Happy Shooting

Von Freitag bis Sonntag war ich in Tübingen bei Boris und Chris zum Happy Shooting Workshop. Nachdem ich mich ja durchaus als fortgeschrittenen Fotografen verstehe hatte ich bereits bei der Anmeldung nicht unbedingt damit gerechnet großartig Neues zu lernen, was meine Arbeitsweise revolutionieren würde, aber wie heißt es so schön: Man kann immer was dazu lernen und der Podcast von Boris und Chris ist ja immer äußerst informativ. Obwohl ich also darauf vorbereitet war, in erster Linie bekanntes zu hören, war der Workshop dann doch überraschend spannend.

Einerseits war es in vielerlei Hinsicht eine Bestätigung vieler meiner Ansichten und Arbeitsweisen. Zum Beispiel hat Chris seine Skepsis gegenüber der Drittelregel geäußert, eine Meinung der ich mich nur anschließen kann. Bei den meisten Fotografen – vor allem den ambitionierten Amateuren – kommt ja oft reflexartig und wie aus der Kanone geschossen »och, das Bild ist ja ganz nett, aber weniger mittig nach dem Goldenen Schnitt wäre es schon viel besser«, wenn Sie ein Bild sehen, das eher zentriert komponiert wurde.

Es ist einfach interessant sich mit Gleichgesinnten, egal ob Einsteiger, Semiprofi oder Experte, über ein Thema gemeinsamen Interesses zu unterhalten. Und Boris und Chris haben es wirklich geschafft, den Workshop für alle interessant zu gestalten, trotz der mit 20 Leuten recht großen Gruppe und dem sehr unterschiedlichen Wissensniveau der Teilnehmer.

Darüber hinaus muss man auch sagen, dass Tübingen eine wirklich sehr nette Altstadt hat, sehr gemütlich ist und vor allem die Tübinger außerordentlich freundlich sind. Kaum irgendwo sonst wurde ich bisher in wirklich allen Lokalen dermaßen herzlich und freundlich bedient. Und die vielen Studenten geben der Stadt noch einmal ein ganz besonderes Flair.

Happy Shooting: Kann man nur empfehlen. 🙂

 

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