Tue, 17. Aug. 10
Autor: Markus Kategorien: Apps, Tools & Programme Kommentare: 0

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Manchmal geht mir das Rumgeschiebe von Fenstern im Mac-Finder schon etwas auf den Keks. Also habe ich mich in den letzten Jahren immer wieder nach Erweiterungen umgesehen, die den Zustand etwas verbessern können. Zuerst möchte ich die Lösung vorstellen, die mir im Moment am attraktivsten erscheint, auch wenn ich sie noch nicht lange im Einsatz habe.

Divvy

Ich will gar nicht lange versuchen, den Divvy-Ansatz zu beschreiben. Am besten ihr seht euch den Screencast des Entwicklers an.

Also abgesehen davon, dass ich die kehlige Stimme des Entwicklers phantastisch finde, gefällt mir auch das Programm sehr gut. Ich war zunächst etwas skeptisch, weil ich mehr auf eine Lösung, die sich über Shortcut bedienen lässt, aus war. Aber Divvy hat seine Stärke in der intuitiven Bedienung.

Optimal Layout

Nicht intuitiv erschlossen hat sich mir Opimal Layout. Das Programm folgt zunächst einem ähnlichen Ansatz, wie ein Task-Manager, ermöglicht es aber durch Auswahl über Tastatur Fenster auf unterschiedliche Art auf den Bildschirm zu verteilen.

Im Screencast fand ich den Ansatz ansprechend und vernünftig. In der Praxis musste ich aber immer darüber nachdenken, was ich denn nun drücken muss – welchen Shortcut – damit am Ende herauskommt, was rauskommen sollte. Für mich hat Optimal Layout den Arbeitsfluss mehr gebremst als beschleunigt und deshalb habe ich es nach wenigen Wochen wieder aufgegeben. Das Programm mag für Benutzer interessant sein, die die Maus kaum mehr zur Hand nehmen, aber als Grafiker ist für mich die Maus so wichtig wie die Tastatur und Optimal Layout ist nicht das Richtige für mich.

TotalFinder

TotalFinder brachte das zum Finder, was ich für die Lösung für den Umgang mit Finder-Fenster hielt – Tabs! Leider sind diese Ordner für Fenster, die im Browser so nützlich sind, in meinem Augen im Finder ziemlich überflüssig, da man eher mehrere Fenster nebeneinander benötigt, als verschachtelt hintereinander. Darüber hinaus – ich kann mir nicht helfen – die Tabs sind sowas von hässlich, das ertrage ich in meinem Finder einfach nicht.

PathFinder

PathFinder setzt nicht auf dem Finder auf, sondern ist ein eigenständiges Programm, das den Finder ersetzen. PathFinder hat viele nützliche und clevere Funktionen, aber wie das ist mit dem Mehr an Funktionen – sie führen meist zu einem Weniger an Benutzerfreundlichkeit.

Fazit

Der Finder ist vielleicht nicht perfekt wie er ist, aber für mich ist derzeit keine besser Alternative sichtbar. Divvy scheint mir eine sinnvolle Erweiterung zu sein, die den Mac dort ergänzt, wo er ohnehin schon glänzt: In der intuitiven Bedienung.

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Mon, 16. Aug. 10

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Vor einer Woche habe ich in einem Artikel die eine Hälfte des Geheimnisses meiner flotten Publikation von Fundstücken auf Visuelle Inspiration vorgestellt, den Feedreader Vienna. Hier ist die zweite Hälfte, die es mir ermöglicht Fundstücke in oft weniger als einer Minute zu publizieren, der WordPress-Editor MarsEdit.

Schnell erklärt läuft das Ganze so: Entdecke ich beim Stöbern in Vienna in meinen Feed-Abos ein interessantes Fundstück, brauche ich das JPEG-Bild lediglich auf ein sogenanntes Dropplet zu ziehen, das ich in Photoshop erstellt und im Dock meines Macs abgelegt habe – Photoshop wandelt das in ein für mein Blog optimales Format um und legt es im Download-Ordner ab, der ebenfalls im Dock positioniert ist. Von da aus kann ich es dann direkt in einen MarsEdit-WordPress-Artikel ziehen und mit weiteren Informatinen ergänzen.

Etwas HTML-Kenntnisse sind notwendig, um mit MarsEdit sinnvoll arbeiten zu können, aber wer ein WordPress-Blog betreibt, bringt wahrscheinlich auch das Bisschen HTML zusammen. Für mich ist jedenfalls klar, dass ich ohne MarsEdit Visuelle Inspiration nicht so betreiben könnte (und ohne Vienna).

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Mon, 09. Aug. 10

PSCS5_Kap12_001.jpg

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich Bücher schreiben, Seminare halten, Grafikdesign-Jobs unter einen Hut bringe, und dabei noch Zeit finde visuelle Glanzstücke aufzuspüren und zu publizieren, Artikel zu schreiben und zu posten, und Podcasts aufzunehmen und online zu stellen.

In einem 8-Stunden-Tag geht es natürlich nicht. Doch neben Begeisterung an der Sache ist vor allem effiziente Software ausschlaggebend es auf die Reihe zu bekommen. Für das Sammeln von Inspiration und das Aufspüren von Fundstücken für meinen zweiten Blog, Visuelle Inspiration, ist für mich vor allem der Feedreader Vienna unverzichtbar.

Wer Inhalte im Internet publiziert kann diese, neben der visuellen Aufbereitung für die normale Website oder den Blog, auch als Feed zur Verfügung stellen. Mit Feedreadern lassen sich diese Feeds von Besuchern abonnieren. Feedreader erkennen neue Veröffentlichungen der Quellen und stellen sie in roher, unformatierter Darstellung Brocken für Brocken, Artikel für Artikel dem Abonnenten zur Verfügung.

Ein solcher Feedreader ermöglicht es also den Überblick über Dutzende Quellen zu behalten, weil man immer nur die Meldungen dargestellt bekommt, die seit dem letzten Aufruf des Readers neu veröffentlicht wurden.

Vienna ist ein großer Teil des Geheimnisses, weshalb es mir gelingt, trotz der vielen Projekte die ich verfolge, immer noch Zeit für Visuelle Inspiration zu haben – ich muss nicht den ganzen Tag durch’s Internet surfen, meine Fundstücke zu ergattern, sondern widme mich ein paar mal die Woche eine halbe Stunde der Inspiration. Ich habe einige andere Möglichkeiten Feeds zu abonnieren versucht, habe ursprünglich mit der Feedreader-Funkton von Safari begonnen (Opera und Firefox können es übrigens auch), aber die Effizienz mit der ich mit Vienna die Quellen durchstöbern kann, bleibt bisher unerreichbar – und besser kann ich’s mir auch kaum vorstellen.

Im angehängten Screecast zeige ich ein paar der Funktionen des Programms.

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Mon, 26. Jul. 10

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Eines meiner wichtigsten Mac-Zusatzprogramme ist sicherlich DragThing. Ich weiß schon gar nicht mehr wie lange es schon zu meiner fixen Ausstattung auf all meinen Macs gehört.

DragThing ist zuerst einmal ein Programm, über das man Programme, aber auch Ordner und Dokumente, mit einem Klick aus einem Dock (oder auch aus mehreren Docks heraus, wenn man will) starten kann. Da ich aber sehr viel mit Shortcuts und über Tastatur arbeite, wäre das noch lange kein Grund für mich DragThing zu nutzen. Was DragThing jedoch unverzichtbar für mich macht, ist der Umstand, dass man jedem DragThing-Objekt – also Programmen, Ordnern, Dokumenten, etc. – einen Shortcut zuweisen kann.

Ich nutze dabei meist, die am Mac nur in wenigen Programmen genutzte ctrl-Taste um Programme jederzeit schnellstens öffnen zu können. ctrl+S öffnet so zum Beispiel Safari, ctrl+D öffnet InDesign, ctrl+T iTunes, ctrl+M Mail ctrl+U MarsEdit, ctrl+L TwitterFone und so weiter.

Natürlich kann ich über diese Shortcuts auch zwischen Programmen springen, ohne mich unter einem dutzend offener Applikationen im Dock orientieren zu müssen.

DragThing kostet $ 29,– und ist jeden einzelnen Cent wert.

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