Capture One: Katalog und Bildimport

Nachdem ich in den ersten beiden Episoden die Arbeit mit Sitzungen beschrieben habe, steige ich in dieser in die Arbeit mit Katalogen ein und starte mit der Beschreibung des Bildimports.

Capture One: Sitzungsordner

In der zweiten Episode der Serie zu den Grundlagen von Capture One erkläre ich das Prinzip der Sitzungsordner und wie man mit einer Sitzung Bilder verwalten kann.

Capture One: Sitzung einrichten

Mit diesem Video starte ich eine Workshop-Serie zur Vermittlung der Capture One Grundlagen. In der ersten Episode geht es um das Einrichten einer Sitzung.

Affinity Photo: HDR, Tonemapping und Panorama

In diesem Workshop bauche ich zwei HDR-Aufnahmen aus jeweils drei Belichtungen zusammen, entwickle sie in der Tonemapping Persona mit Hilfe von zwei Vorgaben und vereine die HDRs zu einem Panorama.

Affinity Photo: HDR und Geisterbilder

Seit ich mein Workshop-Buch über Affinity Photo veröffentlicht habe, hat sich die Art wie man in HDR-Bildern Geisterbilder manuell retuschieren kann verändert. Es geht zwar um einen einzigen Klick, aber herauszufinden wo dieser gesetzt werden muss ist eine Herausforderung. In diesem Workshop erkläre ich was im Unterschied zur Erklärung in meinem Buch erforderlich ist.

Photoshop CC 25: Motiv auswählen

Adobe hat mit einem kleinen Update im Januar Photoshop eine (relativ) große neue Funktion spendiert: Hinter »Motiv« verbirgt sich eine Funktion die auszuwählende Bildelemente automatisch erkennt und markiert. Das funktioniert überraschend gut und erzielt in der Regel bessere Kanten als es das Schnellauswahlwerkzeug vermag. Außerdem ist die Dosierung von »Farben dekontaminieren« zurück gekehrt.

Warum die Olympus OM-D E-M1 optimal für mich ist

Vor einigen Tagen habe ich einen ausgiebigen und interessierten Blick auf die Panasonic Lumix G9 geworfen. Wie berichtet reizten mich das LCD-Display an der Oberseite sowie dedizierte Schalter für AF-Modus und Serienbild. Gerade die Schalter zum Umschalten von Einzel- auf Serienbild sowie für AF-Modus/MF meinte ich bei Olympus immer zu vermissen. Ich habe dazu gelernt.

Nun sollte man wissen wie ich fotografiere um zu verstehen wie ich zu meinen Bewertungen komme. Ich bin vor Jahren von Vollformat auf MFT umgestiegen weil ich primär auf Achse fotografiere. Seit Langem begleiten mich dabei zwei Kameras: In der Regel eine mit Weitwinkelzoom und eine mit Standard- oder Telezoom. Inklusive Getränkeflasche und was sonst noch so mit muss, drücken Vollformat DSLRs dabei ganz schön auf die Schultern (um rasch reagieren zu können hänge ich beide Kameras um und transportiere keine im Rucksack). Das MFT-System stellt diesbezüglich eine deutliche Erleichterung dar.

Natürlich bieten größere Gehäuse mehr Platz für Bedienelemente, doch wenn ich Volumen und Gewicht dagegen auf die Waage lege, wiegt für mich der Vorteil eines kompakteren Bodys einfach mehr. Ohnehin bieten Kameras wie die E-M1 und G9 mehr Bedienelemente bzw. Funktionstasten als ich bauche.

Meine Kameras sind heute so konfiguriert, dass ich am vorderen Einstellrad die Blende einstelle und am hinteren die Belichtungskorrektur bzw. Zeit. Die üblicherweise zur Belichtungskorrektur voreingestellte Taste nutze ich nicht (und ich habe bis heute nicht verstanden, weshalb das bei den meisten Kameras Standard ist). Daneben nutze ich eine Funktionstaste um die Empfindlichkeit zu justieren, eine um das AF-Feld zu aktivieren – das Verschiebend des Feldes nehme ich dann über vorderes/hinteres Einstellrad vor – und eine Taste um das AF-Feld wieder auf Home (Mitte) zu schicken, wobei ich Letzteres nur belegt habe weil ich genügend FN-Tasten habe, nicht weil ich es als Notwendigkeit empfinde. Alle anderen Einstellungen wechsle ich über zwei speziell konfigurierte Benutztermodi (C1 und C2).

Mit der E-M1 II bin ich in der Regel auf Vogeljagd. Sitzt oder steht ein Vogel nutze ich Einzelautofokus, ein Messfeld und Einzelbild. Für Vögel im Flug nutze ich kontinuierlichen AF, neun Messfelder und Serienbild mit sieben Aufnahmen die Sekunde. Mittels dieser beiden Konfigurationen kann ich in einem einzigen Augenblick die Konfiguration der Kamera wechseln um auf Motive zu reagieren – sitzende Vögel warten nicht, bis sie geschossen wurde, fliegende schon gar nicht. Erst nach dem Test der G9 wurde mir der Vorteil von Olympus’ Verzicht auf dedizierte Bedienelemente zum Wechseln des AF-Modus sowie Wechseln zwischen Einzelbild/Serienbild bewusst: Das Wechseln Mittels des Costumer-Modus ist bei allem das über Hardware gesteuert wird nicht möglich, zumindest wenn sich Hard- und Software-Einstellung nicht widersprechen soll.

Mit zwei Kameras umhängend ist der Gewichts- und Volumensunterschied zwischen E-M1 II und G9 für mich keineswegs irrelevant, schließlich bin ich so durchaus auch mehrere Stunden auf Achse. Hinzu kommt, dass mir die Olympus mit ihrem Tiefen Griff deutlich besser, sicherer und bequemer in Händen liegt, als der breite aber im Vergleich flache Griff der Panasonic – mit dem M.Zuiko 300mm ƒ4 Pro an der Kamera ein deutlicher Unterschied.

Nun möchte ich mit diesem Bericht keinesfalls die G9 schlecht schreiben. Wie im Bericht über sie zusammengefasst halte ich sie für eine exzellente Kamera und auf Augenhöhe mit der E-M1 II – es ist reine Geschmacksache ob man die eine oder andere besser findet. Für meinen Geschmack wiegen einfach LCD-Display und andere Bedienelemente den Vorteil des für mich optimal geformten E-M1-Bodys nicht auf und der riesige elektronische Sucher ist zwar beeindruckend, doch praktisch konnte ich keinen Vorteil gegenüber dem E-M1-Sucher feststellen.

Die einzigen beiden Dinge die mir an der G9 tatsächlich besser gefallen haben als an meiner E-M1 ist der Joystick zur Auswahl des AF-Messfelds sowie die Möglichkeit mit der ISO-Empfindlichkeit gleichzeitig auch das Maximum für Auto-ISO ändern zu können.

Dem gegenüber haben meine Recherchen ergeben, dass die E-M1 bei der Fokussierung die Nase vorne haben dürfte. Sämtliche Tests die ich gelesen und angesehen habe ziehen das Fazit, dass die G9 diesbezüglich bestenfalls auf Augenhöhe mit Olympus’ Flaggschiff steht, die meisten ordnen sie etwas dahinter ein. Und soweit ich mitbekommen habe auch nur dann, wenn Panasonic-Objektive eingesetzt werden. Panasonics Depth from Defocus Technik arbeitet nich mit Linsen von anderen Herstellern. Schlechte Karten bei mir, da ich überwiegend Olympus-Objektive im Einsatz habe. Hinzu kommt, dass die meisten Kommentatoren das Verhalten der Kamera beim Einsatz von DFD als Gewöhnungsbedürftig bis »it can drive you crazy« beschreiben.

Fazit also nach meinem Text der G9: Die E-M1 ist die ideale Kamera für mich. FÜR MICH.

Lumix G9 im Vergleich zur OM-D E-M1 II

Das schöne an Micro FourThirds ist, dass man ein System nutzt für das zwei Hersteller sehr unterschiedliche Kameras bauen. Eine Nikon ist eine Nikon, eine Canon ist eine Canon und eine Sony ist eine Sony. Doch eine Panasonic ist keine Olympus. Das heißt, wenn man mit dem einen Hersteller nicht mehr glücklich ist, kann man zum anderen wechseln ohne das System wechseln zu müssen. Oder man kann zwei sehr unterschiedliche Kamerakonzepte mit denselben Objektiven nutzen.

Ich persönlich konnte mich immer besser mit Olympus anfreunden, finde aber ebenso interessant was Panasonic macht. So auch das neue Flaggschiff in Panasonics Fotokamera-Lineup, die Lumix G9. Diese zeigt Eigenschaften die sie mir als Zweit- oder als Alternativkamera zur E-M1 II durchaus attraktiv erscheinen lässt.

Zunächst einmal sticht mir das LCD-Display auf der Oberseite ins Auge. Etwas, das ich von meinen DSLR gewohnt war. Bis ich es jetzt zum ersten Mal an einer Spiegellosen sah, war mir nicht bewusst, dass ich es vermisse. Meist fotografiere ich mit dem Sucher und habe das Display nach innen geklappt. Um mich über die Einstellungen zu informieren, muss ich einen Blick in den Sucher werfen. Keine Frage, dass ein LCD-Display einen Mehrwert darstellen würde.

Noch bei weitem interessanter ist der Joystick, denn die G9 in sehr guter Erreichbarkeit des Daumens platziert hat, und mit dem sich das AF-Messfeld in perfekter Effizienz und völlig intuitiv verschieben lässt. Nachdem ich es einmal probiert habe, kann ich nicht mehr verstehen, wieso nicht jede Kamera mit so etwas ausgestattet ist. Zusätzlicher Bonus: Ist das AF-Messfald mit dem Stick aktiviert, lässt sich über den Multifunktionswähler die Größe bzw. die Anzahl der Messfelder justieren. Bedienerfreundlichkeit par excellence.

Und noch etwas, das gleichermaßen schlicht und genial ist: Nach Drücken des ISO-Knopfes kann ich über das hintere Einstellrad die Empfindlichkeit, mit dem vorderen die maximale Empfindlichkeit für die ISO-Automatik einstellen. Eine Kombination, die ich, nachdem ich sie einmal gesehen habe, bei jeder Kamera vermissen werde, die das nicht hat.

Leider finde ich an der Kamera nicht nur Highlights, sondern auch Vieles, mit dem ich mich nicht anfreunden kann. Die G9 ist groß, schwer und fühlt sich für mich klobig an. Ich fühle mich an meine DSLRs erinnert, die ich zwar auch gerne genutzt habe, die ich aber ebenso gerne hinter mir ließ, nach dem ich zum ersten Mal die für mich perfekt in Händen liegende OM-D E-M1 II in Händen hatte. Deren schmaler und tiefer Handgriff scheint mir die perfekte Form zu haben, und der breitere und weniger tiefe Griff der G9 fühlt sich für mich nicht annähernd so gut an.

Zwar vermittelt die G9 einen soliden Eindruck und ich habe keine Zweifel, dass sie kaum weniger gut gegen die Elemente abgedichtet ist, als die E-M1, doch Olympus’ Kameras fühlen sich für mich immer etwas solider an – und Look and Feel sind für mich keine belanglosen Faktoren.

Ein schlechtes »Feel« empfinde ich bei Panasonic immer besonders bei den Einstellrädern. Während ich von der Materialanmutung, dem Widerstand und dem deutlich spürbaren Einrasten der Räder nichts besseres kenne als Olympus, vermitteln mir Panasonics Räder immer einen billigen Plastikeindruck – das ist bei der G9 nicht anders.

Die Bedienbarkeit des hinteren Einstellrads scheint mir etwas unglücklich durch die Auswulstung für den Daumen behindert, die Platzierung des vorderen hinter dem Auslöser empfinde ich ebenfalls nicht als ideal. Nichts, woran man sich nicht gewöhnen könnte. Aber Olympus scheint hier doch die perfekteren Lösungen gewählt zu haben. Das vordere Einstellrad umschließt den Auslöser – einen kürzeren Weg zwischen Einstellen und Auslösen gibt es nicht. Das hintere könnte bei den OM-Ds für den Daumen kaum logischer platziert sein.

Was mir an der G9 zunächst ideal erschien, ist die Platzierung des Ein-/Aus-Schalters. Bei Olympus befindet sich dieser seit der E-M1 links des Auslösers und das heißt, dass ich die Kameras nicht mit einer Hand einschalten kann. Schlechte Lösung!

Bei der G9 umschließt der Schalter den Auslöser. Mehrfaches versehentliches Ausschalten der Kamera, weil ich versucht hatte die Blende zu ändern, machte mir bewusst, was sich bei Olympus an dieser Stelle befindet: Das vordere Einstellrad. Die Erkenntnis dieser Erfahrung: Den Ein-/Aus-Schalter hätte ich bei Olympus gerne so platziert, dass ich ihn gut erreichbar mit der rechten Hand bedienen kann. Doch wenn ich wählen muss, ob ich um den Auslöser das Einstellrad oder Ein/Aus haben möchte, dann entscheide ich mich klar für das Einstellrad.

Als besonderes Highlight wird an der G9 der besonders große und hoch aufgelöste elektronische Sucher angepriesen, der im Moment das beste sein dürfte, was am Markt zu finden ist. Es ist keine Frage, dass er beeindruckend ist. Einen praktischen Vorteil gegenüber der E-M1 habe ich beim Vergleich jedoch nicht feststellen können. Tatsächlich erschien mir das Sucherbild der G9 beim Einsatz im Sonnenschein deutlich dunkler als bei der E-M1 (zu dunkel), wofür ich allerdings keine Erklärung habe. Fazit E-Sucher: Nice to have aber kein Must have.

Die paar Stunden die ich die G9 neben der E-M1 II bei einem Rundgang genutzt habe, sind natürlich kein gezielter Vergleichstest. Doch für mich ging es auch nur um die Frage wie sich die Kamera für mich anfühlt und ob ich sie mir neben der E-M1 vorstellen kann.

Die klare Antwort lautet: Nein! Die G9 hat ein hervorragendes Bedienkonzept. Aber ihre Größe und ihr Volumen sind für mich ein No-go, das mir den Sinn weshalb ich MFT nutze ad absurdum führt. Die Details in denen mir die G9 besser gefällt als die E-M1 wiegen niemals das perfekte Handling des Olympus Bodys auf.

Das AF-System der G9 wird als exzellent gepriesen und soll sogar mit dem exzellenten E-M1-AF-System gleichziehen, manche behaupten sogar daran vorbei ziehen können. Allerdings nur wenn man Panasonic-Objektive verwendet. Mit diesen kann die Kamera die sogenannte Depth-from-Defocus-Technik nutzen. Bei Objektiven anderer Hersteller funktioniert diese Technik nicht.  Ein Problem für mich, der zwar auch Lumix-Objektive nutzt, aber mehrheitlich doch welche von Olympus.

Leider hatte ich keine Möglichkeit den Fokus an tatsächlich schwierigen Motiven – fliegenden Vögeln – zu testen. Doch die Tests die ich machen konnte haben mich nicht überzeugt. In einigen Situationen hat der AF der G9 völlig daneben und auf den Hintergrund fokussiert. Die E-M1 die daneben Einsatz fand – wenn auch mit einem anderen Objektiv – zeigte diese Probleme nicht.

Noch rätselhafter ist mir, dass ich bei einer Serie von Aufnahmen eines Vogels in einem schattigen Bereich eines Baumes ungewöhnlich matschige, flaue Aufnahmen erhalten habe – die E-M1 hingegen erzielte in der gleichen Situation mit dem gleichen Objektiv (Panaleica 100–400mm) schöne, kontrastreiche Aufnahmen.

Mein Fazit nach einem Wochenende G9: Die Kamera hat ein extrem durchdachtes und effizientes Bedienkonzept, das meine Olympus’ absolut in den Schatten stellt und alle Schwächen bei Olympus nur zu deutlich offen legt. Sie hat mehr Knöpfe als ich jemals brauchen werde und vermittelt den Eindruck, dass ich jede nur denkbare Kombination an Einstelloptionen individualisieren und konfigurieren kann – bei Olympus stoße ich im Detail immer wieder auf kleine aber unüberwindbare Hindernisse.

Allerdings hat sie auch eine Größe, ein Gewicht und eine für mich klobige Gestaltung, die sie für mich inakzeptabel macht. Der Eindruck den ich von der Fokussierung habe und die matschige Bildqualität in einer Situation, in der die E-M1 mit demselben Objektiv sehr schöne Bilder lieferte, haben ebenfalls Zweifel gesät, ob ich mit der Kamera glücklich werden könnte. Zweifel sind keine gute Basis für eine gute Beziehung – allerdings haben Gewicht, Volumen und Shaping ohnehin schon den Ausschlag gegeben, dass ich mir die Kamera für mich nicht vorstellen kann.

Trotzdem: Wer in Gewicht und Volumen der Kamera kein Hindernis sieht und eine MFT-Kamera mit perfektem Bedienkonzept sucht, sollte einen Blick auf die G9 werfen. Meine Tests bezüglich Abbildungsqualität und Fokussierung waren zu kurz und oberflächlich um ein objektives Urteil zu ergeben.

Mit der OM-D E-M1 II auf Vogeljagd

Der Rotmilan ist nach meiner Meinung einer der schönsten und edelsten Greifvögel – nicht umsonst nennt man ihn auch Königsweihe. Auch wenn er aktuell nicht vom aussterben bedroht ist, wird er in verschiedenen Regionen auf der roten Liste geführt. Im Vorarlberger Rheindelta sieht man ihn relativ häufig, obwohl es im ganzen Bundesland nur etwa 20 Tiere geben soll.

Bilder wie dieses blieben mir längere Zeit verwehrt, nachdem ich den Umstieg von Nikon zu Olympus gemacht habe. Spiegellose Kameras arbeiten beim Autofokus mit Kontrasterkennung, und die ist bislang kaum in der Lage der Phasenerkennung von DSLRs das Wasser zu reichen.

Die Olympus OM-D E-M1 II (Amazon-Affiliate-Link) hat Vögel im Flug wieder erreichbar für mich gemacht. Anders als die meisten anderen Spiegellosen hat Olympus bei ihr Sensoren zum Phasenvergleich auf dem Bildsensor untergebracht und sie ins Spitzenfeld der rasch fokussierenden Kameras gebracht. Der deutlich bessere AF war bei Erscheinen der E-M1 II ausschlaggebend, dass ich das Upgrade von der ersten E-M1 gemacht habe. Und ich habe es nicht bereut – Seit ich die Kamera habe bin ich, wenn immer Zeit und Wetter es zulassen, draußen auf der Vogeljagd.

Olympus OM-D E-M1 Mark II | M.Zuiko 300mm ƒ4 + 1.4 Telekonverter | 420mm | ƒ5.6 | 1/5000s | ISO800 | Software: DxO PhotoLab

Waldohreule

Gerade habe ich die achte Auflage meines Photoshop-Workshop-Buches in Druck gegeben, finde ich mich schon wieder mitten im anderen Projekt an dem ich arbeite: Einen Workshop-Buch über Adobe InDesign. Dessen Druck soll im April erfolgen. Viel zu tun, denn Mitte Januar starten wieder neue Kurse. Zeit zum Bloggen und Video-Tutorials bleibt da keine, denn zwischendurch muss ich einfach raus.

Dann packe ich meine Kameras ein und gehe  mit Andrea auf die Pirsch. Wir sind mittlerweile leidenschaftliche Vogeljäger, und häufig überrascht was es da draußen an gefiederten Gesellen zu entdecken gibt. Eine besondere Freude ist es natürlich, wenn einem so scheue Nachtschattengewächse wie Waldohreulen vor die Linse fliegen und neugierig beäugen, wie sie Schuss um Schuss abgelichtet werden. Dank der hervorragenden Bildstabilisierung von Olympus gelingen solche Aufnahmen bei 840mm KB auch noch bei 1/13 Sekunde Belichtungszeit ohne nennenswerte Verwackelung.

Olympus OM-D E-M1 | M.Zuiko 300mm ƒ4 + 1.4 Telekonverter | 420mm | ƒ5.6 | 1/13s | ISO500 | Capture One Pro