Schärfentiefe – die Zusammenhänge, schnell aber anschaulich

Das Video oben von Filmmaker IQ erklärt aus welchen Variablen sich Schärfentiefe zusammensetzt und wie sie zusammenhängen. Das Ganze ist sehr flott erklärt, und dass es für uns (zumindest mich) in einer Fremdsprache vorgetragen wird macht es nicht einfacher den komplexen Beschreibungen zu folgen, obwohl ich mit der Materie im Großen und Ganzen vertraut bin. Sehr schön aber, wie die optischen Grundlagen mit einfachsten Mitteln – einem Licht und einer Lupe – erklärt werden.

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Ein Gedanke zu „Schärfentiefe – die Zusammenhänge, schnell aber anschaulich“

  1. GANZ guter Film – mit einem Fehler drin: um äquivalente Bilder mit Kameras unterschiedlicher Sensorgrößen zu machen muss die ISO-Zahl mit dem Cropfaktor ZUM QUADRAT eingesetzt werden! Man sieht auch, dass die Belichtung noch nicht ganz stimmt nach dem Anpassen des ISO-Wertes im Film. Es gilt:
    2^L = k^2*100/(t*ISO)
    L = Lichtwert
    Da Verschlusszeit t konstant bleibt, muss ISO zum Quadrat verändert werden, damit L identisch bleibt – weil sich die Blendenzahl k in der Formel quadratisch auswirkt. Beispiel:
    KB: k=9; f=60; ISO=1600
    APS-C: k=6; f=40; ISO=711
    ergibt ca. ein äquivalentes Bild (bei weiter Gegenstandsweite), also: gleicher Ausschnitt, gleiche Schärfentiefe und identisches Rauschen sowie ca. gleiche Belichtung.
    Liebe Grüße – Martin Messmer

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