FontExplorer X Pro

FontExplorer X Pro

Linotype hat den FontExplorer X Pro veröffentlicht. Bisher war der Linotype FontExplorer X ein hervorragendes, aber kostenloses Tool zur Verwaltung von Schriften. Die neue Pro-Version soll zukünftig wohl 79 Euro kosten, kann in einer Demo-Version ohne Einschränkungen dreißig Tage lang getestet werden, und wer sich bis zum 28. Februar für einen Kauf entscheidet, kommt mit 39 Euro davon.

Ich habe das Tool nun einmal runtergeladen und installiert. Auch wenn ich Linotypes Entscheidung bedaure, denn kostenlosen FontExplorer nun nur mehr gegen Entgelt zu vertreiben, macht das Programm nach dem ersten Start einen  sehr guten Eindruck. Die Bibliothek und die Einstellungen des kostenlosen Vorgängers werden übernommen. Optisch ist das Programm gut gelungen.

Ich frage mich, ob Linotype wohl bisher über den integrierten Shop zu wenig Geld verdient hat, um eine Weiterentwicklung des Programms auf Freeware-Basis zu legitimieren, oder ob man wiedereinmal nicht genug Geld verdienen kann. Ich bin sicher kein Großeinkäufer im Linotype-Store, doch ein paarhundert Euro hat Linotype darüber auch von mir schon bekommen. Schade ist lediglich, dass in erster Linie nur die Linotype-Fonts über den Store erhältlich sind.

Ein Programm wie der FontExplorer, der es möglich macht, auch Schriften von Monotype, FontShop, FontBureau, etc. ansehen und kaufen zu können, wäre absolut wünschenswert. Der Store im FontExplorer ist absolut vorbildlich und übertrifft die Weblösungen aller anderen Hersteller und Vertreiber bei Weitem. Schade nur eben die Einschränkung auf das Linotype-Angebot. Damit lassen sich zwar viele Klassiker erstehen, doch mit modernen, innovativen, trendigen Fonts schaut es doch etwas düster aus.

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