belichtungsmodus Blendenvorwahl, und zwischen Blende und Zeit, im manuellen Modus, wählen kann. Auf diese Art lässt sich die G3 für mich so bedienen, wie meine Profi-Kamera Nikon D700 mit zwei Einstellrädern.</p>
<p>Gold wert ist natürlich das Klappdisplay. Besonders bei einer kompakten Kamera wüte ich nur ungern auf diese Option verzichten. Schließlich gehört der Blickwinkel als Teil der Bildperspektive, neben Schärfe, Belichtung und Komposition, zu den wichtigsten Gestaltungsparametern.</p>
<p>Lustig und interessant ist die Option die Kamera mit Touch zu steuern. Die Kamera hat nämlich ein berührungsempfindliches Display, wie man es von Handys her kennt, auch wenn es etwas weniger sensibel ist, an was man sich zuerst gewöhnen muss, was in der Praxis aber wohl auch gut ist. So kann man zum Beispiel die Kamera so einstellen, dass mit einem Fingertipp auf das Display auf diesen Punkt scharf gestellt und gleich ausgelöst wird. Ich könnte nicht behaupten, dass das die Art zu fotografieren revolutionieren würde. Es scheint mir nicht wirklich einen großen Vorteil zu klassischen Art zu fokussieren und auszulösen zu haben. Vielleicht in manchen Situationen, aber nicht generell. Um was es die Fotografie aber auf jeden Fall bereichert ist den Spaß, den es macht Bilder auf diese Art aufzunehmen. Es erweitert einfach die spielerischen Varianten die eine Kamera bietet. Und Spaß sollte immer etwas zentrales an der Fotografie sein.</p>
<p>Schön wäre, wenn die Kamera automatisch zwischen Display und Sucher wechseln würde, wenn man sich mit dem Auge dem Sucher nähert. Tatsächlich muss man vorher manuell umschalten.</p>
<p>Der Sucher selbst, mein erster elektronischer Sucher, erweist sich in der Praxis als sehr gut brauchbar. Er ist groß genug und natürlich auch hell genug, da ja ein Bildschirm im Sucher steckt und der immer mit Licht arbeitet. Jedenfalls so lange Licht vor dem Objektiv ist. Wenn es bereits relativ dunkel ist, dann sieht man durch diesen elektronischen Sucher nur mehr Schwarz. Bei einem analogen Sucher könnte man denselben in derselben Situationen noch problemlos nutzen.</p>
<p>Beim Funktionsumfang gibt es an der G3 kaum etwas zu bemängeln. Die Kamera bietet fast schon zu viel Einstellungen, was man individualisieren kann. Vielleicht wäre hier weniger fast ein bisschen mehr gewesen.</p>
<p>Mit dem mitgelieferten 14–42mm Objektiv hatte ich <s>wenig</s> keine Freude. Zwar werden ihm im Verhältnis zum Preis recht gute optische Eigenschaften nachgesagt, aber es fühlt sich an, als wäre es aus einem Kinderüberraschungsei geschlüpft. Und so billig sich das Plastik anfühlt, so billig hört es sich auch an, wenn die Plastikteile aneinander schaben, wenn man am Zoomring dreht. Das passt einfach nicht zum eher wertigen Eindruck, den das Gehäuse insgesamt doch macht. Hier fühlen sich zum Beispiel die neuen Nikon 1 Modelle und deren Objektive um Welten besser an.</p>
<p>Generell scheinen mir die aktuellen Evil Systemkameras (Elecrtonic Viewfinder, Interchangable Lens – Elektronischer Sucher und Wechselobjektiv) einen gravierenden Ansatzfehler zu haben. Der Sinn dieser Modelle ist ja vor allem auch, dass sie deutlich kleiner sein sollen, als Spiegelreflexkameras. Und so gut wie alle Modelle, von Sony, Olympus, Samsung oder eben auch Panasonic sind das auch &#8211; die meisten noch deutlich kleiner als die G3. Das soll den Vorteil haben, dass man die Kamera immer dabei haben kann. Auf die Kameras mag das ja zutreffen. Aber gilt das noch, wenn auch Objektive mit dabei sind?</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/NEX-5-von-Sony_Schwarz_014.jpg.png" alt="NEX 5 von Sony Schwarz 014 jpg" title="NEX-5 von Sony_Schwarz_014.jpg.png" border="0" width="494" height="491" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">
<p>© Sony</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das ist mit dem 14–42mm Objektiv zur G3 nicht anders. Auch wenn es grässlich leicht ist, so trägt es doch ordentlich vor der Kamera auf und macht aus der kompakten Systemkamera ein Gerät, das nicht mehr so kompakt in einer Tasche untergebracht werden kann.</p>
<p>Wer also eine G3 (oder eine andere Kamera von Panasonic oder Olympus) ins Auge fasst, sollte sich überlegen ob er deren Standardobjektiv tatsächlich im Set mit der Kamera kaufen soll, oder ob es nicht vernünftiger wäre das Kameragehäuse alleine zu kaufen und ein angemessenes Objektiv gesondert dazu. Wer auf Zoom nicht verzichten will, sollte sich einmal das innovative <a href="https://www.amazon.de/dp/B005K6WTSK/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B005K6WTSK&#038;adid=1YY6RRSTFQ6BZNHWEXQ8&#038;">Panasonic Lumix G X Varia PZ 14–42mm</a> ansehen.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><a href="https://www.amazon.de/dp/B005K6WTSK/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B005K6WTSK&#038;adid=1YY6RRSTFQ6BZNHWEXQ8&#038;"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/Panasonic_H_PS14042k_side_Power_on1.jpg" alt="Panasonic H PS14042k side Power on" title="Panasonic_H_PS14042k_side_Power_on.jpg" border="0" width="290" height="290" /></a></td>
<td class="abbildung-legende">
<p>© Panasonic</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dieses Objektiv kopiert im Grunde das Prinzip von Objektiven, wie sie in Kompaktkameras üblich sind und die sich komplett in das Kompaktkamera Gehäuse versenken lassen. Durch dieses Prinzip wird das Objektiv im Ruhezustand extrem flach und so wird das Konzept der kompakten Evil-Systemkameras erst richtig schlüssig. Zum Zooomen dient dann kein Ring mehr, sondern der Schalter, der am Objektiv zu sehen ist. Man zoomt also auch, wie bei einer Kompaktkamera.</p>
<p>Für meine G3 habe ich mich für ein Festbrennweiten-Objektiv entschieden und zwar für das <a href="https://www.amazon.de/dp/B002PIIQGU/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B002PIIQGU&#038;adid=1KYGGNBXK4Y1G5Q0HCN0&#038;">H020E Pancake mit Lichtstärke ƒ1.7</a>.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><a href="https://www.amazon.de/dp/B002PIIQGU/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B002PIIQGU&#038;adid=1KYGGNBXK4Y1G5Q0HCN0&#038;"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/H_H020_slant.jpg" alt="H H020 slant" title="H_H020_slant.jpg" border="0" width="290" height="290" /></a></td>
<td class="abbildung-legende">
<p>© Panasonic</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Es fühlt sich an, wie sich ein Objektiv anfühlen soll und liefert eine ausgezeichnete Abbildungsqualität. Der Straßenpreis von ca. 350 Euro geht dafür absolut in Ordnung. Durch die hohe Lichtstärke lässt es sich richtig schön mit Schärfentiefe spielen und es ist möglich Motive vor dem Hintergrund freizustellen. Die Lichtstärke hilft auch dem Autofokus beim Scharfstellen.</p>
<p>Wie alle bisherigen Systemkameras ohne Sucher glänzt auch die G3 nicht unbedingt durch blitzartiges Fokussieren, wenn die Lichtverhältnisse nachlassen. Genau genommen ist an sehr trüben Tagen selbst mit dem Lichtstarken 1.7er Objektiv ein Scharfstellen auf bewegte Objekte kaum möglich. Mit einem weniger Lichtstarken Objektiv fällt der Kamera das Fokussieren natürlich noch schwerer.</p>
<p>Das Pancake 1.7 von Panasonic ist auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die mit einer Micro FourThirds Kamera fotografieren.</p>
<p>Von meinen Nikon-Objektiven bin es gewohnt praktisch immer eine Streulichtblende im Lieferumfang zu finden. Die wenigen Ausnahmen haben das Glas der Frontlinse so tief im Objektivgehäuse versenkt, dass man gut darauf verzichten kann.</p>
<p>Das Lumix Pancake kommt leider ohne Streulichtblende daher und Panasonich bietet auch keine an. Schade, denn ich schätze Streulichtblenden vor allem als Schutz für die Frontlinse. Besser als jeder UV-Filter und ohne dessen möglicherweise negativer Auswirkung auf die Abbildungsqualität.</p>
<p>Ich habe mir deshalb die <a href="https://www.amazon.de/dp/B0057D83O0/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B0057D83O0&#038;adid=1A26XN4V2BQ8319M4Y54&#038;">Streulichtblende von Enjoyyourcamera</a> bei Amazon besorgt. 17 gut investierte Euro, denn ohne wäre das Objektiv mittlerweile sicher über den Jordan. Während einer Wanderung stolperte ich mit der Kamera über einen Draht, den ein heimtückischer Bauer knapp über den Weg gespannt hatte und trotz meiner Bemühung den Fall so zu gestalten, dass ich mir die Knochen breche und nicht die Kamera sich das Gehäuse, fiel die G3 mit der Front nach unten auf den Schotterweg. Ohne die stabile Streulichtblende aus Aluminium wäre die vorstehende Frontlinse garantiert zu Bruch gegangen.</p>
<p>Ebenfalls von Enjoyyourcamera stammt die <a href="https://www.amazon.de/dp/B004Q3Z84K/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B004Q3Z84K&#038;adid=1NM688T6Y7HV5TDS4BMX&#038;">Handschlaufe</a>, die ich mir zur Kamera besorgt habe. Für mich die komfortablere Möglichkeit eine kompakte Kamera mit mir herumzutragen, als eine Schlinge um den Hals. Die Kamera versehentlich fallen zu lassen, wird durch die Schlaufe unmöglich.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><a href="https://www.amazon.de/dp/B004Q3Z84K/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B004Q3Z84K&#038;adid=1NM688T6Y7HV5TDS4BMX&#038;"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/31+30ENdsDL._SL500_AA300_.jpg" alt="31+30ENdsDL SL500 AA300" title="31+30ENdsDL._SL500_AA300_.jpg" border="0" width="290" height="290" /></a></td>
<td class="abbildung-legende">
<p>Bild: Amazon</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Fazit |</strong> Die Lumix G3 ist eine Empfehlung für alle, die viel Fotografieren und eine kompakte Kamera mit sehr guter Abbildungsleistung, ordentlicher Verarbeitung, vernünftiger Objektiv-Auswahl und vielfältigen Einstelloptionen suchen. Es macht Spaß mit ihr zu fotografieren, doch sie krankt noch etwas an einer Schwäche, die spiegellose Systemkameras bisher hatten: Sie fokussiert deutlich langsamer als eine Spiegelreflexkamera. Diese Schwäche teilt sie mit Kompaktkameras, die die Schärfe in der Regel auf dieselbe Art ermitteln, wie Systemkameras. Doch die kreativen Möglichkeiten und die mögliche Bildqualität sind bei der G3 deutlich besser, als bei Kompaktkameras.</p>
<p>Ob Nikon mit seinen neuen Nikon 1 Kameras das Problem der langsameren Fokussierung bei spiegellosen Kameras gelöst hat, wird sich zeigen. Es wird ihr jedenfalls nachgesagt. Doch Nikon hat für das neue System kleinere Bildsensoren gewählt und hat damit Schwächen bei den Möglichkeiten die Schärfentiefe zu reduzieren. Hier haben FourThirds-Kamras Vorteile.</p>
<p>Man wird sehen, was die Zukunft bringt und es ist durchaus möglich, dass ich mittelfristig die G3 durch ein aktuelleres Modell ersetze. Bislang jedoch ist die G3 für mich die optimale immer-dabei-Kamera und ich sehe noch kein Modell auf den Markt, das meine Anforderungen und Wünsche besser erfüllen würde.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/1000358.jpg" alt="1000358" title="_1000358.jpg" border="0" width="500" height="334" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1000684.jpg" alt="1000684" title="_1000684.jpg" border="0" width="500" height="400" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_10008961.jpg" alt="1000896" title="_1000896.jpg" border="0" width="580" height="387" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_10008982.jpg" alt="1000898" title="_1000898.jpg" border="0" width="500" height="333" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_10009781.jpg" alt="1000978" title="_1000978.jpg" border="0" width="500" height="333" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_10103331.jpg" alt="1010333" title="_1010333.jpg" border="0" width="500" height="333" />
</p>
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</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1010700.jpg" alt="1010700" title="_1010700.jpg" border="0" width="450" height="600" />
</p>
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</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1010743.jpg" alt="1010743" title="_1010743.jpg" border="0" width="500" height="333" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1010811.jpg" alt="1010811" title="_1010811.jpg" border="0" width="500" height="400" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1010874.jpg" alt="1010874" title="_1010874.jpg" border="0" width="450" height="600" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1010919.jpg" alt="1010919" title="_1010919.jpg" border="0" width="500" height="500" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1020059.jpg" alt="1020059" title="_1020059.jpg" border="0" width="400" height="600" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1020351.jpg" alt="1020351" title="_1020351.jpg" border="0" width="500" height="500" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1020512.jpg" alt="1020512" title="_1020512.jpg" border="0" width="500" height="281" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1020776.jpg" alt="1020776" title="_1020776.jpg" border="0" width="500" height="333" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1020780.jpg" alt="1020780" title="_1020780.jpg" border="0" width="500" height="333" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1030148.jpg" alt="1030148" title="_1030148.jpg" border="0" width="500" height="333" />
</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/11/500_1030159.jpg" alt="1030159" title="_1030159.jpg" border="0" width="500" height="333" /></p>
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		<title>Wie viel Kamera braucht der Mensch?</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/wie-viel-kamera-braucht-der-mensch/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/wie-viel-kamera-braucht-der-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder besser gefragt: Wie viel Geld braucht der Mensch für seine Kamera? Mancheiner glaubt, dass unter Semiprofi-Gerät alles nicht einmal eine halbe Sache sei. Lasst euch nicht kirre machen, liebe Leute! Wer mit einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera keine guten Bilder herbringt, bei dem fehlt es einfach noch am fotografischen Know-how und der Erfahrung. Die Investition in eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder besser gefragt: Wie viel <em>Geld</em> braucht der Mensch für seine Kamera? Mancheiner glaubt, dass <em>unter</em> Semiprofi-Gerät alles nicht einmal eine halbe Sache sei.</p>
<p>Lasst euch nicht kirre machen, liebe Leute! Wer mit einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera keine guten Bilder herbringt, bei dem fehlt es einfach noch am fotografischen Know-how und der Erfahrung. Die Investition in eine teurere Kamera wird diese Lücke nicht füllen. Man bekommt dann mit dem professionelleren Modell in erster Linie <em>mehr Funktionen</em> mit denen man sich nicht auskennt.</p>
<p>Um das zu unterstreichen habe ich einmal meine Favoriten bei Flickr durchforstet und Bilder, die mit Kameras unter 1000 Euro aufgenommen wurden, herausgepickt. Auch Einsteigerkameras unter 500 Euro sind vertreten und sogar Handy-Aufnahmen sind dabei. Es wären noch deutlich mehr und auch bessere Bilder in dieser Klasse dabei gewesen. Aber manche verraten ihre Ausrüstung nicht und viele erlauben es einfach nicht, dass man ihre Bilder teilt.</p>
<p>Das Bild macht der Fotograf, nicht die Kamera. Gute Fotos basieren zu 45% auf guten Motiven, für die es kreative Ideen und erfahrene Augen braucht. 45% der Qualität bemerkenswerter Aufnahmen ist die gestalterische und technische Umsetzung, auf Basis von Kreativität, Wissen und Erfahrung des Fotografen. Vielleicht 10% macht die Qualität der fotografischen Ausrüstung aus.</p>
<p>Natürlich nutzen Profifotografen nur das beste Equipment, weil Ihre Kunden Top-Qualität bis in die letzten 10% hinein verlangen. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, kann sich der Berufsfotograf diesbezüglich keine Kompromisse leisten. Doch der erfahrende Profi holt aus jeder billig-Knippse beeindruckendere Bilder heraus, als der unerfahrene Laie aus einer High-end-Kamera.</p>
<p>Link zum Artikel »<a href="http://markuswaeger.wordpress.com/2011/11/13/einfache-kamera-tolle-bilder/">Einfache Kamera, tolle Bilder</a>« in meinem Parallel-Blog.</p>
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		<item>
		<title>Kreativ fotografieren &#8211; Digitalfotografie verständlich erklärt</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/ab-sofort-im-buchhandel-kreativ-fotografieren-digitalfotografie-verstandlich-erklart/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/ab-sofort-im-buchhandel-kreativ-fotografieren-digitalfotografie-verstandlich-erklart/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[digitalfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoschule]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ fotografieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blick ins Buch Ein Jahr habe ich am Konzept für »Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«, und dem ›Vier Schritte zum Bild‹-Konzept dahinter, gearbeitet. Nun ist das Buch, das daraus entstanden ist, in den Druck gegangen. Ich hoffe, dass es noch vor Ende des Monats im Online und bei euch um die Ecke verfügbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/titel-kreativ-fotografieren.jpg" alt="Titel kreativ fotografieren" width="400" height="431" border="0" /></p>
<h3>Ein Blick ins Buch</h3>
<p>Ein Jahr habe ich am Konzept für »Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«, und dem ›Vier Schritte zum Bild‹-Konzept dahinter, gearbeitet. Nun ist das Buch, das daraus entstanden ist, in den Druck gegangen. Ich hoffe, dass es noch vor Ende des Monats im Online und bei euch um die Ecke verfügbar sein wird.</p>
<h3>Kurzbeschreibung</h3>
<p>»Um Fotografie verständlich erklären zu können, habe ich mich als erstes gefragt: ›Was ist das Ziel von Fotografie? Bilden Brennweite, Blende, ISO oder Belichtungszeit die Ziellinie? Oder geht es nicht vielmehr darum mit Perspektive, Schärfe, Belichtung und Komposition ein kreatives Bild zu gestalten?‹«</p>
<p>Vor dem Hintergrund dieser vier gestalterischen Grundparameter – Perspektive, Schärfe, Belichtung und Komposition – erklärt dieses Buch, was Brennweite, Blende, Empfindlichkeit, ­Komposition und vieles mehr bedeutet und wie man die Einstellungen dafür praktisch nutzen kann, um Bilder kreativ zu gestalten.</p>
<p>Markus Wäger<br />
<strong>»Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«</strong><br />
Books on Demand, 1. Auflage Oktober 2011;<br />
240 Seiten, in Farbe, Hardcover;<br />
ISBN: 9783842373938;<br />
Link zu <a href="https://www.amazon.de/dp/3842373937/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=3842373937&#038;adid=12Q8WFEB38M6KMYPX4FS&#038;">Amazon</a><br />
Link zu <a href="http://www.bod.de/index.php?id=296&#038;objk_id=582628">Books on Demand</a><br />
Ladenpreis: 44,90 (D);<br />
Auch als E-Book erhältlich: <a href="https://www.amazon.de/dp/B0064M6GCE/ref=as_li_tf_til?tag=markuswager-21&#038;camp=1410&#038;creative=6378&#038;linkCode=as1&#038;creativeASIN=B0064M6GCE&#038;adid=1RYGR2TGM27M15K7EXNM&#038;">Amazon Kindle Edition</a><br />
<a href="http://itunes.apple.com/de/book/kreativ-fotografieren/id479487898?mt=11">iTunes E-Book</a><br />
Ladenpreis E-Book: 35,99 (D).</p>
<h3>Demo-Kapitel: Perspektive</h3>
<p>Für alle die neugierig sind, gibt es hier das Kapitel »Perspektive« zum testen, schmökern und lesen.</p>
<p>Download: <a href="http://files.me.com/markuswaeger/wnnxmd">»Kreativ Fotografieren«</a>; Seite 38–79, Kapitel »Perspektive«, 6,9MB.</p>
<h3>Ein Blick ins Buch</h3>
<h4>Fotografieren: Was und womit?</h4>
<p>Fragt mich jemand »Was soll ich für eine Kamera kaufen?« kann ich nur antworten »Was willst du fotografieren?«</p>
<p>Im ersten Kapitel von »Kreativ fotografieren« befasse ich mich mit ein paar zentralen, fotografischen Genres um anschließend die wichtigsten Kameratypen samt wesentlichen Vorzügen und Nachteilen zu skizzieren.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule17.jpg" alt="Fotoschule17" width="580" height="375" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule16.jpg" alt="Fotoschule16" width="580" height="375" border="0" /></p>
<h4>Erster Schritt: Perspektive</h4>
<p>Der erste Schritt zur kreativen Gestaltung von Fotografien führt über die Perspektive. In diesem Kapitel erkläre ich, welchen Einfluss Blickwinkel, Distanz und Brennweite auf die perspektivische Wirkung haben.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule14.jpg" alt="Fotoschule14" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule13.jpg" alt="Fotoschule13" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule12.jpg" alt="Fotoschule12" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule11.jpg" alt="Fotoschule11" width="580" height="376" border="0" /></p>
<h4>Zweiter Schritt: Schärfe</h4>
<p>Der zweite zentrale Parameter um Bilder kreativ zu gestalten ist die Schärfe – vor allem die Schärfentiefe. Doch nicht nur diese wird in diesem Kapitel bleichtet, sondern <em>Alles</em> vom schärfsten Punkt, über Autofokus-Systeme bis hin zur Bewegungsunschärfe.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule20.jpg" alt="Fotoschule20" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule19.jpg" alt="Fotoschule19" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule18.jpg" alt="Fotoschule18" width="580" height="376" border="0" /></p>
<h4>Dritter Schritt: Belichtung</h4>
<p>Weniger Spielraum für gestalterische Kreativität, aber nicht minder wichtig als Schärfe und Perspektive: Die Belichtung. In diesem Kapitel beginne ich mit den Grundlagen, was Farbe, Sättigung, Helligkeit und Tonwertumfang ist, wie man das Zonensystem verstehen kann, weshalb Kameras <em>immer</em> von Durchschnittlichen Lichtsituationen ausgehen und wann der Fotograf die Kamera korrigieren muss. Ich beschreibe vor allem auch was das Histogramm ist und wie man es interpretieren muss um Belichtungskorrekturen durchzuführen.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule101.jpg" alt="Fotoschule10" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule9.jpg" alt="Fotoschule9" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule8.jpg" alt="Fotoschule8" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule7.jpg" alt="Fotoschule7" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule6.jpg" alt="Fotoschule6" width="580" height="376" border="0" /></p>
<h4>Vierter Schritt: Komposition</h4>
<p>Gestaltung ist ein riesiges Gebiet. Ich weiß das. Ich habe ein <em>riesiges</em> Buch darüber geschrieben. In diesem Kapitel halte ich mich kurz und und konzentriere mich auf grundlegende Anregungen, worauf man bei der Gestaltung und Komposition achten sollte. Hier geht es mehr um Sensibilisierung, als um das Vermitteln von Theorie und Techniken.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule4.jpg" alt="Fotoschule4" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule3.jpg" alt="Fotoschule3" width="580" height="376" border="0" /></p>
<h4>Entwicklung in der digitalen Dunkelkammer</h4>
<p>Die Entwicklung digitaler Negative am Computer ist die Übersetzung der analogen Dunkelkammer ins digitale Zeitalter. In diesem Kaptiel beschreibe ich die Vorteile, die es hat, im Raw-Format zu fotografieren und was man <em>mehr</em> aus Bildern herausholen kann.</p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule2.jpg" alt="Fotoschule2" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/08/fotoschule1.jpg" alt="Fotoschule1" width="580" height="376" border="0" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Inhaltsverzeichnis</h3>
<ol>
<li>Kreativ fotografieren : Der Weg zum Buch</li>
<li>Fotografieren : Was und womit?</li>
<ul>
<li>Vier Schritte zum Bild</li>
<li>Der fünfte Schritt</li>
<li>Kernelemente der Fotografie</li>
<li>Welche Kamera ist die richtige?</li>
<li>Fotografische Themenbereiche</li>
<li>Kameratypen und -konzepte</li>
</ul>
<li>Erster Schritt: Perspektive</li>
<ul>
<li>Fluchtpunkt und fliehende Linien</li>
<li>Architektur und Perspektive</li>
<li>Alles aus Augenhöhe fotografieren</li>
<li>Brennweite</li>
<li>Bildsensor, Kleinbildformat und Formatfaktor</li>
<li>Brennweite, Fluchtpunkt und Bilddynamik</li>
<li>Normalobjektiv</li>
<li>Teleobjektiv</li>
<li>Tele und Weitwinkel – die beiden Extreme</li>
<li>Weitwinkel</li>
</ul>
<li>Zweiter Schritt: Schärfe</li>
<ul>
<li>Autofokus, Fokussieren und Schärfepunkt</li>
<li>Schärfentiefe</li>
<li>Blende</li>
<li>Blende und Schärfentiefe</li>
<li>Blendenwerte und Blendenreihe</li>
<li>Schärfentiefe kreativ gestalten</li>
<li>Offenblende</li>
<li>Fokussierung</li>
<li>Fokussieren und neukomponieren</li>
<li>Einzel- und kontinuierlicher Autofokus</li>
<li>AF-Messfeldsteuerung</li>
<li>Serienbild-Funktion</li>
<li>AF über Sondertaste speichern</li>
<li>Auslöse- oder Schärfepriorität</li>
<li>Mit AF-Unterstützung manuell fokussieren</li>
<li>Schärfentiefe ausreichend berechnen</li>
<li>Einfrieren und Bewegungsunschärfe</li>
<li>Bokeh</li>
</ul>
<li>Dritter Schritt: Belichtung</li>
<ul>
<li>Was ist eine optimale Belichtung?</li>
<li>Grundlegende Eigenschaften von Licht und Farbe</li>
<li>Tonwert und Schwarzweiß</li>
<li>Das Zonensystem</li>
<li>Licht- und Blendenwert</li>
<li>Das Histogramm</li>
<li>Ohne Verwackeln fotografieren</li>
<li>Belichtungszeit</li>
<li>ISO-Empfindlichkeit des Bildsensors</li>
<li>Bildrauschen</li>
<li>Belichtungsmessung und Messmethoden</li>
<li>Belichtungsmodi</li>
<li>Bildkontrolle und Belichtungskorrektur</li>
<li>Belichtungsmesswert speichern</li>
<li>Bildstabilisierung</li>
<li>Farbtemperatur und Weißabgleich</li>
<li>Blitzen mit System</li>
</ul>
<li>Vierter Schritt: Komposition</li>
<ul>
<li>Gestaltung ist wichtiger als Technik</li>
<li>Eine Frage des Formats</li>
<li>Drittel-Regel oder Goldener Schnitt</li>
<li>Symmetrisch oder asymmetrisch?</li>
<li>Inhalt und Rahmen in Beziehung</li>
<li>Was soll weg und was darf dran bleiben?</li>
<li>Vier Schritte zum Bild</li>
</ul>
<li>Entwicklung in der digitalen Dunkelkammer</li>
<ul>
<li>Digitale Ausarbeitung: Ausgleich für mangelndes Können?</li>
<li>Jpeg oder Raw?</li>
<li>Software für die digitale Dunkelkammer</li>
<li>Grundlagen der Bildbearbeitung</li>
</ul>
</ol>
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		<title>Die Würfel sind gefallen: Meine neue immer-dabei-Kamera</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 11:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unverhofft kommt oft. Noch am Freitag sah ich keine Kamera die meine Bedürfnisse an eine kompakte Kamera mit mittelgroßem Sensor (FourThirds oder APS-C) abdecken würden. Zwar zeigen die beiden angekündigten Modelle Pen E-P3 und E-PL3 von Olympus beide interessante Features, so das Klappdisplay der E-PL3 und das offensichtlich hervorragende Touchdisplay der E-P3. Leider heißt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="580" height="330" src="http://www.youtube.com/embed/joOvrjOUaKI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Unverhofft kommt oft. Noch am Freitag sah ich keine Kamera die meine Bedürfnisse an eine kompakte Kamera mit mittelgroßem Sensor (FourThirds oder APS-C) abdecken würden. Zwar zeigen die beiden angekündigten Modelle Pen E-P3 und E-PL3 von Olympus beide interessante Features, so das Klappdisplay der E-PL3 und das offensichtlich hervorragende Touchdisplay der E-P3. Leider heißt es entweder, oder. Außerdem kommen die Modelle frühestens im Herbst auf den Markt. Und ich hätte gerne für meine nächste Cabrio-Tour eine Alternative zur D700.</p>
<p>Was für eine zufällige Überraschung, als ich die G2 in einem Schaufenster sah. Die Kamera ist viel kleiner, als ich es von den Bildern her gedacht hätte. Tatsächlich kleiner als manche Bridge- oder Superzoom-Kamera. Sie liegt in Format und Gewicht im Bereich der Bereich der von mir ins Auge gefassten Fuji X100 und etwas über der kommenden Olympus E-P3. Die Begleiterscheinungen meiner ersten Begegnung mit der Kamera waren nicht <em>so</em> erfreulich (mehr dazu <a href="http://www.markuswaeger.com/foto-murer-gut-beraten-im-fachgeschaft/">hier</a>), aber die kurze Begegnung mit der Kamera hatte Neugier und Begeisterung geweckt. Also habe ich versucht über <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=lumix+g3&#038;aq=f">YouTube</a> und <a href="http://www.dpreview.com/reviews/panasonicdmcg3/page2.asp">DPreview</a> herauszufinden, was im <em>›Fachgeschäft‹</em> an Beratung nicht angeboten wurde.</p>
<p>Alle Reviews und Berichte haben meinen Eindruck verdichtet, dass die Lumix G-Serie so ziemlich genau abdeckt, was ich mir für eine immer-dabei-Kamera vorstelle. Allerdings ist es jetzt am Ende nicht die G2, sondern die G3 geworden. Ich sollte im Laufe der Woche die Kamera geliefert bekommen und hoffe, dass ich die Zeit finde später meine Erfahrungen hier im Blog zu berichten.</p>
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		<title>Die Suche nach der Street- und immer-dabei-Kamera</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 11:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[immer-dabei-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kompaktkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[Olympus]]></category>
		<category><![CDATA[samsung]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>
		<category><![CDATA[systemkamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit vielen Monaten treibt mich die Suche nach einer kompakten immer-dabei-Kamera um. Gewöhnlich fotografiere ich mit der Nikon D700. Ein tolles Arbeitsgerät, aber zum Mitnehmen etwas klobig. Besonders wenn man auch noch entsprechende Objektive anschraubt. G’scheiter Brocken, die Nikon D700; Bild: © Nikon GmbH Kompaktkameras und das Schärfentiefe-Problem Zuletzt hatte ich gehofft in der Powershot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Monaten treibt mich die Suche nach einer kompakten immer-dabei-Kamera um. Gewöhnlich fotografiere ich mit der Nikon D700. Ein tolles Arbeitsgerät, aber zum Mitnehmen etwas klobig. Besonders wenn man auch noch entsprechende Objektive anschraubt.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/07/D700_ambience_8_rgb.jpg" border="0" alt="D700 ambience 8 rgb" width="580" height="441" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">
<p>G’scheiter Brocken, die Nikon D700; Bild: © Nikon GmbH</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Kompaktkameras und das Schärfentiefe-Problem<br />
</h4>
<p>Zuletzt hatte ich gehofft in der <a href="http://www.markuswaeger.com/canon-s95-kompakter-profi/">Powershot S95</a> beziehungsweise <a href="http://www.markuswaeger.com/canon-g12-–-alternative-zur-spiegelreflex/">Powershot G12</a> die Antwort auf meine Bedürfnisse gefunden zu haben. Die zwei Kleinen von Canon sind  klasse Kompaktkameras, deren Qualität kaum etwas zu bemängeln gibt, so lange man berücksichtigt, dass sie nur etwa die Hälfte einer Einsteiger-DSLR mit Objektiv kosten. Wäre da nicht der kleine Sensor!</p>
<p>Das Problem ist weniger das Rauschen, wie wohl Viele vermuten würden, sondern vielmehr der kaum vorhandene Spielraum bei der Schärfentiefe. Blendenvorwahl hin und manuelle Einstellung her. Wenn ich bei 50mm Brennweite, Blende ƒ2.8 und 6m Entfernung bereits eine Schärfentiefe von 1,5m habe, dann lässt sich damit kaum mehr etwas Freistellen oder kreativ mit der Schärfentiefe gestalten. Zum Vergleich: Die Nikon D700 hat mit denselben Einstellungen eine Schärfentiefe von 26cm. (Sollte das jetzt ein spanisches Dorf sein, dann verschafft vielleicht mein Artikel über <a href="http://www.markuswaeger.com/kreativ-fotografieren_sensorformat-und-scharfentiefe/">Sensorformate uns Schärfentiefe</a> mehr Klarheit.)</p>
<h4>Was meine immer-dabei-Kamera können soll</h4>
<p>Wonach ich konkret suche? Nach einer Kamera für unterwegs mit Eignung zur Street Photography. Das heißt: Klein, leicht, unauffällig und leise. Allerdings mit all den Einstellmöglichkeiten, die man von einer Profi-DSLR gewohnt ist. Bei meiner D700 heißt das zwei Einstellräder, um Blende und Zeit beim Fotografieren im manuellen Modus rasch justieren zu können. Außerdem schätze ich eine AF-On-Taste. Je mehr Einstellungen über Hardware-Knöpfe vorgenommen werden können, desto besser. Menügeführte Einstellungen scheinen mir immer ein Klotz am Bein zu sein.</p>
<p>Dann bin ich es gewöhnt mit meinen DSLRs über den Sucher zu fotografieren. Die Vorstellung, eine Kamera mit mehr oder weniger ausgestreckten Armen vor meinen Kopf zu halten, gefällt mir absolut nicht. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich mir kaum eine Kamerahaltung vorstellen kann, bei der es schwieriger ist die Kamera ruhig zu halten. Wenn schon über Display fotografieren, dann ziehe ich es vor die Kamera vor meine Brust oder meinen Bauch zu halten, wie es mit einem Klappdisplay möglich ist. Überhaupt habe ich mit der Powershot G12 die Qualitäten eines Klappdisplays wieder sehr zu schätzen gelernt – es macht ungewöhnliche Perspektiven einfach einfacher.</p>
<p>Street Photography Enthusiasten werden jetzt anmerken, dass ich mir doch eine <a href="http://de.leica-camera.com/photography/m_system/m9/">Leica M9</a> kaufen soll, wenn ich eine kompakte, professionelle Kamera mit großem Sensor und Sucher suche. Aber ehrlich: 5000 Euro für eine Zweitkamera will ich mir einfach leisten.</p>
<h4>Kompakte mit großem Sensor und fixem Objektiv</h4>
<p>Was am Markt bisher so gut wie nicht vorhanden ist, sind Kompaktkameras mit mit Sensoren in einem Format, wie sie in Spiegelreflexkameras verbaut werden. Zwei der wenigen Ausnahmen sind die <a href="http://www.finepix-x100.com/">Fuji X100</a> und die <a href="http://www.sigma-foto.de/produkte/kameras.html">DP-Serie</a> von Sigma. Leider sind die Geräte hier zu Lande schwer für Tests in die Finger zu bekommen. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich mit beiden Konzepten nicht so ganz anfreunden kann, auch die Geräte sicherlich hervorragenden Qualitäten haben.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/07/fuji-x1002.jpg" border="0" alt="Fuji x100" width="290" height="218" /></td>
<td class="abbildung-legende">
<p>Fuji Finepix X100; Bild: © Fuji Deutschland</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/07/sigma-dpx2.jpg" border="0" alt="Sigma dpx2" width="290" height="231" /></td>
<td class="abbildung-legende">
<p>Sigma DP2X; Bild: © Sigma Deutschland</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Systemkameras<br />
</h4>
<p>Interessant sind natürlich die sogenannten Systemkameras. Das sind Kameras, bei denen man die Objektive wechseln kann, die aber nicht über einen optischen Sucher verfügen, wie eine Spiegelreflexkamera. Solche Systeme werden heute im Wesentlichen von Olympus, Panasonic, Sony und Samsung angeboten.</p>
<h4>Panasonics G-Modelle</h4>
<p>Bei Panasonic findet man derzeit drei Modelle im besonders kompakten Micro FourThirds-Standard. Die <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/G+Micro+System/DMC-G3/Übersicht/7495845/index.html">G3</a> ist die Größte im Trio und erinnert im Design an eine SLR. Sie hat auch tatsächlich einen Sucher, der allerdings nicht optisch funktioniert, sondern über ein hochaufgelöstes, elektronisches Display im Inneren. Alternativ kann man allerdings auch über ein Klappdisplay fotografieren, das als Besonderheit Touch-Funktion bietet. Es kann also wie ein Smartphone mit dem Finger am Display bedient werden.</p>
<p><iframe width="580" height="330" src="http://www.youtube.com/embed/YNNLlyXsPwI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich eine Kamera über ein Touchdisplay trotz menügeführter Bedienung effizient einstellen lässt. Im Gegensatz zu Menüs, durch die man sich über Info-, Funktions-, Set-, Menü-, Kipp- und Drehtasten quälen muss. Leider ist die G3 nicht wirklich wesentlich kompakter als meine kleine DSLR.</p>
<p>Als Alternative bietet Panasonic die <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/G+Micro+System/DMC-GF2C/Übersicht/6491606/index.html">Lumix GF2</a> und die noch kleinere <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/G+Micro+System/DMC-GF3/Übersicht/7732385/index.html">GF3</a> an. Allerdings haben beide weder einen Sucher, noch ein Klappdisplay und sind über ein paar Steuerungstasten menügeführt zu bedienen. Ohne Touch-Display!</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/07/panasonoc_Image_DMC-GF2k.jpg" border="0" alt="Panasonoc Image DMC GF2k" width="290" height="290" /></td>
<td class="abbildung-legende">
<p>Panasonic Lumix GF2; Bild: © Panasonic Deutschland</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Was mit beim Stöbern im Angebot von Panasonic aufgefallen ist: Auf der <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/index_DE/index.html">Panasonic-Homepage</a> merkt man, dass man bei einem Anbieter von Unterhaltungselektronik ist, der <em>auch</em> Kameras im Programm hat. Im Gegensatz zu den Websites von <a href="http://www.olympus.de/">Olympus</a>, <a href="http://www.sigma-foto.de/">Sigma</a> und <a href="http://www.nikon.de/de_DE/">Nikon</a>, wo man spürt, dass Kamerablut durch die Kabel fließt, fühlt man sich speziell bei Panasonic als Fotograf nicht ganz ernst genommen. So ist es mir zum Beispiel bei einem Objektiv nicht gelungen herauszufinden, was für eine Naheinstellgrenze es hat. Auch nicht nach Herunterladen des Datenblattes. Ähnliches empfindet man übrigens auch, wenn man <a href="http://www.sony.de/section/home">Sony</a> besucht. Auch hier ist Fotografie ein Thema von vielen.</p>
<h4>Sonys NEX-System</h4>
<p>Sony hat vor einiger Zeit mit der <a href="http://www.sony.de/hub/nex-kompaktkamera">NEX-Reihe</a> eigene Systemkameras auf den Markt gebracht und sehr erfolgreich eingeführt. Leider ist das Angebot an <a href="http://www.sony.de/hub/nex-kompaktkamera/objektive">Objektiven</a> für dieses System noch mehr als überschaubar. Die einzige  für mich infrage kommende Brennweite stellt ein 16mm Objektiv (24mm KB) dar. Allerdings haut mich eine Lichtstärke von ƒ2.8 wirklich nicht aus den Socken.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/07/sony-nex-5.jpg" border="0" alt="Sony nex 5" width="580" height="290" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">
<p>Sony NEX 5; Bild: © Sony Europe</p>
<p> Limited</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Andererseits hat Sonys NEX den Vorteil mit einem Klappdisplay ausgestattet zu sein. Deshalb wollte ich ein solches Gerät schon einmal in die Hand nehmen, bevor ich es als für mich ungeeignet abhake. Allerdings haben meine Versuche die Kamera zu bedienen mein Vorurteil bestätigt, dass menügeführte Kamerabedienung für einen ambitionierten Fotografen keine Lösung ist.</p>
<p>Ich habe versucht der Kamera Einstellungen beizubringen, wie ich sie von einer DSLR her gewohnt bin. Leider bin ich kläglich gescheitert. Natürlich habe ich dazu kein Handbuch in die Hand genommen. Erschließt sich die Bedienung einer Kamera nicht von selbst, sollte man eher die Finger von ihr lassen. Jedenfalls, wenn man schon einige Kameras bedient hat. Als Einsteiger kommt man wohl nicht drumherum, einmal ein Handbuch zu lesen. Aber erfahrenden Fotografen sollte sich die Bedienung einer Kamera intuitiv erschließen. Es ist wie mit einem Auto: Es darf nicht so gestaltet sein, dass jemand der Autofahren kann, nicht damit fahren kann. Licht, Blinker, Scheibenwischer, Gas, Bremse, Warnblinker – alles muss sich an gewohnten Plätzen befinden und klar zu finden sein.</p>
<p>Dass ich eine Nikon bedienen kann ist klar. Schließlich fotografiere ich lange genug mit Nikon und ein Buch über eine Nikon zu schreiben hat auch geholfen. Doch auch mit den kompakten S95 und G12 von Canon bin ich sofort und ohne Blick ins Handbuch klargekommen. Die Menüführung der NEX5 hingegen hat sich mir nicht intuitiv erschlossen. Ich vermute einmal, dass Sony die NEX-Kameras dermaßen darauf getrimmt hat, Laien rasches Point-and-Shoot-Fotografieren zu ermöglichen, dass alles, was der erfahrene Fotograf sucht, aus dem Weg geräumt wurde. Diesen Eindruck hatte ich übrigens auch bei der Lumix GF2.</p>
<h4>Samsungs NX100</h4>
<p>So wie Panasonic, hat auch Samsung Systemkameras in SLR- und Kompaktkamera-Design im Programm. Die kompakte Variante heißt <a href="http://samsung.de/de/Privatkunden/FotoVideo/Kameras/Systemkameras/nx100/EV-NX100ZBABDE/detail.aspx?pid=de_kamerastype_keyvisual1_nx100detail_141010">NX100</a> und ist mit durchaus interessanten Features ausgestattet, wie dem iFunction-Button. Man drückt eine Taste am Objektiv und kann dann  verschiedene Einstellungen über einen Ring am Objektiv verändern. Das klingt sehr interessant und verlockend. Ob es sich in der Praxis bewährt ist natürlich eine andere Frage. Leider ist auch hier die Auswahl an <a href="http://samsung.de/de/Privatkunden/FotoVideo/Kameras/Objektive/subtype.aspx">Objektiven</a> überschaubar und deren Lichtstärken hauen einen verwöhnten Nikon-Fotografen auch nicht um.</p>
<p><iframe width="580" height="330" src="http://www.youtube.com/embed/fpbkxr7NUak" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Olympus’ Pen-Modelle</h4>
<p>Frischen Wind bringen nun die vor wenigen Tagen vorgestellten neuen Modelle der Olympus Pen-Serie. Die Olympus Pen-Reihe ist seit mehreren Jahren auf dem Markt. Die Pens lassen sich so bedienen, wie man es als routinierter Fotograf von einer Kamera erwartet. Bisher hat mich allerdings gestört, dass es weder eine Pen mit Sucher gab – außer einem teuren elektronischen Sucher zum Aufstecken, noch eine mit Klappdisplay.</p>
<p>Mit der <a href="http://www.olympus.de/digitalkamera/pen-kamera_e-pl3_kit_silver_silver_15981.htm">Pen E-PL3</a> hat Olympus nun eine Kamera vorgestellt, die das bewährte FourThirds-System nutzt, eine Klappdisplay hat und insgesamt durchaus vielversprechend zu werden scheint.</p>
<p><iframe width="580" height="330" src="http://www.youtube.com/embed/VnbP5YI5BCo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mir gefällt an der E-PL3 vor allem das schlichte und schicke Design, das auf Retro verzichtet und äußerst unauffällig daher kommen dürfte. Das Problem von NEX und NX100, ein zu knappes Objektiv-Angebot zu bieten, kann man dem FourThirds-Standard nicht nachsagen. Schließlich passen auch Panasonic-Objektive auf die Olympus FourThirds-Kameras und sogar <a href="http://www.sigma-foto.de/produkte/objektive/suchergebnisse.html">Sigma bietet bereits Objektive</a> mit FourThirds-Anschluss. Besonders interessant für Street Photography Ambitionierte: Das ebenfalls neu vorgestellte 12mm (24mm KB) ƒ2.0 mit manueller Fokussierung und Schärfentiefeskala.</p>
<p>Schade allerdings, dass die E-PL3 – anders als die <a href="http://www.olympus.de/digitalkamera/pen-kamera_e-p3_15930.htm">E-P3</a> – keine zwei Einstellräder und auch kein TouchDisplay bietet. Da kommen mir wieder Bedenken bezüglich einer raschen und effizienten Bedienung. Allerdings kann ich es nicht erwarten die Geräte in die Hand zu bekommen und auszuprobieren, wie die Bedienung funktioniert und wie sie sich anfühlen.</p>
<p>Und was machen Nikon und Canon? Derzeit ist nichts von kompakten Systemkameras aus den Häusern der beiden Platzhirschen zu hören. Manche haben den Eindruck hier würden die Marktführer den Trend verschlafen. Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass sie ihre Konzepte einfach besonders gut durchdacht entwickeln um Lösungen auf den Markt zu bringen, wie man sie von ihnen erwartet und mit denen auch professionelle Fotografen zufrieden sind.</p>
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		<title>iPad als Storage Viewer</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/ipad-als-sorage-viewer/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/ipad-als-sorage-viewer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren gab es diese Store Viewer, auf die man Fotos von SD- oder CF-Karten laden konnte. Ein sicheres Backup für unterwegs. Die besseren Geräte dieser Klasse waren mit Display ausgestattet, hatten 30GB und mehr und kamen soweit ich mich erinnere meist von Epson. Allerdings lagen die Teile meist jenseits von 500 Euro und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content//2011/06/iPad2_smartcover_DE.png" border="0" alt="IPad2 smartcover DE" width="580" height="282" /></p>
<p>Vor einigen Jahren gab es diese Store Viewer, auf die man Fotos von SD- oder CF-Karten laden konnte. Ein sicheres Backup für unterwegs. Die besseren Geräte dieser Klasse waren mit Display ausgestattet, hatten 30GB und mehr und kamen soweit ich mich erinnere meist von Epson. Allerdings lagen die Teile meist jenseits von 500 Euro und ich konnte mich nie zu dieser Investition durchringen. Statt dessen habe ich mich als Notlösung mit meinem iPad rum geplagt. Über den langsamen iPod-Kamera-Connector von Apple dauerte die Übertragung zwar manchmal bis zu einer Stunde und anschließend mussten sowohl Kamera-Akku als auch iPod wieder geladen werden. Aber für ein bis zwei Mal Urlaub im Jahr war diese Notlösung für mich ausreichend.</p>
<p>Heute gibt es Storage Viewer mit 500GB und wohl auch darüber hinaus, allerdings sind dann nach wie vor etwa 500 Euro dafür fällig.</p>
<p>Ich habe mir in der Zwischenzeit ein iPad zugelegt. Das hat zwar <em>nur</em> 32GB in meiner Ausführung und für fleißige Fotografierer kann das schnell einmal eng werden. Allerdings bietet es ein großes, brillantes Display und erlaubt somit ein gutes, schnelles und sicheres vor- und aussortieren von Bildern auf Reisen.</p>
<p>Mit dem Camera-Connector-Kit für iPod von Apple geht das jetzt auch echt flux. Eine 4GB-Karte ist innert weniger Minuten auf das iPad übertragen und auch RAW-Dateien lassen sich dann auch gleich schon in Apples Fotoalbum-App ›Fotos‹ betrachten.</p>
<p>Was jetzt fehlt ist nur noch eine App, die mit Aperture zusammenspielt und das Etikettieren, Bewerten und Verschlagworten der Aufnahmen auf dem iPad erlaubt, noch bevor die Bilder auf den Computer übertragen werden. Von der Möglichkeit der Grundlegenden RAW-Bearbeitung auf dem iPad wollen wir anschließend sprechen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eye-fi &#8211; Gute Idee, aber &#8230;</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/eye-fi-gute-idee-aber/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/eye-fi-gute-idee-aber/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 05:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[eye-fi]]></category>
		<category><![CDATA[JPEG]]></category>
		<category><![CDATA[RAW]]></category>
		<category><![CDATA[sd]]></category>
		<category><![CDATA[speicherkarte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.markuswaeger.com/?p=6483</guid>
		<description><![CDATA[Eine Speicherkarte mit der man Bilder kabellos auf den Computer übertragen kann? Gute Idee. Vielleicht kann ich mich dann dazu bewegen neue Fotos immer gleich in meine Bildersammlung zu übertragen. Dachte ich mir und bestellte das kleinste Modell bei Amazon. Wie üblich prompt geliefert und gleich ausprobiert. Software installiert. Karte erkennt den Mac auch gleich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003E47XIQ?ie=UTF8&#038;tag=markuswager-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B003E47XIQ"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/51l-F-Jmj8L._SL160_.jpg" alt="51l-F-Jmj8L._SL160_.jpg" border="0" width="120" height="160" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=markuswager-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B003E47XIQ" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Eine Speicherkarte mit der man Bilder kabellos auf den Computer übertragen kann? Gute Idee. Vielleicht kann ich mich dann dazu bewegen neue Fotos immer gleich in meine Bildersammlung zu übertragen. Dachte ich mir und bestellte das kleinste Modell bei Amazon.</p>
<p>Wie üblich prompt geliefert und gleich ausprobiert. Software installiert. Karte erkennt den Mac auch gleich. Mit einer Zusatzsoftware lassen sich Bilder, wenn auch indirekt, in Aperture importieren. Dass dabei drei Programme laufen müssen – Aperture, Eye-Fi und das Zusatzprogramm, das die Bilder nach Aperture importiert – ist etwas bitter. Es taucht die Frage auf ob da der Anschluss eines USB-Kartenlesers wirklich umständlicher ausfällt als drei Programme am Computer zu starten und nach dem Import nach Aperture die Bilder wieder im Eye-Fi-Ordner von der Festplatte zu löschen. Nettes Gimmik, aber gemischte Gefühle. Bisher.</p>
<p>Seltsam: Eye-Fi scheint JPEG-Bilder von der Speicherkarte zu übertragen, aber RAW-Bilder zu ignorieren. Kann das sein? Ich suche in der Hilfe und auf der Site des Eye-Fi-Herstellers, aber kein Hinweis, dass RAW nicht unterstützt wird. Kann es daran liegen, dass die RAW-Files meiner Canon S95 zu neu sind um von Eye-Fi erkannt zu werden?</p>
<p>Ich schreibe an den Kunden-Support von Eye-Fi und bekomme die Antwort, dass meine Karte RAW-Download nicht unterstütze und das Angebot die Eye-Fi Pro X2 Karte zu kaufen – um knappe, aber satte 130 Euro. Sie hat zwar 8GB Speicherplatz, aber – he! – um 130 Euro kaufen andere eine Kamera!</p>
<p>In einem Antwortmail an den Eye-Fi Support habe ich meinen Unmut darüber geäußert, wie ein Kunde auf die Idee kommen solle, dass die SD-Karte aus dem Hause Eye-Fi keinen Download von RAW-Dateien unterstütze. Darauf habe ich die etwas patzige Antwort bekommen, dass man Amazon nicht vorschreiben könne, was an Produktbeschreibung beim Online-Händler angegeben wird und auf der Eye-Fi-Website sei das klar angegeben.</p>
<p>Ich habe mir dann die Produktseite von Eye-Fi Connect X2 4GB+Wifi noch einmal angesehen und konnte keinen Hinweis entdecken, dass RAW nicht übertragen wird. Dabei glaube ich, dass ein so wichtiges Detail in großen, roten Lettern angegeben sein müsste. Ich glaube, damit ist doch wirklich nicht zu rechnen. Und wer ambitioniert fotografiert, verwendet RAW. Ich bin mit diesem Format also kein Exot.</p>
<p>Nun sind meine Gefühle nicht mehr gemischt, sondern klar: Die Karte habe ich an Amazon zurück geschickt und das Experiment Eye-Fi ist für mich damit beendet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Canon G12 – Alternative zur Spiegelreflex?</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/canon-g12-%e2%80%93-alternative-zur-spiegelreflex/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/canon-g12-%e2%80%93-alternative-zur-spiegelreflex/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 18:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[G12]]></category>
		<category><![CDATA[Kompaktkamera]]></category>
		<category><![CDATA[S95]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Kurzem habe ich mit meinem neuesten Buch-Projekt begonnen – der ›Fotoschule zur G12/S95‹. Letzte Woche habe ich meinen Eindruck zur S95 in einem Blog-Artikel veröffentlicht. Nun reiche ich den Bericht zur G12 nach. Die G12 hat für bedeutend mehr Rauschen im Blätterwald der Fachpresse gesorgt, als die kompakte S95. Natürlich! Stellt sie doch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem habe ich mit meinem neuesten Buch-Projekt begonnen – der ›Fotoschule zur G12/S95‹. Letzte Woche habe ich meinen Eindruck zur S95 in einem <a href="http://www.markuswaeger.com/2010/11/01/canon-s95-kompakter-profi/">Blog-Artikel</a> veröffentlicht. Nun reiche ich den Bericht zur G12 nach.</p>
<p>Die G12 hat für bedeutend mehr Rauschen im Blätterwald der Fachpresse gesorgt, als die kompakte S95. Natürlich! Stellt sie doch das Flaggschiff in Canons Kompaktkamera-Armada dar. Dabei unterscheiden sich die ungleichen Schwestern G12 und S95 in der Praxis geringer, als man es von der Form her vermuten würde.</p>
<p>Vergleicht man die beiden Kameras nach dem Datenblatt, dürften beide denselben <strong>Bildsensor mit 10 Megapixel</strong> beinhalten und denselben <strong>Verarbeitungsprozessor</strong>. Zumindest verarbeiten beide RAW schnell genug, dass praktisch keine Wartezeiten entstehen. Auch in der <strong>Bildqualität</strong> kann ich bisher keine Unterschiede erkennen.</p>
<p>Am kurzen Ende der Brennweite ist die S95 etwas <strong>lichtstärker</strong>, am langen Ende – also da, wo’s drauf an kommt – hat die G12 die Nase form. Darüber hinaus hat die G12 insgesamt die längere Brennweite; während die S95 bis 105mm reicht (umgerechnet auf Kleinbild), reicht die G12 bis 135mm. Letztere liefert also etwas mehr Potenzial zum Freistellen von Motiven.</p>
<table class="abbildung">
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/mwFoto_20101026-11-30-541.jpg" alt="mwFoto_20101026-11-30-54.jpg" border="0" width="580" height="435" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Dank der längeren Brennweite der G12 sind mit 135mm Freisteller (Subjekt der Aufnahme scharf, Hintergrund unscharf) nicht allzu großer Objekte möglich, die mit den 105mm der S95 nicht möglich sind.</td>
</tr>
</table>
<p>Generell will Freistellen mit einer Kamera mit kleinem Bildsensor – wie G12 und S95 – aber mit Vorbehalten betrachtet werden. Kann man kleine Objekte bei langer Brennweite und möglichst offener Blende zumindest noch ein bisschen freistellen, ist es schon bei Portraits praktisch zu vergessen. So lange die Sensoren bei Kompaktkameras so klein bleiben, wie sie bisher sind, werden sie nicht annähernd an die Freistellerqualitäten einer SLR heranreichen. Hatte ich von der Lichtstärke ƒ2.8 noch etwas zusätzliches Freistellungspotenzial erwartet, hat sich schon bei den ersten Bildern herausgestellt, dass diese Hoffnung etwas naiv war. Bei der kurzen Brennweite von 28mm bringt Blende ƒ2.8 nicht viel, und am langen Ende von 135mm ist dann ƒ4.5 auch nicht alle Welt.</p>
<p>Auch die generelle Möglichkeit die Bildwirkung von Aufnahmen großartig beeinflussen zu können, kann man sich weitgehend abschminken. Auf der langen Seite der Brennweite spielt sich der kreative Spielraum zwischen ƒ4.5 und ƒ8.0 ab. Bei der ohnehin schon extrem weiten Schärfentiefe der kleinen Sensoren kann man da eigentlich gar nicht mehr von kreativem Gestaltungsspielraum sprechen. Im Grunde ist der rasche Zugriff auf die Belichtungskorrektur bei G12 wie S95 bedeutsamer, als die Manipulation der Blende.</p>
<p>Dafür lassen sich über die manuelle Steuerung von Blende, Belichtung und Empfindlichkeit jedoch schon Aufnahmen umsetzen, hinter denen man zunächst wohl eher eine SLR vermuten würde, wie verwischtes, fließendes Wasser oder Mitzieher.</p>
<table class="abbildung">
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/mwFoto_20101103-08-26-07.jpg" alt="mwFoto_20101103-08-26-07.jpg" border="0" width="580" height="435" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Mitzieher haben mir der G12 überraschend gut geklappt.</td>
</tr>
</table>
<table class="abbildung">
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/mwFoto_20101106-11-00-01.jpg" alt="mwFoto_20101106-11-00-01.jpg" border="0" width="580" height="435" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Auch ›fließend Wasser‹ ist für die G12 eigentlich keine Herausforderung.</td>
</tr>
</table>
<p>Augenscheinlichster Unterschied zwischen den Kameras: während die S95, wie für Kompaktkameras üblich, mit einer überschaubaren Anzahl an Dreh- und Drückknöpfen ausgestattet ist, macht die G12 hier einen bedeutend üppigeren Eindruck. Was einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt hat: Es gibt einen <strong>Hardware-Drehregler für Belichtungskorrektur</strong>, und einen für <strong>ISO-Werte</strong>. Ein Segen, in einer Zeit, in der Kompaktkameras vor allem dadurch <em>›glänzen‹</em>, dass man sich zum Gros der Funktionen über Menüs hanteln muss. Für einen geübten Fotografen ist das eher hinderlich und verzögert den Einstellungsprozess.</p>
<p>Das wirkt sich in der Praxis auch tatsächlich wie erwartet aus: Das anpassen des ISO-Wertes geht an der G12 bedeutend flotter, als an der S95, wo man dazu ins Menü muss.</p>
<p>Unterm Strich ist es allerdings nicht <em>so</em> hinderlich, da man den ISO-Wert ohnehin nicht laufend ändert.</p>
<p>In der praktischen Anwendung hat die S95 die Nase fast etwas vorne – jedenfalls, wenn es um die <strong>Steuerung der Belichtung</strong> geht. Der wichtigste Modus für die Belichtungsautomatik stellt für mich – wie wohl für die meisten Fotografen – die <strong>Blendenvorwahl (Av)</strong> dar. An der S95 stelle ich das am Rad um das Objektiv ein, die G12 hat dazu (im Unterschied zur G11) ein Einstellungsrad unterhalb des Auslösers, wie man es von Spiegelreflexkameras kennt.</p>
<p>Nach dem Auslösen checke ich die <strong>Belichtung einer Aufnahme</strong> in der Regel anhand des <strong>Histogramms</strong> am Display. Zeigt das Histogramm eine <strong>Unter- oder Überbelichtung</strong> an, muss über die <strong>Belichtungskorrektur</strong> eingegriffen und neuerlich belichtet werden. Bei beiden Kameras geht das flott, allerdings bei der S95 etwas flotter, wenn man die Belichtungskorrektur auf dem hinteren Einstellungsrad liegen hat – der Blick bleibt bei der Veränderung der Einstellung am Display. Bei der G12 muss man umgreifen, um das obere Einstellrad bedienen zu können, und wird auch den Blick vom Display nehmen, um auf das Einstellrad schauen zu können. Allerdings ist das jetzt Erbsenzählerei – die G12 ist nicht wirklich umständlicher zu bedienen als die S95.</p>
<table class="abbildung">
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/G12-histogramm.jpg" alt="G12-histogramm.jpg" border="0" width="580" height="435" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Professionelle Bildvorschau nach der Aufnahme: Histogramme sind wichtiger, als die Anzeige des Bildes selbst. Die G12 kann sogar für Rot, Grün und Blaukanäle separate Histogramme anzeigen.</td>
</tr>
</table>
<p>Unterm Strich lassen sich beide Kameras intuitiv und effizient bedienen und behindern den Fotografen in keinem Moment in der Arbeit.</p>
<table class="abbildung">
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/g12-top.jpg" alt="g12-top.jpg" border="0" width="580" height="244" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Professionelle Einstellmöglichkeiten: Programme für Zeit- und Blendenvorwahl und eine manuelle Belichtungseinstellung. Die Empfindlichkeit lässt sich per Wahlrad einstellen, die Belichtungskorrektur ebenso.</td>
</tr>
</table>
<p>Sehen wir uns <strong>weitere Unterschiede</strong> von der G12 zur S95 an.</p>
<p>Die G12 hat einen <strong>Sucher</strong>, der mir – bevor ich die Kamera in der Hand hatte – sehr verlockend erschien. Aber als Nikon-SLR-Fotograf bin ich große und helle Sucher gewöhnt und habe den Sucher sofort wieder ad Akta gelegt. Ich kann damit nicht arbeiten.</p>
<p>Anders das <strong>Schwenkdisplay</strong>. Wenn es etwas gibt, was für mich ein bitterer Abstrich an der S95 ist, dann ist es das Fehlen eine Schwenkdisplays.</p>
<table class="abbildung">
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/mwFoto_20101030-12-27-39.jpg" alt="mwFoto_20101030-12-27-39.jpg" border="0" width="580" height="435" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Für solche Perspektiven ist eine Leiter erforderlich – oder ein Schwenkdisplay.</td>
</tr>
</table>
<p>Ein weiterer Unterschied: Auf der Oberseite der G12 wartet ein <strong>Blitzschuh</strong> auf einen externen Blitz. Wenn man – wie ich – versucht das Blitzen von einem Blitz, der fix mit der Kamera verbunden ist, nach Möglichkeit tunlichst zu vermeiden, dann kann einen diese Erweiterungsmöglichkeit kaum reizen. Für Unternehmen jedoch, die eine Kamera brauchen um beispielsweise auf Veranstaltungen Fotos machen zu können, und nicht gleich eine Spiegelreflex-Kamera nutzen wollen, stellt das aufsetzen eines zusätzlichen Blitzgeräts einen absoluten Vorteil dar. Erstens sitzt – auch beim direkten Blitzen – der Blitz weiter vom Objektiv entfernt. Zweitens haben externe Blitze mehr Power. Und drittens, lässt sich mit Aufsteckblitzen auch indirekt blitzen, was in der Regel zu deutlich besseren Aufnahmen führt, als wenn der Blitz direkt in Richtung Motiv feuert.</p>
<p>Deutliche Vorteile finden Makrofotografen in der G12 gegenüber der S95 – die G12 fokussiert noch auf einen Mindestabstand von 1cm, die S95 benötigt 5cm.</p>
<p><strong>Mein Fazit |</strong> Die G12 ist eine tolle Kamera, die dem ambitionierten Fotografen alle Möglichkeiten bietet, die er auch von einer Spiegelreflexkamera erwarten würde, mit der Einschränkung, dass ein so kleiner Sensor mit den kreativen Möglichkeiten einer SLR mit mittlerem oder großem Sensor einfach nicht mithalten kann.</p>
<p>Als kompakter Begleiter und Zweitkamera zur SLR würde ich in jedem Fall die S95 vorziehen – die G12 ist doch schon relativ groß und alles andere als leicht. Wer jedoch unterhalb einer SLR nach einer Kompaktkamera mit einem Maximum an Möglichkeiten sucht, der sollte schon einen Blick auf die G12 werfen.</p>
<p>Weitere, überwiegend unbearbeitete Aufnahme-Beispiele der G12 habe ich in einer <a href="http://gallery.me.com/markuswaeger/100828">mobileMe-Galerie</a> zusammengestellt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=markuswager-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0042X04L6&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Canon S95: Kompakter Profi</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/canon-s95-kompakter-profi/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/canon-s95-kompakter-profi/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 07:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kompaktkamera]]></category>
		<category><![CDATA[S95]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ja ein großer Fan der Street- und Reportagefotografie. Kein fotografisches Genre liefert – in meinen Augen – mehr Stoff für spannende, unterhaltsame, lustige, berührende oder einfach nur interessante Bilder. Für einen Feigling wie mich, der zu schüchtern ist sich mit kurzen Brennweiten an Personen heran zu pirschen und sie nach einer Aufnahme auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja ein großer Fan der <strong>Street- und Reportagefotografie</strong>. Kein fotografisches Genre liefert – in meinen Augen – mehr Stoff für spannende, unterhaltsame, lustige, berührende oder einfach nur interessante Bilder. Für einen Feigling wie mich, der zu schüchtern ist sich mit kurzen Brennweiten an Personen heran zu pirschen und sie nach einer Aufnahme auch anzusprechen, ihnen die Bilder zu zeigen, ihnen anzubieten, sie ihnen zukommen zu lassen oder im Bedarfsfall zu löschen, sind lange Brennweiten natürlich die Alternative, mit denen sich verhindern lässt die Leute auch anzusprechen. Aber es bleibt bei mir bei dieser Form des stillen Voyeurismus immer ein etwas schaler Geschmack übrig. Ich werde das Gefühl nicht los die Menschen heimlich um intime Momente zu bestehlen.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/mwFoto_20100824-18-54-38.jpg" border="0" alt="mwFoto_20100824-18-54-38.jpg" width="580" height="386" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Witzige Szene auf einem Marktplatz am Lago Maggiore. Wir wissen, dass sie nicht miteinander telefonieren (na ja, vermutlich jedenfalls), aber doch stellt unser Gehirn diese Verbindung her. Streetphotograpy ist für mich eines der spannendsten fotografischen Genres.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Problem an <strong>Spiegelreflexkameras mit langen Brennweiten</strong> ist daneben auch, dass lichtstarke Boliden – Kameras mit langen Rohren – den <strong>Eindruck eines Paparazzos vermitteln</strong> und sich viele Leute davon bedroht fühlen. Bei meinen Streifzügen durch Orte habe ich – mit einer D700 und einem langen <a href="http://www.markuswaeger.com/2010/05/10/objektiv-betrachtet-nikon-af-s-70-300mm-4-5-5-6/">300mm-Objektiv</a> vor Augen – immer wieder sehr skeptische – fast schon böse – Blicke von Leuten geerntet, in deren Richtung ich fokussierte. Ich kann das auch verstehen.</p>
<p>Bei mir entstand der Wunsch nach einer unauffälligeren Kamera für unterwegs. Nachdem ich das iPhone 4 bekommen hatte, war eine kleine Kamera für ›immer-dabei‹ eine Zeit lang gar kein Thema mehr. Für Schnappschüsse bietet das iPhone eine hervorragende Qualität. Aber natürlich reicht es nicht in die Qualität einer brauchbaren Kompaktkamera heran und bietet schon gar nicht deren Einstellungsmöglichkeit.</p>
<p>Als ich begann nach potenziellen Kameras für meine Ansprüche umzusehen, konnte ich vier potenzielle Kandidaten ausmachen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.olympus.de/digitalkamera/pen-kamera_e-p1_17_mm_pancake_kit_12136.htm">Eine Olympus Pen</a></li>
<li><a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Lumix+Digitalkameras/Creative+LX/DMC-LX3/Übersicht/1265636/index.html?view=&amp;colourVar=DMC-LX3EG-S">Eine Panasonic DMC-LX3 oder -LX5</a> (wer gibt eigentlich schicken Kameras so kryptische, unpersönliche Namen?)</li>
<li>Und das ungleiche Geschwisterpaar <a href="http://www.canon.de/For%5FHome/Product%5FFinder/Cameras/Digital%5FCamera/PowerShot/PowerShot%5FG12/">G12</a> und <a href="http://www.canon.de/For%5FHome/Product%5FFinder/Cameras/Digital%5FCamera/PowerShot/PowerShot%5FS95/">S95</a>.</li>
</ul>
<p>Erfreulicherweise konnte ich »Point of Sale« dafür gewinnen über die G12/S95 ein Buch zu schreiben. Seit einigen Tage habe ich die Kameras nun da und bereits ausgiebig getestet. Dabei ist mir die S95 bisher mehr ans Herz gewachsen.</p>
<p>Ich würde es vielleicht anders sehen, wenn ich nicht in der Hauptsache mit Spiegelreflex fotografieren würde, sondern eine Kompaktkamera als Hauptkamera bräuchte. Vor allem das <strong>klapp- und schwenkbare Display der G12</strong> hat Vorteile und erlaubt Perspektiven, die mit Kameras ohne Schwenkdisplay fast nicht möglich sind.</p>
<p>Aber <strong>als kleine Alternative zur Spiegelreflex-Ausrüstung</strong> hat für mich die <strong>S95</strong> die Nase klar vorne. In der Bedienung schenken sich die beiden Kameras, trotz deutlich weniger Knöpfen und Reglern bei der S95, kaum etwas. Ich finde sogar, dass die Einstellungen von <strong>Blende</strong> und <strong>Belichtungskorrektur</strong> an der S95 leichter und flotter von der Hand geht.</p>
<p>Blickt man von oben auf die S95 findet der ambitionierte Fotograf alles, was sein Herz begehrt, und zwar in Form eines Drehschalters, der es erlaubt einen <strong>Programmmodus</strong> (P), eine <strong>Zeitvorwahl</strong> (Tv), eine <strong>Blendenvorwahl</strong> (Av) und einen komplett <strong>manuellen Modus</strong> (M) zu wählen. Was braucht man mehr?</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/s95top.jpg" border="0" alt="s95top.jpg" width="580" height="307" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Programmmodus, Zeitvorwahl, Blendenvorwahl und manueller Modus – alles, was der ambitionierte Fotograf von einer Kamera erwartet. Der gerippte Ring um das Objektiv lässt sich drehen und mit Funktionen belegen – im (meist genutzten) Modus Blendenvorwahl liegt bei mir darauf die Blendeneinstellung.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der gerippte Ring um das Objektiv ist kein Designelement, sondern lässt sich drehen und mit Funktionen belegen. Über die Taste ›Ring Func.‹ auf der Kamera lässt sich diesem Ring für jeden Modus (P, Tv, Av, M) eine eigene Funktion zuweisen. Ich nutze die S95 vorwiegend in der Blendenvorwahl (Av) und habe auf den Ring die Blendeneinstellung gelegt.</p>
<p>Der Rücken der Kamera ist klar und übersichtlich gestaltet. Der Einstellring um die Taste ›Func. Set‹ lässt sich einerseits nach oben, rechts, unten und links kippen, wodurch man die <strong>Belichtungskorrektur</strong> aufrufen kann, den <strong>Blitz</strong> einstellen, den <strong>Selbstauslöser</strong> aktivieren und auf <strong>Makro</strong> (Blume) und <strong>manuellen Fokus</strong> (MF) umstellen kann. Auch hier also alle wichtigen Funktionen schnell und ohne klicken durch Menüs aufrufbar.</p>
<p>Der gerippte Ring außen um den Kippschalter herum kann, ebenso wie der Ring um das Objektiv an der Front, mit einer Funktion belegt werden. Ich habe darauf die <strong>Belichtungskorrektur</strong> gelegt. Die S95 lässt sich also bedienen wie eine Spiegelreflexkamera mit zwei Wahlrädern. So könnte man beispielsweise <strong>im manuellen Modus</strong> die <strong>Blende</strong> auf den vorderen und die <strong>Zeit</strong> auf den hinteren Ring legen. Das Bedienkonzept ist wirklich clever und wenn man so eine Arbeitsweise gewöhnt ist, kommt man damit sofort zurecht.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/s95back.jpg" border="0" alt="s95back.jpg" width="580" height="344" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Der Ring um ›Func. Set‹ ist vielseitig und erschließt sich doch gleich einmal intuitiv. Canon hat bei der Bedienung hervorragende Arbeit geleistet.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Einstellungen sind im Grunde auf zwei Menüs aufgeteilt: Über ›Func. Set‹ erreicht der Fotograf die wichtigsten erweiterten Einstellmöglichkeit für das aufnehmen von Bildern, wie den Weißabgleich, die Auflösung, das Bildformat und so weiter. Über ›Menu‹ lassen sich die Grundeinstellungen der Kamera verändern, wobei man sogar ein eigenes Menü mit den wichtigsten Einstellungspunkten zusammenstellen kann – auf Knopfdruck landet man dann zuerst in diesem ›Custom Menu‹.</p>
<p>Die Taste ›S‹ Links oberhalb des Einstellungsrings lässt sich wieder mit einer eigenen Funktion belegen. Bei mir liegt darauf die Belichtungsspeicherung. Auch hier steht die kleine S95 also einer SLR nicht nach. Es mag echt zu begeistern, wie benutzerfreundlich Canon eine Unmenge an Anwendungsmöglichkeit an dieser kleinen, übersichtlichen Kamera anbieten.</p>
<p>Selbstverständlich bietet die S95 auch die Möglichkeit nach der Aufnahme ein Histogramm samt Überbelichtungswarnung anzeigen zu lassen, so dass man im Falle einer Überbelichtung eine Belichtungskorrektur vornehmen und noch einmal auslösen kann. Auch hier also auf Augenhöhe mit SLR.</p>
<p>Blickt man von vorne auf die S95, hat man ein ausgesprochen cooles, reduziert gestaltetes und unauffälliges Kameragehäuse vor sich. Schicker kann eine Kompakte wohl kaum sein. Dabei stimmt nicht nur die Form. Auch die Haptik ist vom Feinsten. Keine Spur von billigem Plastikfeeling, sondern ein solides Gehäuse, das weder zu schwer noch zu leicht wirkt. Design hat hier ganz offensichtlich nicht bei der Formgebung aufgehört. Sehr gut.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/s95front.jpg" border="0" alt="s95front.jpg" width="580" height="345" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Die S95 ist nicht nur funktional gut ausgestattet, sondern auch ausgesprochen cool und ansprechend gestaltet.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Und die sonstigen Werte? Ein richtiges <strong>Weitwinkel</strong> war etwas, was lange Zeit bei kaum einer Kompakten zu finden war. Ich würde jedoch nie wieder eine Kamera kaufen, die keine kürzere Brennweite als 35mm erlaubt. 28mm ist keine besonders weite Brennweite, doch es genügt weite <strong>Landschaften</strong> einzufangen, <strong>in engen Räumen</strong> mehr als einen kleinen Ausschnitt ablichten zu können, und auch einmal etwas <strong>spektakulär mit der Perspektive</strong> zu spielen.</p>
<p><strong>Lichtstärke 2.0</strong> klingt beachtlicher, als es sich in der Praxis auswirkt. Bei <strong>reduziertem Umgebungslicht</strong> am langen Ende der Brennweite (Tele) – wo mehr Lichtstärke ja wichtiges ist, als im Weitwinkelbereich – ist man bei Lichtstärke 4.9 und das ist nicht mehr so berauschend. Und mit dem <strong>kleinen Sensor</strong> der Kamera lässt sich die große Offenblende auch nicht so zur Steuerung der <strong>Schärfentiefe</strong> nützen, wie man es von einer SLR mit mittlerem oder großem Sensor gewohnt ist. Anders gesagt: <strong>Kurze Schärfentiefe zum Freistellen portraitierter Personen oder von Objekte ist zu vergessen.</strong></p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/mwFoto_20101031-13-18-12.jpg" border="0" alt="mwFoto_20101031-13-18-12.jpg" width="580" height="386" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Freistellen von Objekten durch geringe Schärfentiefe ist nur für kleine Objekte auf kurze Distanz möglich. Die S95 teilt ihr Schicksal mit fast allen Kompaktkameras, dass sie aufgrund des kleinen Sensors als Portraitkamera praktisch ungeeignet ist. Wer mit einer Kompakten portraitieren will muss auf Apparate mit mittlerem oder Kleinbild-Sensor warten. Das kann aber noch dauern.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Was für mich im Übrigen Kompaktkameras endlich wieder attraktiv gemacht hat, ist, dass sie heute schnell genug und in der Lage sind <strong>RAW-Dateien</strong> aufzunehmen. Ich muss gestehen, dass ich nach Jahren reinen SLR-Fotografierens im RAW-Dateiformat zunächst etwas enttäuscht von den Resultaten der S95 war. Derzeit kann ich die RAW-Dateien noch nicht entwickeln, da weder Aperture, noch Adobe Camera Raw noch Adobes RAW-Converter das Dateiformat der neuen Kamera unterstützt. Ich fotografiere deshalb im Moment parallel in RAW ›und‹ JPEG. Die Spannung steigt, was ich aus den gemachten Aufnahmen später noch herauskitzeln werde können. Auf jeden Fall geht auch das parallele <strong>Fotografieren und Speichern von RAW+JPEG ohne nennenswerte Wartezeit</strong> von statten. Das hat bei Kommpaktkameras vor ein paar Jahren noch anders ausgesehen.</p>
<p>Die S95 ist eine sehr sympathische, schicke Kompaktkamera mit allen Einstellmöglichkeiten, die sich ein ambitionierter Fotograf von einer Kamera erwartet und dabei intuitiv und flott zu bedienen. Auch wenn ich noch kein abschließendes Resümee ziehen kann, weil mir noch die Möglichkeit der Entwicklung der RAW-Dateien fehlt, glaube ich doch, dass ich sie absolut empfehlen und jedem ans Herz legen kann, der eine kompakte Zweitkamera zur SLR sucht – auch wenn er, wie ich, sonst eher mit Nikon unterwegs ist.</p>
<table class="abbildung">
<tbody>
<tr>
<td class="abbildung-bild"><img src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2010/11/mwFoto_20101029-17-31-31.jpg" border="0" alt="mwFoto_20101029-17-31-31.jpg" width="580" height="386" /></td>
</tr>
<tr>
<td class="abbildung-legende">Ansprechende Landschaftsaufnahmen sind auch mit Kompaktkameras möglich.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Weitere Bilder aus der S95 habe ich (weitgehend unbearbeitet) in einer <a href="http://gallery.me.com/markuswaeger#100817">mobileMe-Gallerie</a> online gestellt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Reale Spielzeugwelten</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/reale-spielzeugwelten/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/reale-spielzeugwelten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Miniatur]]></category>
		<category><![CDATA[Objektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Tilt-Shift]]></category>

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		<description><![CDATA[The Sandpit from Sam O&#8217;Hare on Vimeo. Das Video hier wurde mit einem so genannten Tilt-Shift-Objektiv aufgenommen. Bei diesen Objektiven lässt sich der Winkel der Linsen kippen und verschieben, wodurch sich eine sehr ungewohnte Optik erzeugen lässt. Die Welt in diesem Video ist keine Spielzeug-Miniaturwelt, sondern unsere reale, auch wenn es aussieht, als spielten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9679622&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="326" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9679622&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><a href="http://vimeo.com/9679622">The Sandpit</a> from <a href="http://vimeo.com/user1639813">Sam O&#8217;Hare</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Das Video hier wurde mit einem so genannten Tilt-Shift-Objektiv aufgenommen. Bei diesen Objektiven lässt sich der Winkel der Linsen kippen und verschieben, wodurch sich eine sehr ungewohnte Optik erzeugen lässt. Die Welt in diesem Video ist keine Spielzeug-Miniaturwelt, sondern unsere reale, auch wenn es aussieht, als spielten sich alle Szenen in einer winzig kleinen Modellwelt ab. Der Eindruck entsteht dadurch, dass nur ein kurzer Bereich der Szenen scharf ist, während sowohl der Hintergrund alsbald in Unschärfe verläuft, wie auch der Vordergrund. Unsere Wahrnehmung hat gelernt, dass das typisch für Aufnahmen kleiner Objekte ist, Landschaften hingegen lassen sich mit normalen Objektiven so nie aufnehmen, nur eben mit diesen speziellen Objektiven. Da wir kurze Schärfentiefe nur von Miniaturen her kennen, interpretiert unser Gehirn Aufnahmen mit solcher grundsätzlich als Miniatur.</p>
<p>Quelle | <a href="http://designcove.blogspot.com/2010/02/tilt-shift-video.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+DesignCove+%28Design+Cove%29">http://designcove.blogspot.com</a></p>
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		<title>RAW</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/raw/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/raw/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 04:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Raw ist ein Dateiformat, das erst mit der digitalen Fotografie Einzug in die Ateliers und Studios von Bildbearbeitern, Fotografen und Grafikern gehalten hat. Davor wurden Bilder in erster Linie als Tiff verarbeitet und archiviert, in der Druckvorstufe auch sehr oft als EPS. Raw ist kein offenes Standardformat (wie Tiff für Bilder, oder TXT und RTF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Raw ist ein Dateiformat, das erst mit der digitalen Fotografie Einzug in die Ateliers und Studios von Bildbearbeitern, Fotografen und Grafikern gehalten hat. Davor wurden Bilder in erster Linie als Tiff verarbeitet und archiviert, in der Druckvorstufe auch sehr oft als EPS.</p>
<p>Raw ist kein offenes Standardformat (wie Tiff für Bilder, oder TXT und RTF für Text) und auch kein Format eines Herstellers, das sich zum Quasi-Standard entwickelt hat und von den meisten Programmen in ihrer Programmklasse unterstützt wird (wie PSD für Photoshop-Bilder und DOC für Word-Dokumente).</p>
<p><strong>Raw besagt zunächst einmal, dass eine entsprechende Bild­datei die Daten roh und unbearbeitet so beinhaltet, wie sie vom Sensor aufgenommen wurden, ohne jegliche Bearbeitung, wie sie im Falle eines JPEG-Bildes immer vorgenommen wird.</strong> Ein solches Rohbild können Sie nicht ansehen, zumindest kennen wir kein Programm, das das erlauben würde. Es hätte auch keinen Sinn, das, was der Sensor aufgenommen hat, zu betrachten. Der Sensor sieht nur jeweils zwei Pixel grün, ein Pixel rot und ein Pixel blau im Quadrat und das Millionenfach über die Sensorfläche verteilt. Aus diesen Roh­informationen muss immer erst ein Bild in der entsprechenden Auflösung und der entsprechenden Farb- wie Tonwertverteilung berechnet werden. Es ist im Grunde genommen wie mit einem Fotonegativ-Film: Der Film muss erst entwickelt werden, damit wir ein weitgehend natürliches Bild betrachten können.</p>
<p>Was bei JPEG durch die Kamera vorgenommen wird, ist bei Raw die Aufgabe des Raw-Konverters. Ein solcher Raw-Konverter ist Teil Ihrer Software, mit der Sie die Raw-Bilder bearbeiten möchten. Bei Photoshop ist das Adobe Camera Raw. In Nikon ViewNX, Capture NX2, Lightroom, Aperture usw. ist ein solcher Konverter integriert. Er liest die Rohdaten ein und entwickelt sie zu etwas, was am Bildschirm dargestellt wird, bei Lightroom und Aperture sind das jeweils Vorschau-JPEGs, die in der Programmdatenbank gesichert werden. Diese Vorschau-JPEGs sind auch ein großer Vorteil dieser Programme: Die Bildschirmansicht muss nicht bei jedem Ansehen neu aus den Originaldaten gerechnet werden, sondern liegt schon fertig in der Datenbank. Das macht solche Programme flott.</p>
<p>Man könnte einen solchen Raw-Konverter auch als Raw-Interpreter bezeichnen, denn im Grunde ist es immer eine Inter­pretation des Rohmaterials, das der Raw-Konverter entwickelt. Irgendwo, in den Programmierstuben von Nikon, Canon, Olympus, Adobe und Apple sitzen Programmierer, die definieren, wie die neuesten Raw-Formate der Kamerahersteller beim ersten Öffnen in Capture, Lightroom oder Aperture entwickelt werden sollen. Jedes dieser Entwicklerteams wird etwas andere Vorgaben und Vorlieben haben, wie eine gut ent­wickelte Raw-Datei auszusehen hat. Dementsprechend wird die­selbe Raw-Datei in verschiedenen Raw-Programmen anders aussehen.</p>
<p>Beim JPEG, das ja von der Kamera fertig entwickelt auf den Computer kommt, darf das nicht der Fall sein. Ein JPEG-Bild, das mit identischen Farbmanagement-Einstellungen in verschiedenen Programmen betrachtet wird, muss auch identisch dargestellt werden. Das Raw wird jedoch eben erst vom Konverter entwickelt und deshalb wird es auch in jedem Programm zur Raw-Entwicklung anders aus­sehen.</p>
<p>Die Erstentwicklung, die ein Programm wie Lightroom, ­Aperture oder Capture NX2 erstellt, mag ein erster Eindruck sein, der einem ein solches Programm sympathisch oder unsympathisch machen kann. So wie der eine auf Analogfilm von Kodak ge­schworen haben mag, während der andere einen bestimmten Fujifilm vorzog, so kann der Eine vielleicht eher von der Erstentwicklung bei Capture angetan sein, der Zweite mag lieber das Erstergebnis bei Lightroom und der Dritte schwört auf Aperture. Ausschlag­gebend für die Entscheidung für oder gegen eines dieser ­Programme sollte jedoch nicht die Erstentwicklung sein, sondern die Effizienz mit der man die eigentliche Individual­entwicklung vorantreiben kann. Schließlich bieten diese Programme die Möglichkeit, bestimmte Einstellungen auf Massen von Bildern anzuwenden, in Lightroom geht das sogar schon ganz einfach beim Importieren – somit entscheiden Sie, wie diese Basis­entwicklung aussehen soll, und nicht mehr der Programmierer in Tokyo oder Kalifornien.</p>
<p>Wie zuvor beschrieben, ist Raw kein eigentliches Dateiformat, bei dem Kamera- und Programmhersteller gefordert sind, gewisse Standards einzuhalten, damit unterschiedliche Applikationen in der Lage sind, eine Datei zu öffnen, so wie es bei JPEG und Tiff der Fall ist. Vielmehr ist <strong>Raw ein Überbegriff für alle Dateiformate, in denen das Rohmaterial des Sensors einer Kamera unverarbeitet ge­speichert ist</strong>. Jeder Hersteller kocht dabei sein eigenes Raw-Süppchen. Neben dem Nikon-NEF gibt es CRW und CR2 bei Canon und ORF bei Olympus. Diese Dateiformate sind untereinander in­kompatibel. Es ist sogar so, dass die Kamerahersteller die Informationen über Funktionsweise und Aufbau solcher Datei­formate geheim halten, um es den Mitbewerbern nicht zu einfach zu machen, für ihre eigene Software zum Umgang mit Raw-Dateien (bei Nikon Capture NX2) Alternativprodukte zu schreiben.</p>
<p>Das Spiel geht sogar soweit, dass die Kamerahersteller mit jeder neuen Kamera ein neues eigenes Raw-Format heraus­bringen, das auch von Software aus dem eigenen Haus erst nach einem Update gelesen werden kann. So haben wir unsere D700 bereits ein paar Tage, bevor Sie auf dem Markt erhältlich war, testen können. Bis wir allerdings die Aufnahmen in unseren Programmen zur Raw-Entwicklung – Lightroom und Aperture – betrachten konnten, vergingen Monate. In dieser Zeit war Nikon Capture NX2 die einzige Möglichkeit für uns, die Raw-Dateien zu entwickeln.</p>
<p>Allerdings unterstellen wir nicht, dass diese permanente Veränderung aus reiner Boshaftigkeit heraus geschieht. Etwas Marketing-Kalkül wird schon mit dabei sein, doch eine Vorwärtsentwicklung bedingt eine Veränderung – auch bei Dateiformaten. Wenn die Technik neue Möglichkeiten eröffnet, die es zuvor nicht gab, dann wird sich daraus wohl zwangsläufig ergeben, dass diese neuen Funktionen zu veränderten Dateiformaten führen und somit nicht mehr rückwärtskompatibel sind, sondern eine Anpassung der Konvertierungssoftware erfordern.</p>
<p><strong>Das alles mag jetzt schrecklich kompliziert klingen und schwer zu handhaben, doch in der Praxis gehen Sie mit einer Raw-Datei nicht anders um, als mit einem JPEG – Sie haben nur mehr ­Möglichkeiten mit ihr. </strong>Das Hereinladen der Raws funktioniert so einfach, wie bei JPEGs. Kamera an den Computer anschließen, Programm starten, meist wird bei angeschlossener Kamera automatisch der Import-Dialog geöffnet, Sie wählen die Bilder aus, die Sie auf Ihren Rechner übertragen möchten und klicken dann auf ­Importieren. Der Import läuft und parallel werden die Bilder auch gleich vom Konverter interpretiert. Schon nach Sekunden können Sie in der Regel die ersten Aufnahmen betrachten und Ihren Vor­stellungen entsprechend anpassen.<br />
Das Rohdatenmaterial des Senors bleibt bei Raw-Daten gewöhnlich bei jeder Form der Bearbeitung in jedem Fall unver­ändert, egal mit welchem Programm Sie sie bearbeiten. Sie können also Bilder beliebig bearbeiten, ohne dass die ur­sprüngliche Basis jemals verändert und eventuell verschlechtert wird. Bei einer Raw-Datei verändern Sie nicht die Datei selbst, sondern lediglich ihr Aussehen, in dem Programm, indem Sie es gerade bearbeiten.</p>
<p>Ein großer Vorteil von Raw-Dateien ist vor allem, dass das Material weitgehend ohne Entwicklungseingriffe vom Sensor kommt. So wird beispielsweise der Weißabgleich bei einem JPEG schon bei der Entwicklung in der Kamera auf das Bild ange­wendet. Hat der automatische Weißabbleich der Kamera dabei einmal voll ­daneben gelegen, sind in diesem Dateiformat nur mehr recht eingeschränkte Korrekturen möglich. <strong>Bei einer Raw-Datei wird der Weißabgleich nicht auf die Aufnahme angewendet. Damit können Sie in der digitalen Dunkelkammer den Weißabgleich in vollem Umfang und ohne qualitative Einschränkungen am Computer vornehmen.</strong></p>
<p>Ein weiterer großer <strong>Vorteil von Raw gegenüber JPEG</strong> ist, dass Raw nicht nur 8 Bit unterstützt, sondern auch höhere Bit-Werte. <strong>Standard am DSLR-Markt sind derzeit 12 Bit</strong>. Während Sie mit 8 Bit 256 Abstufungen je Kanal zur Verfügung haben, sind es bei 12 Bit 4096 Abstufungen je Kanal ( 212 = 4096 ). <strong>Damit lassen sich weitaus drastischere Tonwertkorrekturen vornehmen</strong>, als es die 256 Stufen bei 8 Bit erlauben. Außerdem ist der Tonwertumfang bei einer 12-Bit-Datei breiter, als bei einer 8-Bit-.</p>
<p><img class="notinline" src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2009/06/Pasted_Graphic_23.jpg" alt="" width="180" height="120" /><br />
<em></em></p>
<p><em>Bei der Aufnahme dieses Fohlens hatten wir die Belichtungsein­stellungen nicht im Auge und das Bild völlig unterbelichtet.</em></p>
<p><img class="linked-to-original" src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2009/06/Pasted_Graphic_24.jpg" alt="" width="179" height="120" /></p>
<p><em>Hätten wir dieses Bild als JPEG aufgenommen, dann wäre es nicht mehr möglich, das Bild in der digitalen Dunkelkammer zu ver­bessern. Der überwiegende Teil des Fells besteht aus reinem Schwarz ohne jegliche Zeichnung. Durch Anheben der Gradation wird zwar das Umfeld heller und ein paar Lichtreflexe werden mehr betont, doch schwarz bleibt auch nach der Bildbearbeitung schwarz.</em></p>
<p><img class="linked-to-original" src="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2009/06/Pasted_Graphic_25.jpg" alt="" width="179" height="120" /></p>
<p><em>Bearbeiten wir das Raw-Original mit 12 Bit in Apple Aperture nach, kommt sowohl die Räumlichkeit des Pferdekörpers, wie auch die Struktur des Pelzes zum Vorschein. Das Bild ist zwar ein extremer Fall und wird durch die Korrektur nicht gerade zum Meisterwerk, es demonstriert jedoch umso ­deutlicher, wie groß der Spielraum sein kann, wenn man den höheren Kontrast- und Tonwertumfang des Raw-Formates nützt.</em></p>
<p>Gekürzter und leicht adaptierter Auszug aus dem Buch »<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3925334912?ie=UTF8&amp;tag=markuswager-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3925334912">Nikon D700 – Das Buch zur Kamera</a>«. Diese Auszüge sind auf dem Blog veröffentlicht:</p>
<ul>
<li>Die Brennweite</li>
<li>Belichtung und Zonensystem</li>
<li>RAW</li>
<li>Das Sensorformat</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Super Zoom! Aber wozu?</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/super-zoom-aber-wozu/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 05:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kompaktkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[Olympus]]></category>
		<category><![CDATA[Tele]]></category>
		<category><![CDATA[Teleobjektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Weitwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Zoom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.markuswaeger.com/?p=2002</guid>
		<description><![CDATA[In letzter Zeit sind wieder ordentlich zoomstarke Kompaktkameras, Bridgekameras und Superzooms auf den Markt gekommen. Die Hersteller überbieten sich mit Brennweitenbereichen. Da bringt Nikon eine P90 auf den Markt, die von 28–624mm reicht (umgerechnet auf Kleinbildformat). Olympus bietet sogar mit SP590-UZ ein Modell von 26–676mm an! Früher fand ich den Gedanken an solche Boliden auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit sind wieder ordentlich zoomstarke Kompaktkameras, Bridgekameras und Superzooms auf den Markt gekommen. Die Hersteller überbieten sich mit <strong>Brennweitenbereichen</strong>. Da bringt Nikon eine P90 auf den Markt, die von 28–624mm reicht (umgerechnet auf Kleinbildformat). Olympus bietet sogar mit SP590-UZ ein Modell von 26–676mm an!</p>
<p>Früher fand ich den Gedanken an solche Boliden auch Geil. Mit beinahe 700mm Brennweite, da müsste man doch in der Lage sein die Schuhbändel vom Mann im Mond zu fotografieren. Wer aber wirklich einmal versucht hat mit langer Brennweite eine Vogel in ein paar Dutzend Meter Entfernung auf den Sensor zu bannen, wird wissen, wie schnell ein paar Meter Abstand ein paar Millimeter Brennweite überfordern können – auch wenn es 700mm sind. <strong>Gerade wer darauf aus ist, mit langen Rohren kleine Objekte zu jagen, wird seine Brennweitenträume schnell von der banalen Wirklichkeit eingeholt sehen.</strong> Aber eigentlich ist die Relativität von Brennweite noch das kleinere Problem an solchen Zoomgiganten. Das Problem ist vielmehr, dass sich mit Kompaktkameras mit langen Brennweiten nur selten gute Aufnahmen erzielen lassen. Das hat mit Atmosphäre und Licht zu tun.</p>
<p><strong>Da ist einmal das Problem, dass man, je länger die Brennweite, desto mehr Licht benötigt.</strong> Leider lässt ein Objektiv desto weniger Licht zum Sensor, je länger die Brennweite ist. Das Resultat: Bei den extremen Verlängerungen mit Zoomriesen lassen sich nur unter äußerst hellen Lichtbedingungen einigermaßen unverwackelte Aufnahmen erzielen. Am besten bei strahlenden Sonnenschein. <strong>Leider ist strahlender Sonnenschein aufgrund harter Licht-Schatten-Kontraste nicht unbedingt der Freund gelungener Aufnahmen.</strong><br />
 Der zweite Feind guter Aufnahmen auf weite Distanzen ist die Atmosphäre.<strong> Je größer die Distanz, desto mehr sorgt die Atmosphäre dafür, dass Aufnahmen milchig, flau und kontrastarm werden.</strong></p>
<p>Es gibt sicher Aufnahmesituationen, in denen eine Kompaktkamera mit langer Brennweite gute Ergebnisse erzielen kann. Ich vermute aber, dass hinter dem Trend zu Kameras mit superlanger Brennweite in erster Linie die <strong>volkstümliche Weisheit »Viel hilft viel«</strong> steckt. Und darüber hinaus Unwissenheit.</p>
<p>Ich vermute, dass viele Käufer von Superzoomkameras von den Resultaten der Geräte enttäuscht sein werden und die Lust am Fotografieren verlieren.</p>
<p>Entgegen dem Trend zum langen Telezoom scheint es aber auch einen <strong>Trend zum Weitwinkel</strong> bei Kompaktkameras zu geben – eine Entwicklung, der ich viel mehr abgewinnen kann. Weitwinkel werfen viele Probleme von Superzooms gar nicht auf. Man ist oft in der Lage auch mit günstigen Modellen b<strong>eeindruckende Landschafts- und Städteaufnahmen</strong> zu machen, und man bekommt vor allem dort <strong>mehr Action</strong> aufs Bild, wo Kompaktkameras vor allem daheim sind: Auf Partys und überall wo Leute zusammen kommen.</p>
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		<title>Vollformat oder Crop?</title>
		<link>http://www.markuswaeger.com/vollformat-oder-crop/</link>
		<comments>http://www.markuswaeger.com/vollformat-oder-crop/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 05:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Crop-Faktor]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinbild]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympus]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Sony]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei picspack.de fand ich dieser Tage einen Artikel mit dem Titel »Vollformat vs. Crop«. Zur kurzen Erklärung worum es geht: Zu Zeiten der analogen Fotografie – also dem Aufzeichnen der Bilder auf Film – hatte sich für Normalverbraucher-Kameras das sogenannte Kleinbildformat (KB-Format) durchgesetzt: 36x24mm. Das Format der Sensoren in digitalen Spiegelreflexkameras ist in der Regel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://www.picspack.de/">picspack.de</a> fand ich dieser Tage einen Artikel mit dem Titel »<a href="http://www.picspack.de/blog/2008/07/04/vollformat-vs-crop/">Vollformat vs. Crop</a>«. Zur kurzen Erklärung worum es geht: Zu Zeiten der analogen Fotografie – also dem Aufzeichnen der Bilder auf Film – hatte sich für Normalverbraucher-Kameras das sogenannte Kleinbildformat (KB-Format) durchgesetzt: 36x24mm. Das Format der Sensoren in digitalen Spiegelreflexkameras ist in der Regel kleiner, als das Format des Films in analogen Spiegelreflexkameras – bei Nikon 23,6&#215;15,7mm, bei Canon 22,2&#215;14,8.</p>
<p>Welche Vor- und Nachteile das mit sich bringt soll im Moment nicht Thema dieses Artikels sein. Was mich interessiert: <strong>Wird das Vollformat kommen und die kleineren Formate verdrängen? Ich behaupte: Ja.</strong></p>
<p>Dabei halte ich es für müßig die Frage auf Basis der reinen Vernunft beantworten zu wollen. Der Umstieg von den kleineren Sensoren auf das jetzt als Vollformat bezeichnete Kleinbildformat bedeutet, dass die meisten Objektive die wir in den letzten Jahren für digitale SLR-Kameras gekauft haben, für das größere Format bestenfalls noch <em>suboptimal</em> sind. Für die Kamerahersteller natürlich ein Traum! Sie können uns all die teuren Zoom-, Fixbrennweiten- und Makroobjektive, die wir in den letzten Jahren für die kleinen Sensoren gekauft haben, neuerlich verkaufen – diesmal für das Vollformat. Für uns Konsumenten wird das in erster Linie teurer. Ob die Vorteile, die das größere Format mit sich bringt, diese Investitionen rechtfertigen, mag ich bezweifeln.</p>
<p>Nach vernünftigen Maßstäben mag es also sinnvoll sein, das mit der digitalen Spiegelreflexfotografie eingeführte Format zu behalten (ich betone das »mag«, denn es gibt auch genügend Argumente die für die Rückkehr zum Standard 36x24mm sprechen). Dennoch bin ich mir sicher, dass sich das KB-Format in den nächsten ein bis drei Jahren gegenüber den kleineren Formaten durchsetzen wird.</p>
<p>Das wichtigste Argument, welches die Massen des Marktes hin zum KB-Format bewegen wird lautet nämlich: Viel hilft viel.</p>
<p>Zwar wissen wir, dass das Nonsens ist, aber dennoch funktioniert der Markt genau nach diesen Maßstäben. Das haben wir in den vergangenen zwei Jahren sehr schön bei den digitalen Kompaktkameras gesehen. Der Konsument bewertet die Qualität einer Kamera nach der Anzahl der Megapixel. Mehr Megapixel = bessere Kamera. Stimmt aber absolut nicht! Ganz im Gegenteil. Für die kleinen Sensoren von Kompaktkameras sind mehr als sechs Megapixel Gift (siehe <a href="http://www.6mpixel.org/">www.6mpixel.org</a>). Das weiß der informierte Leser und das wissen die Kamerahersteller.</p>
<p>Dennoch haben Nikon, Canon, Olympus und Konsorten längst keine Kamera mit sechs Megapixel mehr im Programm, sondern bieten sieben, zehn und zwölf Megapixel-Modelle. Nicht, weil sie es nicht besser wüssten, sondern weil sie auf ihren Modellen mit geringerer Auflösung sitzen bleiben würden. Fuji war der letzte Mohikaner, der noch ein Sechsmegapixelmodell angeboten hat. Aber auch Fuji hatte wohl trotz aller Vorbehalte keine Lust mehr Ladenhüter zu produzieren, und deshalb hat heute auch dieser Hersteller keine Kompaktkamera mit vernünftiger Auflösung mehr im Programm.</p>
<p>Und genau dies wird in den kommenden Monaten auch beim Format der Sensoren passieren. Viel hilft viel. Also sind größere Sensoren auch automatisch besser als weniger große. Noch vor wenigen Wochen (und ich meine wirklich ganz, ganz wenige Wochen) habe ich mit Fachleuten, die im Umfeld von Kameras ihren Lebensunterhalt bestreiten, darüber diskutiert, ob denn das Vollformat nun komme oder nicht. Beide Experten betonten, dass es nicht vernünftig wäre, im Consumer-Bereich (also bei Kameras für Otto-Normalverbraucher) auf KB umzusteigen. Beide meinten, dass das KB-Vollformat eine Domäne der professionellen Boliden bleiben werde.</p>
<p>Das Erscheinen der Nikon D700 straft nun aber diese Ansicht einen Irrtum. Nachdem Canon schon länger mit der 5D eine einigermaßen erschwingliche DSLR mit Vollformat im Programm hat, bedient nun auch der zweite Platzhirsch den Markt mit einer semiprofessionellen Kamera mit Vollbild. Sony wird sicher bald folgen.</p>
<p>Natürlich ist der Einzug des KB-Sensors in der semiprofessionellen Klasse nur der Anfang einer Entwicklung, an dessen Ende »alle« DSLR-Kameras einen Sensor im Format 36x24mm haben werden. Ausnahme könnte am Ende wohl einzig der <a href="http://www.four-thirds.org/">Four-Thirds-Standard</a> von Olympus und Panasonic sein.</p>
<p>Der Wechsel zurück zum KB-Standard dürfte schmerzhaft werden für alle – mich eingeschlossen –, die in den vergangenen Monaten für das kleinere Format optimierte Objektive gekauft haben. Neue Objektive werden langfristig unumgänglich sein, und für den Bestand der Optiken für die kleineren Sensoren wird der Gebrauchtmarkt wohl keine Spitzenpreise mehr zulassen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass sich am Ende wenigstens das KB-Format wieder als Standard über Marken- und Systemgrenzen hinweg etablieren wird, und wir vor allem innerhalb eines Systems wieder Optiken haben, die sowohl auf Einsteiger- wie auch auf Profikameras ihr Bestes geben.</p>
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		<title>Fotografische Grundlagen und die Canon EOS400D</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 03:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Link-Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[[Pascal] Reis hat angekündigt in einer Serie an Artikeln in seinem Weblog, den Besucher an das Basiswissen der Fotografie heranzuführen, und ihm dann den Umgang und die Funktionsweise seiner Kamera, der EOS400D zu erläutern. Dabei wird er sicher auch einige Tipps und Tricks verraten. Ein Tipp also für alle Einsteiger in die DSLR-Fotografie und Canon-User. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Pascal] Reis hat angekündigt in einer Serie an Artikeln in seinem Weblog, den Besucher an das Basiswissen der Fotografie heranzuführen, und ihm dann den Umgang und die Funktionsweise seiner Kamera, der EOS400D zu erläutern. Dabei wird er sicher auch einige Tipps und Tricks verraten. Ein Tipp also für alle Einsteiger in die DSLR-Fotografie und Canon-User.</p>
<p>PS: Es gibt nach wie vor die Möglichkeit ein <a href="http://www.markuswaeger.com/2008/05/25/bitte-warten/">Photoshop-Buch und drei InDesign-Trainings von mir zu gewinnen</a>. Die Verlosung läuft noch bis kommenden Montag.</p>
<p>Link: <a href="http://www.pascalreis.com/">www.pascalreis.com</a></p>
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		<title>Lightroom Tutorials</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 06:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hervorragende Tutorials über ›Adobe Photoshop Lightroom‹ gibt es von Gerge Jardine in dessen Blog. George Jardine ist Photography Evangelist bei Adobe Systems und versteht es hervorragend den Umgang mit Lightroom nicht ausschließlich von der technisch/funktionalen Seite her zu erklären, sondern gibt Tipps, die das Verständnis von Farbkorrektur, Tonwertkorrektur und Bildbearbeitung allgemein erweitern. Seine Tutorials lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="notinline" src="http://www.designworks.at/index_files//page25_blog_entry348_1.jpg" alt="Pasted Graphic" width="273" height="281" /></p>
<p>Hervorragende Tutorials über ›Adobe Photoshop Lightroom‹ gibt es von Gerge Jardine in dessen Blog. George Jardine ist <em>Photography Evangelist</em> bei Adobe Systems und versteht es hervorragend den Umgang mit Lightroom nicht ausschließlich von der technisch/funktionalen Seite her zu erklären, sondern gibt Tipps, die das Verständnis von Farbkorrektur, Tonwertkorrektur und Bildbearbeitung allgemein erweitern.</p>
<p>Seine Tutorials lassen sich über ›<a title="George Jardine's Weblog" rel="self" href="http://www.mulita.com/blog/">George Jardin on Lightroom and Digital Photography</a>‹ herunterladen oder über <a title="Adobe Photoshop Lightroom Podcast bei iTunes" rel="self" href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=116073210">iTunes abonnieren</a>.</p>
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