Schrifttipp: Museo Sans

Ich lese im Moment gerade »Hot Shoe Diarys« von Joe McNally. Bin mir noch nicht sicher wie mir das Buch gefällt, denn es ist ziemlich viel lustig gemeintes Geplapper mit drin, das das Lesen einerseits locker macht, aber das Verstehen nicht immer erleichtert. Außerdem finde ich den Tipp die Kamera auf Adobe RGB zu stellen etwas seltsam, wenn darauf der Tipp folgt man solle in RAW fotografieren – letzteres macht erstere Einstellung obsolet. Aber zumindest ist es unterhaltsam.

Natürlich sind auch tolle Fotos drin. Was es mir aber besonders angetan hat ist die Schrift, in der das Buch gesetzt ist. Super tolle Leseschrift, angenehm unauffällig und doch eigenständig. Sehr schönes Satzbild. Verdammt! Und ich kenn’ die gar nicht! Darf nicht sein. Also Recherchieren. Also zu Identifont gesurft und die Identifizierungsmaschine angeworfen. Am Ende spuckt die doch glatt die Museo Sans aus. Im ersten Moment hielt ich das für einen Fehler, denn ich kenne die Museo, finde sie zwar absolut geil, aber hätte ihr nie, niemals, so eine ausgezeichnete Leserlichkeit zugetraut. He, Jos, echt super Job!

Die Museo Sans gibt es bei Jos Buivenga zu bestaunen und bei myFonts zu kaufen. Allerdings kann man nur acht der zehn Schnitte kaufen, denn – und das ist das Beste – zwei Schnitte können kostenlos heruntergeladen und frei genutzt werden. Und das ist noch nicht das Ende der guten Nachrichten: Die beste Nachricht ist, dass der ganze Satz mit den zehn Schnitten dieser wunderbaren Schrift nur 89$ Kosten. 89$! He, das sind gerade mal 60€! Wer da noch Schriften klauen muss der soll sich schämen und eingraben. Danke, Jos, für diese tollen Deals. 🙂

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