Vom freundlichen Team vom rucksack-center.de habe ich gestern einen Rucksack zugesandt bekommen. Ein richtig fettes Teil von Tatonka. Und das ohne, dass ich ihn bestellt habe. Aber als Blogger zu einschlägigen Themen kommt es schon einmal vor, dass man von Geschäftsleuten in diesem einschlägigen Themenbereich mit der bitte um Test und Rezension kontaktiert wird. Ich habe das ja auch mit meinem Photoshop- und meinem D700-Buch so gemacht. Als fleißiger aber ehrenamtlicher Blogger freut man sich natürlich über solche Zuckerln.
Allerdings möchte ich mich für die Spende nicht einfach mit einer definitiv positiven Rezension bedanken. Da fühle ich mich als Blogger schon etwas zu sehr der Unbestechlichkeit verpflichtet. Mehr über den Rucksack erfahrt ihr also in einigen Wochen, wenn ich das Teil im Praxiseinsatz erproben konnte.
Mir ist ja Tatonka nicht als Hersteller von Fotorucksäcken bekannt. Eher kenne ich die Marke aus meiner Zeit als fleißiger Outdoor-Magazin-Leser als Qualitäts-Hersteller für Trekker, Bergsteiger und Tourengeher. Mein allererster Eindruck beim Auspacken ist zunächst, dass der Rucksack sehr üppig ausgestattet ist. Er scheint viel Platz zu bieten, eine fast unübersichtliche Anzahl an Fächern und Ablagen und alle möglichen Gürtel und Schlaufen außen dran für Objektive. Der Preis von knapp 160 Euro scheint mir dafür durchaus moderat, zumal eben Tatonka jetzt nicht unbedingt ein Noname-Hersteller ist.
Als ich mit der Spiegelreflex-Fotografiererei begonnen habe, hatte ich zunächst ja geglaubt, eine Tasche, oder einen Rucksack für alle Gelegenheiten zu brauchen. Die eierlegende Wollmilchsau sozusagen. Die Praxis hat mich von diesem Irrwunsch geheilt. Heute weiß ich, dass man mit einer etwas umfangreicheren Fotoausrüstung nie genug Taschen und Rucksäcke haben kann. So habe ich zum Beispiel eine ganz kleine Umhängetasche von Crumpler, in die gerade mal eine Fotoapparat passt. Für den Spaziergang gut geeignet. Von LowePro habe ich einen Sling Bag, in die eine Kamera und zwei Wechselobjektive gut rein passen. Der Sling Bag mit einem Riemen zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er schnell vom Rücken vor den Bauch gezogen werden kann, und er dann als sichere Ablage beim Objektivwechsel dienen kann. Ebenfalls von LowePro habe ich eine große Umhängetasche, in die locker sechs Objektive und zwei Kameras samt wichtigem Zubehör passen. Das ist meine bisherige Basis für Shootings an einer fixen Location. Leider bietet der Stealth Reporter Bag kaum die Möglichkeit Objektive festzumachen. Hier sehe ich den Tatonka als optimale Ergänzung zu meinem bisherigen Taschearstenal, zu dem außerdem noch ein Rucksack von Crampler gehört – für eine Kamera mit Wechselobjektiv und Laptop.
Noch ist das Angebot an Fototaschen beim rucksack-center.de überschaubar. Aber das kann ja noch werden. Überschaubar ist auf jeden Fall ein gutes Stichwort für den Versand: Die Website ist appart gestaltet und sehr übersichtlich und scheint alle wichtigen Informationen mit ausreichend Bilder anzubieten.
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