Fri, 17. Jun. 11

Mein Blog macht jetzt einmal Sommerpause. Die Zeit werde ich nutzen meine Fotoschule »Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt« als Buch zu verlegen. Dabei werde ich diesmal den Weg des Eigenverlages via »Books ond Demand« setzen. Die Preiskalkulation hat ergeben, dass das Werk bei bescheidenem Umfang nicht ganz billig werden wird und bei circa 200 Seiten vierfarbig zwischen 45,– und 50,– Euro kosten muss. Wahrscheinlich keine Voraussetzung für einen Bestseller. Aber ich glaube an das Konzept und will es auf den Markt bringen, auch wenn es mehr aus Leidenschaft geschieht, denn aus Wirtschaftlichkeit.

Die Fotoschule hier im Netz macht mit dem Blog Sommerpause und wird im Herbst fortgesetzt.

Die Karten für den Videopodcast zu InDesign stehen schlecht. Die Umfrage hier im Blog hat ergeben, dass das Interesse an solchen Video-Tutorials bei meinen Besuchern ganz offensichtlich sehr gering ist. Sieht also aus, als wäre es verschwendete Zeit diesen Faden weiter zu verfolgen.

Keine Sommerpause macht mein zweiter Blog »Visuelle Inspiration« – mein Lesezeichenbuch für interessante Fundstücke zu Grafikdesign, Typografie, Schriften, Videos und Gestaltung generell.

Upshot9pdwpb1i

Ebensowenig macht meine Facebook-Seite »mwDesignworks« Sommerpause. Dort laufen meine Aktivitäten in meinen beiden Blogs, bei Twitter und Flickr zusammen.

Upshotenzut3ke

Eines der Projekte, das mich im Sommer, neben meinem Buch, beschäftigen wird, ist der Ausbau der Kommunikation der epos|akademie im Internet und in sozialen Netzwerken. Die Facebook-Seite der Akademie ist seit einigen Tagen verfügbar und freut sich auf zahlreiche Freunde.

Upshotxkbeou6r

Kommentare: 0 (schreib einen ersten Kommentar)
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Wed, 15. Jun. 11

In dieser Episode geht es um das Platzieren von Bildern in einem Satzspiegel.

Get Quicktimein iTunes abonnieren

Kommentare: 0 (schreib einen ersten Kommentar)
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Fri, 10. Jun. 11

Fotoschule onLine - Kreative Digitalfotografie verständlich erklärt

Wer ›Belichtung‹ hört und an ›Belichtung‹ denkt, hat wahrscheinlich zuallererst die Belichtungszeit im Kopf. Allerdings ist das nur ein Faktor der Belichtung. Aber was ist Belichtung überhaupt?

Duden und Brockhaus beschreiben Belichtung sinngemäß als »Vorgang, bei dem Licht auf eine lichtempfindliche Schicht einwirkt«.

Ziel des Fotografen ist es in der Regel die lichtempfindliche Schicht – einen lichtempfindlichen Analogfilm oder einen Bildsensor – so zu belichten, dass ein Motiv vor der Linse optimal wiedergegeben wird. Der Fotograf sucht dazu nach einer korrekten Belichtung. Aber was ist eine korrekte Belichtung?

Korrekte Belichtung ist einmal vor allem etwas: Relativ! Zwar könnte man rein technisch betrachtet einschränken, dass ein korrekt belichtetes Bild weder unter- noch überbelichtete Bereiche aufweisen darf. Aber streng nach diesem Kriterium zu urteilen würde viel zu eng greifen.

Korrekt belichtet 2

Dieses Bild beinhaltet weder unter- noch überbelichtete Bereiche.

Korrekt belichtet 1

Dieselbe Szene mit anderer Belichtungseinstellung mit anderer Belichtungseinstellung.

Die beiden Bilder oben wurden mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen entwickelt. Beide enthalten weder unter- noch überbelichtete Bildbereiche.

Unter- und Überbelichtet | Von Unterbelichtung kann man sprechen, wenn ein Bildbereich absolut keine Zeichnung mehr enthält, sondern eine mehr oder weniger große, rein schwarze Fläche bildet. Dem entgegen gesetzt spricht man von Überbelichtung, wenn ein Bildbereich rein weiß ist und ebenso keine Struktur oder Zeichnung enthält.

Technisch betrachtet kann man den beiden oberen Bildern keine Mangel nachsagen. Da das Motiv eine Landschaft im Nebel zeigt, spiegelt der geringe Kontrast – was ansonsten gerne als fotografischer Fehler betrachtet wird – lediglich die milchige Stimmung der Szene. Ob man die hellere oder dunklere Entwicklung des Motivs als gelungener und korrekter empfindet, liegt im Auge des Betrachters. Objektive Kriterien mit denen man das eine oder das andere als richtiger identifizieren könnte, gibt es hier nicht.

Motive, wie die vorangegangene Nebelszene, bieten dem Fotografen ordentlich Spielraum in der Belichtung, für eine hellere und eventuell etwas leichtere, oder eine dunklere und damit wohl auch etwas gedrücktere Bildwirkung. Andere Szenen hingegen – das Gros der Aufnahmen sogar – schreien förmlich nach bestimmten Belichtungseinstellungen, die man für sie als optimal empfinden wird. Das trifft für die meisten Aufnahmen unter normalen Tageslichtbedingungen zu.

Ausgewogen belichtet

Ausgewogenen Lichtverhältnisse herrschten für diese Aufnahme. Eine geringfügig dunklere Belichtung hätte zu ausgeprägter Unterbelichtung im Hintergrund und der schwarzen Zeichnung des Katers geführt. Eine etwas heller Belichtung hingegen hätte bereits Stellen im weißen Fell zu strukturlosem Weiß ausbrechen lassen.

Durchschnittsmotive (›durchschnittlich‹ bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Lichtsituation, nicht auf die Art der Szene) weisen meist einen geringen Spielraum für kreative Variation der Belichtungseinstellung auf. Bereits geringfügig zu dunkel oder hell belichtet und die meisten Betrachter würden das Bild als nicht ganz gelungen empfinden.

Aber so wie zwar die Durchschnittsgröße beim deutschen Man bei etwa 1,79 liegt, aber nur die wenigsten Männer exakt dieser Größe entsprechen, ist es auch mit durchschnittlichen Lichtsituationen: Das Gros der Szenen weicht mehr oder weniger deutlich vom allgemeinen Durchschnitt ab. Und dann wird der Interpretationsspielraum, wie eine korrekte Belichtung dafür im Ergebnis auszusehen hat auch zunehmend größer.

Dunkel belichtet

Diese Aufnahme habe ich über die Belichtungseinstellungen in der digitalen Dunkelkammer am Computer sehr dunkel entwickelt.

Hell belichtet

Das ist dieselbe Aufnahme wie oben, die ich allerdings heller entwickelt habe.

Man kann weder die erste noch die zweite der beiden Aufnahmen oben als richtig oder falsch bewerten. Es liebt in der Intention des Fotografen und im Geschmack des Betrachters, welches Ergebnis ihm eher entspricht. Anders bei den beiden Entwicklungsvarianten unten:

Unterbelichtet

Ein Bild ist hier kaum mehr vorhanden. Die Belichtung ist viel zu dunkel eingestellt. So dunkel belichtete Szenen lassen sich auch mit Hilfe der Ausarbeitung am Computer nicht mehr verbessern.

Ueberbelichtet

So wie das Bild oben ein irreparable Unterbelichtung zeigt, zeigt diese Aufnahme eine nicht zu rettende Überbelichtung. Die Blätter der Pflanze sind zu reinem Weiß ausgebrochen oder gehen teilweise ohne klar erkennbare Konturen in Nachbarblätter über. Auch wenn die Metallstangen des Zaunes im Hintergrund korrekt belichtet sein mögen – das eigentliche Hauptmotiv ist hoffnungslos überbelichtet.

Vor dem Hintergrund, dass es einen mehr oder weniger breiten Spielraum für Belichtungseinstellungen gibt, die zwar zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, aber von denen nicht das eine richtiger ist als das andere, sollten wir die Rede von korrekten Belichtungseinstellungen vielleicht vergessen. Ich rede lieber von optimaler Einstellung. Das unterstellt zwar immer noch, dass eine ganz bestimmte Einstellung das Optimum sein könnte, unterstellt aber nicht ganz so deutlich richtig oder falsch. Anders als in der Mathematik können in der Fotografie auch unterschiedliche Ergebnisse für die gleiche Aufgabe korrekt sein.

Ein so klares Kriterium zur Beurteilung von Ergebnissen als gelungen oder verunglückt sind Unter- und Überbelichtung ohnehin nicht, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Auch wenn man in der Regel danach trachtet beides zu vermeiden, gibt es doch auch Situationen, in denen es sich gar nicht vermeiden lässt, das eine oder das andere oder sogar beides zu akzeptieren. Und nicht immer muss das Ergebnis ein fauler Kompromiss sein.

Teils ueberbelichtet

Dieses Bild wurde in einem Innenraum vor großen Fenstern Richtung des helllichten Tages fotografiert.

Sind in Innenraumbildern Fenster zum Tag Teil des Bildausschnitts muss man in der Regel akzeptieren, dass sie als große, rein weiße Fläche auf dem Foto erscheinen – höchstens man hat kräftige Blitze mit denen man gegen das Tageslicht anstinken kann. Auch wenn Überbelichtung in der Regel als fotografischer Fehler gewertet werden kann und meist vermieden werden sollte, gibt es eben Situationen in denen es sich nicht vermeiden lässt und in denen es auch keineswegs misslungen aussehen muss, sondern ganz im Gegenteil aparter Teil der Szene sein kann.

Teils unterbelichtet

Die Störche auf der Straßenbeleuchtung sind völlig unterbelichtete Silhouetten vor dem Abendhimmel.

Die beiden Störche oben blickten in den Sonnenuntergang. Das Bild ist eine Gegenlichtaufnahme. Auch wenn Sie etwas unterbelichtet wirkt, ist sie in der Tat sogar eher etwas überbelichtet aufgenommen und entwickelt worden. Tatsächlich zeigt sie eine Abendszene und in Wirklichkeit war der Abendhimmel schon deutlich dunkler als er hier erscheint.

Während die beiden vorangegangenen Szenen entweder eine Über- oder eine Unterbelichtung zeigen, besteht das nächste Bild zum allergrößten Teil nur als Über- und Unterbelichteten Bereichen.

Mit unter und ueberbelichtung

Unter und Überbelichtung

Wir werden uns im Bereich dieses Abschnitts, der sich mit dem dritten Schritt des Vier-Schritte-Konzepts befasst, ausgiebig mit Belichtung befassen. Ziel von Eingriffen in und Einstellungen für die Belichtung soll es natürlich in der Regel sein eine optimale Belichtung für das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Dass das, was eine optimale Belichtung darstellt am Ende vom Motiv und eurer Intention, wie das Ergebnis aussehen soll, abhängt, relativiert das, was man unter ›optimal‹ verstehen kann.

Beeinflusst wird die Belichtung im Wesentlichen durch diese Faktoren:

  • Umgebungslicht
  • Blende
  • Empfindlichkeit
  • Belichtungszeit

Weitere Möglichkeiten, mit denen der Fotograf die Belichtung sonst noch beeinflussen kann:

  • Reflektoren
  • Lichtschlucker
  • Blitz
  • Filter

Damit wären die Themen, die uns in den kommenden Ausgaben von ›Kreativ fotografieren – vier Schritte zum Bild‹ beschäftigen werden. Wir werden uns ansehen, wie man Belichtungseinstellungen ermitteln, die Qualität der Belichtung einer Aufnahme mit Hilfe des Histogramms überprüfen und wie man mit der Belichtungskorrektur korrigierend eingreifen kann.

Titel

Der Inhalt dieser Online-Fotoschule ist in erweiterter Form auch als Buch erhältlich:
»Kreativ fotografieren – Digitalfotografie verständlich erklärt«
Books on Demand, 1. Auflage Oktober 2011;
240 Seiten, in Farbe, Hardcover;
ISBN: 9783842373938;
Link zu Amazon
Link zu Books on Demand
Ladenpreis: 44,90 (D);
Ladenpreis E-Book: 35,99 (D)
Mehr Info und ein kostenloses Demokapitel.

Kommentare: 0 (schreib einen ersten Kommentar)
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Wed, 08. Jun. 11

Für die Erstellung von Aufzählungspunkten und nummerierten Listen gibt es in der Steuerungspalette zwei Schaltflächen.
Mit einem ⌥-Klick auf diese Schaltflächen (oder über das Optionsmenü der Paletten Steuerung oder Absatz) lassen sich Aufzählungszeichen und Nummerierung einstellen.

Schriften, die Symbole für Listen und Aufzählungen enthalten sind unter anderen Zapf Dingbats, Webdings und Wingdings.

Get Quicktimein iTunes abonnieren

Kommentare: 0 (schreib einen ersten Kommentar)
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...
Tue, 07. Jun. 11

IPad2 smartcover DE

Vor einigen Jahren gab es diese Store Viewer, auf die man Fotos von SD- oder CF-Karten laden konnte. Ein sicheres Backup für unterwegs. Die besseren Geräte dieser Klasse waren mit Display ausgestattet, hatten 30GB und mehr und kamen soweit ich mich erinnere meist von Epson. Allerdings lagen die Teile meist jenseits von 500 Euro und ich konnte mich nie zu dieser Investition durchringen. Statt dessen habe ich mich als Notlösung mit meinem iPad rum geplagt. Über den langsamen iPod-Kamera-Connector von Apple dauerte die Übertragung zwar manchmal bis zu einer Stunde und anschließend mussten sowohl Kamera-Akku als auch iPod wieder geladen werden. Aber für ein bis zwei Mal Urlaub im Jahr war diese Notlösung für mich ausreichend.

Heute gibt es Storage Viewer mit 500GB und wohl auch darüber hinaus, allerdings sind dann nach wie vor etwa 500 Euro dafür fällig.

Ich habe mir in der Zwischenzeit ein iPad zugelegt. Das hat zwar nur 32GB in meiner Ausführung und für fleißige Fotografierer kann das schnell einmal eng werden. Allerdings bietet es ein großes, brillantes Display und erlaubt somit ein gutes, schnelles und sicheres vor- und aussortieren von Bildern auf Reisen.

Mit dem Camera-Connector-Kit für iPod von Apple geht das jetzt auch echt flux. Eine 4GB-Karte ist innert weniger Minuten auf das iPad übertragen und auch RAW-Dateien lassen sich dann auch gleich schon in Apples Fotoalbum-App ›Fotos‹ betrachten.

Was jetzt fehlt ist nur noch eine App, die mit Aperture zusammenspielt und das Etikettieren, Bewerten und Verschlagworten der Aufnahmen auf dem iPad erlaubt, noch bevor die Bilder auf den Computer übertragen werden. Von der Möglichkeit der Grundlegenden RAW-Bearbeitung auf dem iPad wollen wir anschließend sprechen.

Kommentare: 4 (schreib deinen Kommentar)
Wie findest du den Artikel: Nicht gutGutSehr gut (Artikel bisher ohne Wertung)
Loading ... Loading ...