Do, 27. Dez. 07

von Markus

Photoshop CS3 Buch

Leider nicht mehr rechtzeitig vor Weihnachten, aber noch 2007 ist es eingetroffen: Mein erstes Buch.

»Adobe Photoshop CS3 – Die Workshops für Einsteiger« richtet sich – wie der Titel schon sagt – zunächst an Einsteiger. Es wäre aber nicht mein Buch, wäre es nicht zum Bersten voll mit Tipps, Tricks und Theorie, die auch versierte Benutzer gut gebrauchen können.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle besonders bei meinem Schatz, die viele Wochenenden auf mich verzichtet hat, und bei Ruth Lahres für die gute Betreuung von Seiten des Verlages. Wir wollten mit dem Buch unbedingt noch im Dezember raus, und da blieb in letzter Minute nicht mehr die Muße für ein Vorwort.

Alle die das Buch lesen werden und Fragen haben oder konstruktive Kritik anzumerken wollen, möchte ich bitten, mir diese zukommen zu lassen. Es wird von mir auch ein Workshop-Buch zu Photoshop CS3 geben, und Verbesserungsvorschläge sind für dieses Werk auf jeden Fall willkommen. :-)

Ein komplettes Inhaltsverzeichnis gibt es bei Galileo-Design, wo man sich auch eine Leseprobe herunterladen und das Buch bei Gefallen auch gleich bestellen kann. Allen Lesern wünsche ich schon einmal viel Spaß beim Lesen, viel Erfolg beim Lernen und viel Inspiration bei der Umsetzung des Gelernten.

Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Mo, 17. Dez. 07

von Markus

In Profil konvertieren

Wer Bilder im Internet veröffentlichen, und dabei auf Helligkeit und Farbe achten will, wird früher oder später entdecken, dass verschiedene Programme, unterschiedliche Betriebssysteme und vor allem alle Monitore, Farben anders darstellen. Das liegt einerseits daran, dass nicht jedes Programm und nicht jeder Monitor, dieselbe Anzahl an Farben darstellen kann. Manche haben einen größeren Farbraum – können mehr und leuchtendere Farben darstellen – als andere. Wer Fotos im Internet, beispielsweise bei Flickr, veröffentlichen will, kommt dabei – ob er will, oder nicht – nicht darum herum, bei der Präsentation seiner Bilder, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen.

Für die Veröffentlichung von Bildern im Internet, heißt der kleinste gemeinsame Nenner sRGB. Ich möchte jetzt nicht lang und breit darauf eingehen, was die Hintergründe dazu sind, sondern Ihnen lediglich verraten, was Sie mit Ihren Bilder machen sollten, bevor Sie sie im Internet veröffentlichen (wobei Sie für diese Lösung Photoshop brauchen).

Öffnen Sie das Bild in Photoshop und wählen Sie im Menü BearbeitenIn Profil umwandeln. Stellen Sie im darauf folgenden Dialog unter ZielfarbraumProfil ein sRGB Profil ein und beachten Sie, dass Priorität auf Perzeptiv steht. Bestätigen Sie diese Einstellung dann mit OK.

Es ist möglich, dass Ihr Bild danach etwas weniger leuchtend wirkt. Aber das ist eben der kleinste gemeinsame Nenner. Behalten Sie auf jeden Fall immer das Original.

Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Mi, 12. Dez. 07

von Markus

Pixelmator

Nachdem ich mir Pixelmator schon vor einigen Monaten, bei der Vorankündigung der Beta-Version, als Lesezeichen vorgemerkt habe, hat es jetzt doch einige Zeit gedauert, bis ich mir das Programm einmal ansehen konnte. Nun habe ich es als Demo geladen und ein bisschen getestet. Mein erster Eindruck: Ich bin Beeindruckt!

Bitte jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen: Wer Pixelmator mit Photoshop vergleicht, kann auch gleich den neuen Fiat 500 mit einem Ferrari vergleichen, was jetzt wertungsfrei ist – für den Großteil der Menschheit, mag der Fiat das passendere Auto sein, und zwar nicht nur wegen des Preiszettels.

Stichwort Preiszettel: Da ist Pixelmator mit ca. 42 Euro ein absolutes Schnäppchen, gegen den gigantischen Adobe-Goliath, für den man auch in der Basisversion über 1.000 Euro auf den Ladentisch blättert. Aber genug gelabbert.

Was kann Pixelmator?

Natürlich nur einen Bruchteil dessen, was Photoshop kann. Aber diesen Bruchteil scheint das Programm locker und leicht aus dem Ärmel zu schütteln. Die Flüssigkeit, mit der sich der Emporkömmling bedienen lässt, lässt einen erahnen, welche Pfunde Photoshop mit sich herum schleppt – in Pixelmator fühlt sich alles viel leichter an. Besonders beeindruckend für mich: Drucksensitive Stifte und Grafiktabletts werden unterstützt, und auch hier vermittelt das Programm ein Gefühl besonderer Leichtigkeit.

Es sind einige Filter vorhanden, aus Photoshop bekannte Basiswerkzeuge arbeiten mit Photoshop-Shortcuts, Auswahlen lassen sich als Masken speichern, es gibt Ebenenmasken, der Benutzer hat über eine eigene Palette Zugriff auf die iPhoto-Bibliothek, …

Alles wirklich nett. Nett, wie die sehr schön gestaltete Oberfläche, wobei ich mich allerdings frage, ob die transparenten Paletten wirklich eine gute Idee sind. Immerhin hat man am Mac immer einen Haufen an Fenstern im Hintergrund, und oft auch eine Menge an Geraffel am Schreibtisch (ich muss dann auch gleich mal wieder aufräumen, fällt mir ein) – nun ja, immerhin gibt es einen Vollbildmodus.

Für wen ist das Programm geeignet?

Zuerst, für wen es nicht geeignet ist: Für Leute die Ihre Bilder in CMYK konvertieren müssen, um die Daten an Druckereien zu übergeben. Das heißt aber nicht, dass man abseits der professionellen Druckvorstufe nicht damit arbeiten könnte, denn immerhin könnte InDesign Daten ja bei der Ausgabe als PDF direkt in CMYK konvertieren. Außerdem ist der Tag nicht mehr so fern, an dem wir alle RGB-Bilder an die Druckereien übergeben werden – zumindest hoffe ich das.

Neben der CMYK-Integration fehlen auch Werkzeuge, um Pfade zu zeichnen. Natürlich ist auch das relativ. InDesign kann mit Transparenten Ebenen arbeiten, und die kann Pixelmator erstellen. Aber vergessen wir einmal die professionelle Druckvorstufe und denken an den Gelegenheits-Bildbearbeiter. Für den kann Pixelmator eine absolut überlegenswerte, leichte, leichtfüßige und preiswerte Alternative sein, um in die Bildbearbeitung einzusteigen. Auch wenn man langfristig Photoshop im Visier hat – die Grundlagen der Bildbearbeitung lassen sich hier ausgezeichnet lernen.

Man könne sich keine 1.000 Euro für eine Bildbearbeitungssoftware leisten, ist also in Zukunft keine Ausrede mehr, um Photoshop zu klauen! Pixelmator ist das Einsteiger-Photoshop im Westentaschenformat! :-)

Bei Interesse eurerseits und Zeit meinerseits, kann ich ja mal einen Pixelmator-Podcast aufnehmen. Man wird sehen.

Link: pixelmator.com

Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Mo, 15. Okt. 07

von Markus

Autor: Markus Kategorien:
Bildbearbeitung
Kommentare: 0

In den letzten Tagen stolpere ich über einen 10-Tipps-Artikel, nach dem anderen (ich habe auch einen 100-Tipps-Artikel gefunden, aber daraus möchte ich nur den wichtigsten zitieren: »Schreiben Sie eine 100-Tipps-Liste!« ). Diesmal geht’s nicht um die Aufnahme selbst, sondern um die Nachbearbeitung:

  1. Kalibrieren Sie Ihren Bildschirm oder verschwenden Sie keine Zeit an einen Blindflug in der Bildbearbeitung!
  2. Bearbeiten Sie Ihre Bilder in dieser Reihenfolge:
    1. Sicherungskopie anlegen;
    2. Beschneiden;
    3. Tonwertkorrektur
    4. Farbkorrektur;
    5. Rauschen reduzieren / Schärfen;
    6. Speichern und Backup-Kopie speichern.
  3. Wenn Sie scharfzeichen, machen Sie es behutsam und zuletzt
  4. Wenn Sie nicht sicher sind ob das Bild gut ist, fragen Sie Andere nach ihrem Eindruck
  5. Speichern Sie bearbeitete Bilder nicht als JPEG
  6. Verändern Sie nie die Auflösung von Originalen
  7. Wenn Sie ein Bild ausdrucken, reduzieren Sie das Bild vor der Ausgabe auf das Format des Ausdrucks; verwenden Sie dazu eine Auflösung von 300DPI, aber nicht mehr (weil mehr nicht mehr bringt)
  8. Werfen Sie schlechter Bilder weg, aber versuchen Sie sie zu retten, wenn sie einen einzigartigen Moment in Ihrem oder den Leben Ihrer Freunde wiedergeben
  9. Führen Sie sensible Bildbearbeitung (Scharfzeichnen, Tonwertkorrektur, Farbkorrektur, etc.) immer in der 1:1-Ansicht (100%-Ansicht) aus
  10. Vergessen Sie nie ihr Publikum

Der Originalartikel ist bei edityourdigitalphotos.com erschienen und hier sehr frei von mir übersetzt worden.

Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...