Kritisches Feedback

Liebe Leser! Ich hoffe bei euch ist nach meinem Artikel »Lernen Sie bitte die deutsche Sprache« nicht der Eindruck entstanden, ich würde kritische Anmerkungen sogleich auf den öffentlichen Pranger stellen. Ich habe in den letzten Jahren schon viele Mails erhalten (würde mich aber über mehr freuen 🙂 ), und da waren auch immer wieder einmal kritische Anmerkungen dabei. Ich nehme mir das auch zu Herzen, und wenn es geht, versuche ich die Anregungen aufzunehmen. Auch meine Orthographie und mein Umgang mit Beistrichen, ist schon mehrfach – zu Recht – kritisiert worden.

Bei diesem Mail ist mir aber der Ton doch recht negativ aufgestoßen. Der Betreff der Nachricht lautete »Nun ja« (oder »Na ja« – ich weiss es nicht mehr genau). Daraus ließe sich am Ende der Nachricht des Textes schließen, dass meine Rechtschreibung eine derartige Katastrophe ist, dass, wenn man unter
Inhalt
+ Präsentation
– Rechtschreibung
einen Strich zieht, das Ergebnis »Nun ja« ist. Das will ich nun aber doch nicht hoffen.

Die Art wie besagtes Feedback verfasst ist, der Ton in dem es geschrieben ist, ist nicht unbedingt dazu angetan wohlwollend aufgenommen zu werden. Schließlich ist es ja der Ton, der die Musik macht. Es kann natürlich sein, dass die Nachricht einfach nur unglücklich formuliert wurde.

Ich muss aber zum Text der Nachricht dennoch einen Hieb zurück schlagen: Wenn es im ersten Satz heißt »… finde Ihre Seite mit den Inhalten sehr spannend« dann beschleicht mich irgendwie das Gefühl, dass nicht ich die deutsche Sprache lernen sollte. 😉

Wichtige Anmerkungen für alle Rechtschreib-Sensiblen: Mein neuer Co-Autor Pascal ist Schweizer – also nehmt es ihm nicht übel, wenn er immer »ss« schreibt, wo wir »ß« erwarten würden.

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