iPad als Storage Viewer

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Vor einigen Jahren gab es diese Store Viewer, auf die man Fotos von SD- oder CF-Karten laden konnte. Ein sicheres Backup für unterwegs. Die besseren Geräte dieser Klasse waren mit Display ausgestattet, hatten 30GB und mehr und kamen soweit ich mich erinnere meist von Epson. Allerdings lagen die Teile meist jenseits von 500 Euro und ich konnte mich nie zu dieser Investition durchringen. Statt dessen habe ich mich als Notlösung mit meinem iPad rum geplagt. Über den langsamen iPod-Kamera-Connector von Apple dauerte die Übertragung zwar manchmal bis zu einer Stunde und anschließend mussten sowohl Kamera-Akku als auch iPod wieder geladen werden. Aber für ein bis zwei Mal Urlaub im Jahr war diese Notlösung für mich ausreichend.

Heute gibt es Storage Viewer mit 500GB und wohl auch darüber hinaus, allerdings sind dann nach wie vor etwa 500 Euro dafür fällig.

Ich habe mir in der Zwischenzeit ein iPad zugelegt. Das hat zwar nur 32GB in meiner Ausführung und für fleißige Fotografierer kann das schnell einmal eng werden. Allerdings bietet es ein großes, brillantes Display und erlaubt somit ein gutes, schnelles und sicheres vor- und aussortieren von Bildern auf Reisen.

Mit dem Camera-Connector-Kit für iPod von Apple geht das jetzt auch echt flux. Eine 4GB-Karte ist innert weniger Minuten auf das iPad übertragen und auch RAW-Dateien lassen sich dann auch gleich schon in Apples Fotoalbum-App ›Fotos‹ betrachten.

Was jetzt fehlt ist nur noch eine App, die mit Aperture zusammenspielt und das Etikettieren, Bewerten und Verschlagworten der Aufnahmen auf dem iPad erlaubt, noch bevor die Bilder auf den Computer übertragen werden. Von der Möglichkeit der Grundlegenden RAW-Bearbeitung auf dem iPad wollen wir anschließend sprechen.

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5 Gedanken zu „iPad als Storage Viewer“

  1. Ich glaub in Deiner Überschrift hat sich ein T davongeschlichen – es soll doch bestimmt „sTorage viewer“ heißen, oder?

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