Put my hands on it: Nikon D700

Beim Foto-Workshop der Nikonschool auf der bregenzer Seebühne habe ich eine erste Gelegenheit mit der brandneuen Nikon D700 drei Tage lang zu Fotografieren. Die Ergebnisse werden irgendwann in den nächsten Tagen auf Flickr zu sehen sein.

Zunächst einmal kann ich sagen, dass die Kamera verdammt gut in der Hand liegt. Ich hatte sie mir irgendwie klobiger, größer, bolidiger vorgestellt. Stattdessen wirkt sie angenehm kompakt und liegt dabei doch satt in der Hand. Eine Umstellung, für mich als D80-Anwender, war natürlich der Umfang der Funktionen und Menüeinstellungen. Wenn man an einer Bühne fotografiert und sein Gerät blind beherrschen sollte, dann ist es ein echtes Handikap plötzlich mit einem anderen Gerät, als dem gewohnten, arbeiten zu müssen. Allerdings lässt sich die Kamera, abgesehen von den umfangreicheren Einstellungsmöglichkeiten, genau wie die D80 bedienen – und die logische Bedienung ist etwas, was ich an meiner Nikon besonders schätze. Die Ergonomie der D700 ist übrigens noch einmal einen ordentlichen Schuh besser, als bei der D80. Bei den kleinen Tasten auf der D80 muss ich auch nach zwei Jahren der Bedienung immer wieder die richtige ertasten, wenn ich beispielsweise eine Belichtungskorrektur einstellen möchte. Bei der D700 finden die Finger schon nach der ersten Minute alle wichtigen Tasten wie von selbst.

Die Ergebnisse meines ersten Shootings bei der Fotoprobe der Oper Tosca sind für mich auf jeden Fall umwerfend. Man muss hier aber der Wahrheit die Ehre geben: Für die tollen Ergebnisse ist nicht nur die Kamera verantwortlich, sondern sicher auch das tolle Nikkor 200mm 1:2G Objektiv. Danke schon einmal jetzt an die Firma Nikon für die tolle Veranstaltung.

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