Rund drei Wochen vor der Photokina in Köln, sind die beiden Grossen im Fotobusiness mit ihren neuesten Kameras für den anspruchsvollen Amateur an die Öffentlichkeit getreten. Beide Kameras basieren auf dem APS-C Format und haben damit Formatfaktoren von 1.5 bei Nikon, respektive 1.6 bei Canon.
Die Canon 50D kommt im edlen Magnesiumgehäuse daher wärend die D90 das Aluminiusm-Plastikgehäuse der D80 geerbt hat. Beide trumpfen mit einem 3″ Montior mit 920′000 Bildpunkten auf. Die 50D macht Bilder mit einer Auflösung von bis zu 15.1MP, die D90 verspricht deren 12.3MP. Die ISO Bereiche können bei der D90 auf bis zu ISO 6400 eingestellt werden, Canon sogar 12500. Canon setzt für die 50D neue Mikrolinsen und einen anderen Signalverstärker ein, mit welchen das Rauschen minimiert werden sollte. Man darf gespannt die ersten Testberichte abwarten.
Die 50D überflügelt die D90 noch bei den Serienbildern. Wärend die D90 mit 4.5 Bilder/Sekunde an ihre Grenzen stösst, schafft die 50D deren 6.5. Ansonsten aber schenken sich die beiden Kameras auf den ersten Blick nicht viel.
Allerdings hat Nikon noch ei Ass im Ärmel und überrascht mit der HD–Movie Funktion, welche es erstmals möglich macht, Filme mit einer DSLR aufzunehmen. Die maximale Auflösung für Filmaufnahmen beträgt 1280×720 und das bei 24Bildern pro Sekunde. Die Aufnahmen werden als AVI (Motion-JPEG) gespeichert. Natürlich darf dann ein HDMI Ausgang nicht fehlen. Wie gross die Dateien werden, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Die Preisempfehlung für die D90 liegt um die 1000€, bei der 50D um die 1300€



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